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Gedanken zum Tag
Mi 18 Feb 2026 16:35
Ich bin Teil des Ganzen
Plötzlich wurde ich ein Teil – wenn auch nur ein winziger Teil – eines Kosmos, …
Wie Bill es sieht, S. 233
Als ich das erste Mal zu AA kam, entschied ich, dass „sie“ sehr nette Leute waren – vielleicht ein bisschen naiv, ein bisschen zu freundlich, aber im Grunde anständige, ernsthafte Leute (mit denen ich nichts gemein hatte). Ich sah „sie“ in den Meetings – dort gehörten „sie“ ja schließlich auch hin. Ich gab „ihnen“ die Hand und vergaß „sie“, wenn ich zur Tür hinausging. Dann ließ meine Höhere Macht, an die ich damals noch nicht glaubte, ließ eines Tages ein gemeinschaftliches Projekt außerhalb AA entstehen, an dem zufällig viele AA-Mitglieder beteiligt waren. Wir arbeiteten zusammen, ich lernte „sie“ als Menschen kennen. Ich begann „sie“ zu bewundern, sogar „sie“ zu mögen und „ihre“ Gesellschaft trotz meiner Vorbehalte zu genießen. Es zog mich an, wie sie das Programm in „ihrem“ täglichen Leben praktizierten – und nicht nur im Meeting darüber sprachen – und ich wollte, was sie hatten. Plötzlich wurden „sie“ zu „wir“. Seitdem habe ich nicht mehr getrunken.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans G24h
Aus der Sicht eines Alkoholikers aus 1973 (Broschüre)
Mi 18 Feb 2026 7:47
Stillstand ist ein halber Rückfall!
sagten meine Freunde.
Ich sah midi schon wieder am Rande des Abgrundes. Es war ein stetiger Kampf, der meine Kräfte verzehrte. Doch immer wieder konnte ich feststellen, dass ich aus jedem Meeting gestärkt hervorging. Ich konnte gar nicht genug Meetings besuchen und bald bekam ich die Überzeugung, dass meine Gruppe ein unerschöpflicher Kraftquell war. Befreit vom alkoholischen Denken erkannte ich:
In den nassen Jahren stellte der Alkohol eine Kraft dar, gegen die ich machtlos war. Nun gab mir die Gruppe die Kraft, dem Alkohol zu widerstehen.
So wurde mir klar, dass nur eine Kraft, die größer ist, als ich selbst, mir meine Gesundheit wiedergeben kann, Diese Erkenntnis war gleichbedeutend damit, dass ich endlich aus dem Sattel stieg und wieder zu Fuß ging. Noch keiner ist auf dem hohen Ross nüchtern geblieben. Ich lernte in Demut begreifen.
Lg. Hans G24h
„Heute. Gedanken zum Tag“
Di 17 Feb 2026 17:29
Unsere Wege sind unsere eigenen
... brauchten wir nur noch dieses einfache, spirituelle Handwerkszeug aufzuheben, das sie uns vor die Füße gelegt hatten.
Anonyme Alkoholiker, S. 30
Als ich zum ersten Mal aus dem Gefühl der Verpflichtung und Notwendigkeit die Schritte arbeitete, stellte sich bei mir ein tiefes Gefühl der Entmutigung angesichts all dieser Eigenschaftswörter ein: „mutig – völlig – demütig – unmittelbar – ausschließlich“. Ich hielt Bill W. für vom Glück begünstigt, weil er so eine großartige, ja sensationelle spirituelle Erfahrung gemacht hatte. Mit der Zeit musste ich erkennen, dass mein Weg mein eigener war. Nach einigen vierundzwanzig Stunden in der AA-Gemeinschaft, besonders durch das Teilen der Mitglieder in den Meetings, verstand ich, dass alle allmählich ihr eigenes Tempo finden, indem sie sich durch die Schritte bewegen. In zunehmendem Maße gelingt es mir immer besser, nach den empfohlenen Prinzipien zu leben. Heute kann ich sagen, dass sich meine Einstellung zum Leben, zu den Menschen und zu allem, was mit Gott zu tun hat, als Ergebnis der Schritte geändert und gebessert hat.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans G24h
den Weg nicht verlassen.
