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2. Schritt / Hans
Do 25 Feb 2021 10:28

Keine Gesundheit ohne geistige Gesundheit.

Der klare Verstand sagt uns: der Konsum von übermäßigem Alkohol macht krank und bedeutet Flucht in die Sucht anstatt Lösungen anstehender Probleme. Es ist wichtig, sich selbst und seiner inneren Ruhe und Gelassenheit nicht im Wege zu stehen.
Achtsamkeit
Das bedeutet, in sich hinein zu hören, auf Signale achten, die der Körper und der Geist unmissverständlich aussenden. Selbstbestimmt zu leben heißt, der Mensch, ich und du, für sich selbst eigenständig bestimmt, wie er sein Leben gestalten will. Glaube versetzt Berge, ist der Inhalt des 2. Schrittes. Mir hat die Höhere Macht geholfen (wie ich sie verstehe) also warum euch nicht auch? Über das seelische Wohlbefinden entscheidet die Art und Weise, wie jeder für sich und seine Umwelt damit umgeht.

Lg. Hans wünsche G24h


Warum muss ich Stärke zeigen?
Mi 24 Feb 2021 7:34

Vermutlich hat es bei mir auch deshalb so lange gedauert, von der Erkenntnis, Alkoholikerin zu sein, bis zu dem Schritt endlich aufzuhören. Weil ich genau wusste, dass es kein Zurück mehr gibt. Ich wusste, wenn ich aufhöre, werde ich NIEMALS wieder in meinem ganzen Leben Alkohol trinken können, ohne wieder in der Abwärtsspirale zu landen. Der Gedanke NIE WIEDER hat mir Angst gemacht. Ich habe doch schließlich so gern getrunken, zumindest die ersten Gläser waren ein so tolles Gefühl. Alles was danach kam, natürlich nicht. Ich bin nie mit dem Gedanken an diese Trockenheit herangegangen, dass ich erstmal aufhöre zu trinken und dann von Tag zu Tag lebe und nüchtern bleibe. Für mich war immer klar, entweder ganz oder gar nicht und entweder nie wieder oder ich brauch gar nicht erst aufhören. Ich habe es also hinausgezögert, weil ich wusste, wenn ich JETZT aufhöre, dann für immer. Trotzdem wollte ich das. Unbedingt. Nur der Zeitpunkt stand noch nicht fest für mich und solange hab ich hier gelesen und gelesen.
Als dann endlich mein persönlicher Tiefpunkt erreicht war (jedes Mal, wenn ich das schreibe, denke ich an meinen Ex-Mann und schicke ihm ein DANKE in die Luft, dafür, dass er mich so schonungslos behandelt hat), war für mich klar: Das war es jetzt. Ende. Niemals in meinem Leben wieder Alkohol.

Ich will nicht sagen, dass es mir immer leicht viel. Ganz sicher nicht. Aber bei mir persönlich fiel es einfach weg, mich mit meinem Suchtgedächtnis auseinander zu setzen. Ich habe da direkt denken können "Nein, stimmt nicht. Geht nicht. Mach ich nicht", wenn die Gedanken an Alkohol kamen. Keine Diskussion zwischen Engelchen und Teufelchen. Absolut nicht.

Dankbare Alkoholikerin

Lg. Karin




Unser Spiegelbild, Franz und Petra
So 21 Feb 2021 10:38
Plötzlich wurde ich ein Teil des Ganzen, ein Teil, wenn auch nur ein winziger (aus Gedanken zum Tag-und „WIE BILL ES SIEHT“)> Antwort im Alkoholiker-Spiegelt mehr möglich am Morgen in den Spiegel zu schauen. Zu viele Dinge waren wieder passiert und ich wusste nichts mehr davon. Immer wieder das Gefühl, dass etwas passiert ist, das ich jemanden verbal oder körperlich verletzt habe. Die automatische Reaktion, dass Morgen ein neuer Tag beginnt und dass das alles bald vorbei ist. Der Spiegel war bald angelaufen und ich stellte fest, dass der Kopf sein eigenes Spiegelbild zeigte. Der Alkoholische-Spiegel zeigte mir die Welt, die ich mir als Trinker zusammenzimmerte und diese Welt war dann oft böse.
Heute kann wieder in den Spiegel schauen und ich muss mich am Abend nicht vor den nächsten Morgen fürchten und ich muss nicht trinken um mein Spiegelbild zu ertragen.