Mo 16 Feb 2026 16:09
Die großen Klassiker in allen Traditionen waren bestrebt, den Menschen einen Schlüssel zu einem inneren Verständnis zu geben, zu einen Weg durchs Leben. So auch unsere Traditionen der Anonymen Alkoholiker, wenn wir versuchen den vorgegebenen Weg in unserem Programm zu verlassen kommen wir unweigerlich ins Schleudern.
Auch bei den 12 Schritten, Betroffen ist einer, der aus irgendeinem Grund den nächsten Schritt nicht tun kann, wie er ihn ursprünglich tun sollte. Etwas macht ihn stutzig und lässt ihn erschrecken zum Beispiel vor seiner Inventur. Aber es braucht einfach seine Zeit bis der Betroffene bereit ist zur totalen Lebensumkehr und seinen Irrweg zu verlassen. Machen wir uns nichts vor: Wir haben nicht unendlich viel Zeit und wissen alle nicht, wie viel Zeit uns noch bleibt. Verschieben wir nicht die Schritte zur Freiheit auf irgendwann. Jede Stunde kann ich beginnen mit der UMKEHR und einen für mich befreienden Weg zu beschreiten.
Lg. Hans G24h
„Heute. Gedanken zum Tag“
So 15 Feb 2026 13:37
In die Tat umsetzen
Sind das alles übertriebene Versprechen? Wir meinen nicht. Sie werden überall bei uns Wirklichkeit – manchmal schneller, manchmal langsamer. Sie werden sich immer erfüllen, wenn wir daran arbeiten!
Anonyme Alkoholiker, S. 97
Eines der wichtigsten Dinge, die mir AA außer der Befreiung vom Saufen gegeben hat, ist die Fähigkeit zum „richtigen Handeln“. Es heißt, die Versprechungen werden sich immer erfüllen, wenn ich daran arbeite. Nur von ihnen zu fantasieren, über sie zu debattieren, sie zu predigen oder vorzutäuschen bringt nichts. Dann bleibe ich ein elender rationalisierender, trocken Besoffener. Wenn ich aber etwas tue und die Zwölf Schritte in allen meinen Angelegenheiten anwende, werde ich ein Leben haben, das meine kühnsten Träume übersteigt.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans G24h
Ich kriege nur das, was ich tragen kann.
Do 12 Feb 2026 7:59
Blaues Buch, Seite 35
„Jeder abnorme Trinker ist von dem Wahn besessen, er könne irgendwie irgendwann sein Trinken kontrollieren und genießen.“
Der Alkohol war nur die sichtbare Oberfläche; der Alkoholismus ist die Krankheit dahinter, die meine Persönlichkeit befallen hat. Diese Besessenheit, ja das war es. Ich habe eine Sucht durch und durch. Nur einfach Alkohol weglassen bringt wenig. Das Trinken war ja gerade diese meine Lebensstrategie um mit dieser Persönlichkeit zu überleben. Heute rückblickend ist mir klar, so wie ich früher beschaffen war und das Leben gesehen habe, musste ich mich betrinken. Mit klarem Kopf wäre das nicht auszuhalten gewesen. Andererseits ohne, dass ich mich mit allen diesen Schritten befasst hätte, wäre da nicht diese greifbare Hoffnung des 2. Schrittes entstanden, dass auch ich wieder gesund werden kann. In AA gibt es ja so den Spruch: „Ich kriege nur das, was ich tragen kann.“ Und so habe ich dieses wirken zwischen 1. Schritt und den restlichen Schritten erlebt. Je mehr da dieses Vertrauen in meinem Leben Platz bekam, umso mehr durfte ich erfassen, wie schlimm es um mich bestellt war. Langsam durfte ich erkennen, dass ich auch nur ein ganz normaler Alkoholiker bin.
Lg. Hans G24h
AA-Programm eine Gebrauchsanweisung
Di 10 Feb 2026 17:31
Für mich ist unser AA-Programm eine Gebrauchsanweisung zum Leben, ja zum Überleben. Gott sei Dank stehen klare Arbeitsanleitungen in diesen Büchern, und ich begann, nachdem ich es versucht hatte, Stück für Stück ein anderer zu werden, nach und nach ein immer freierer Mensch.
Das ist ja eben der Unterschied: Früher stand am Ende aller Denkprozesse als logische Konsequenz ein Alkohol oder etwas Ähnliches. Jede Faser meines Daseins war besessen von diesen Dingen. Inzwischen kommt am Ende all meiner Gedanken eine Idee, eine Eingebung was als Nächstes zu tun ist, und oft tue ich es dann auch. Weiß Gott, bin ich froh, dass unser Genesungsprogramm klare Anleitungen gibt, was zu tun ist. Einfach zu leben wie ein normaler Mensch nur ohne Alkohol.
Lg. Hans G24h
Verantwortlich sein !
Mo 9 Feb 2026 16:27
Ich bin verantwortlich …
wenn irgendjemand irgendwo um Hilfe ruft,
möchte ich, dass die Hand der AA immer ausgestreckt ist,
denn: Ich bin verantwortlich!
Ich fühle mich auch verantwortlich, dass diese Hand ausgestreckt ist, aber ich bin nicht der Wichtigste. Ich bin nicht der einzige der in AA Hilft. Es gibt auch andere Hände, die dienen wollen. Meine Verantwortung ist, falls gerade keine ausgestreckte Hand sichtbar ist, mich verantwortlich zu fühlen, dass eine ausgestreckt wird, einen Dienst anzunehmen und so gut ich kann zu tun, falls ich dafür die erforderlichen Fähigkeiten mitbringe. Ich bin auch verantwortlich, dass diese Hand der AA auch dort ausgestreckt ist, wo Hilfesuchende nicht einfach ins nächste Meeting gehen können, z.B. Krankenhaus oder einfach eben im täglichen Leben, wo unser gelebtes AA-Gedankengut nicht nur für Menschen mit Alkoholproblemen eine wertvolle Lebenshilfe sein kann.
Lg. Hans wünsche G24h
„Heute. Gedanken zum Tag“
Mo 9 Feb 2026 9:54
Den „spirituellen Dreh“ begreifen
Wie oft sitzen wir im Meeting und hören einen AA-Freund sagen: „Aber den spirituellen Dreh habe ich immer noch nicht heraus.“ Davor hatte er beschrieben, welches Wunder der Verwandlung in ihm stattgefunden hat – nicht nur seine Befreiung vom Alkohol, sondern auch eine vollständige Veränderung seiner Einstellung zum Leben. Jedem Anwesenden ist klar, dass er ein großes Geschenk erhalten hat und dass dieses Geschenk in keinem Verhältnis zum einfachen Tun des AA-Programms steht, wie, seinen Alkoholismus einzugestehen und den Zwölften Schritt anzuwenden ... Wir wissen nur zu gut, dass dieser Suchende uns in sechs bis zwölf Monaten sagen wird, dass er seinen Glauben an Gott gefunden hat.
In der Sprache des Herzens, S. 354
Eine spirituelle Erfahrung kann sein, zu merken, dass ein Leben, das einst leer und ohne Sinn schien, nun glückselig und erfüllt ist. In meinem Leben heute haben tägliches Gebet und Meditation, in Verbindung mit dem Leben der Zwölf Schritte, einen inneren Frieden und ein Gefühl der Zugehörigkeit bewirkt, die fehlten, als ich trank.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans G24h
Es entstand ein Glaube an die Schritte
Do 5 Feb 2026 15:32
Ich hörte: „Glaube heißt Vertrauen, nicht Misstrauen.“ Von Vertrauen hatte ich nicht viel, von tiefem Misstrauen konnte ich schon reichlicher anbieten. Von meiner Umwelt erwartete ich fast ausschließlich Negatives.
Meine reflexartige Reaktion auf Dinge des täglichen Lebens war fast immer ein: „Nein, ich kann das nicht! Das ist mir Zuviel! Ich halte das nicht aus!“ Irrtum. Ich hielt es aus, und ich lernte und wuchs daran. Ich hörte und in mir wuchs auch langsam der Glaube: „Ich bekomme nicht mehr, als ich tragen kann.“
In einem der AA-Bücher las ich etwas von über 2 Millionen trockenen Alkoholikern in AA. In mir wuchs der Glaube an AA, die Gruppe und dass es auch bei mir funktionieren könnte. Es entstand ein Glaube an die Schritte, ans Programm und dass es auch für mich möglich wäre in AA nicht nur trocken, sondern heil und gesund zu werden. Meine Gruppe und AA wurden zur Höheren Macht.
Lg. Hans G24h
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