Gute 24h und einen schönen Sonntag, Franz und Petra


Motivation
Fr 19 Feb 2021 20:31


ich meine mit Motivation auch irgendwie, dass man für sich selbst am Ball bleibt.
Ich kenne das ja von mir auch in normalen Bereichen des Lebens.
Allerdings bin ich ein Mensch, der in weitreichenden Dingen eher un- spontan bin und mir Dinge sehr lange überlege, bis ich eine Entscheidung treffe.
Habe ich aber eine Entscheidung getroffen, bin ich auch motiviert, diese umzusetzen.
Manchmal verliere ich dann aber auch die Lust und lasse es dann wieder liegen.

Stefan....


rechtschaffenes Leben
Mo 15 Feb 2021 12:09
Wie Hans schreibt, Freude an rechtschaffenem Leben! Das kann gar nicht anders sein, weil nicht rechtschaffenes Leben ein schlechtes Gewissen schafft. Und ein schlechtes Gewissen vermiest das freudige Leben. Eigentlich ganz einfach.
LG Gerhard


Freude im Leben
So 14 Feb 2021 7:58

Der Zwölfte Schritt der Anonymen Alkoholiker spricht von der Freude an einem rechtschaffenen Leben. AA ist ein Programm, das Freude macht! Trotzdem scheue ich mich manchmal, die notwendigen Schritte vorwärts zu tun. Ich ertappe mich dabei, dass ich genau die Handlungen verweigere, die mir die ersehnte Freude verschaffen könnten. Ich würde mich nicht gegen solches Handeln wehren, berührte es nicht einen verwundbaren Bereich meines Lebens, dem es an Hoffnung und Erfüllung fehlt. Wenn ich mich immer wieder für die Freude offenhalte, können die scharfen Kanten meines Wesens abgeschliffen werden. Die Macht der Freude liegt darin, alle in AA die Hilfe brauchen zu helfen.

Lg. Hans wünsche G24h


Lebensweisheit
Sa 13 Feb 2021 9:02

Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.

Lg. Hans wünsche G24h


Der Umgang miteinander macht es aus
Do 11 Feb 2021 1:06
Ob es uns auf dieser Welt gefällt oder nicht, hängt meiner Meinung nach ausschließlich von unserem Umgang mit unseren Mitmenschen und auch uns selbst ab.
Was Du besitzt oder wer Du bist, ist eigentlich unwichtig
LG Gerhard


Ja, sehr schade
Do 11 Feb 2021 0:55
Finde ich eigentlich auch sehr schade, daß die Kommentare langsam merklich weniger werden. Ich bin auch kein so guter Formulierer oder Schreiber. Jedenfalls fehlen mir die Zusammenkünfte (Meetings), obwohl es mir trotz Corona gut geht. Lieber 10 mal Covid 19 als 1 mal Besoffen.
Gerade jetzt in diesen Zeiten, wo wir alle eigentlich viel zu Hause sitzen, müßte sich eigentlich Zeit finden, ein par Zeilen zu verfassen. Ist natürlich jedem überlassen, hier ein par Worte zu finden, so wie im Meeting jeder sich zu Wort melden darf , will oder auch nicht.
Ich meine gemeinsam sind wir stark, haben wir uns gegenseitig schon so viel geholfen. Irgendwie werden wir auch in Zukunft aufeinander angewiesen sein, ich meine daß wir uns bei den Meetings wieder sehen werden.
Ich persönlich denke, daß man, wenn man hier ein par Gedanken unterbringt, nichts falsch machen kann.
Eigentlich liege ich um diese Zeit im Bett und schlafe. Es war mir jedoch ein Bedürfnis, jetzt einige Gedanken loszuwerden.
Wünsche Euch allen ein schönes Daumendrehen im Lockdown, und hoffe, daß wir uns doch bald wieder treffen können.
Liebe Grüße und bleibt gesund
Gerhard


Sehr Schade
Mi 10 Feb 2021 7:36

Es ist eigentlich sehr Schade das diese Art zu teilen nur von wenigen genutzt wird. Ich versuche mich da einzubringen, diese Beiträge die ich lese, helfen mir immer wieder weiter. Ich bin auch nicht der Perfekte Schreiber, aber ich versuche es. Wir sollten laut dem Programm für einander da zu sein, gerade in dieser schweren Zeit, nicht immer schauen wer kann was besser als der Andere, ich glaube das bringt uns nicht weiter. Ich habe eines bei AA-gelernt ich brauche mich für meine Schwächen nicht zu verstecken. Das Programm zeigt mir ganz deutlich was ich jeden Tag an meiner Persönlichkeit ändern kann. Und dazu gehört auch mein Beitrag, danke an alle die ihre Gedanken mit mir TEILEN, ich bin nicht mehr so Mobil komme kaum noch unter die Leute,darum schätze ich diese Seiten auf eurer Homepage.

Macht weiter so, ich bin dabei.
Liebe Grüße Konrad



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