Forum Einträge



Traditionen und Schritte der AA
Mo 20 Apr 2026 15:47

Die großen Klassiker in allen Traditionen waren bestrebt, den Menschen einen Schlüssel zu einem inneren Verständnis zu geben, zu einen Weg durchs Leben. So auch unsere Traditionen der Anonymen Alkoholiker, wenn wir versuchen den vorgegebenen Weg in unserem Programm zu verlassen kommen wir unweigerlich ins Schleudern.
Auch bei den 12 Schritten, Betroffen ist einer, der aus irgendeinem Grund den nächsten Schritt nicht tun kann, wie er ihn ursprünglich tun sollte. Etwas macht ihn stutzig und lässt ihn erschrecken zum Beispiel vor seiner Inventur. Aber es braucht einfach seine Zeit bis der Betroffene bereit ist zur totalen Lebensumkehr und seinen Irrweg zu verlassen. Machen wir uns nichts vor: Wir haben nicht unendlich viel Zeit und wissen alle nicht, wie viel Zeit uns noch bleibt. Verschieben wir nicht die Schritte zur Freiheit auf irgendwann. Jede Stunde kann ich beginnen mit der UMKEHR und einen für mich befreienden Weg zu beschreiten.
Lg. Hans G24h


Neuer Boden … neue Wurzeln
Mo 20 Apr 2026 15:34

Augenblicke der Erkenntnis sind Bausteine für ein Leben voll geistiger Gesundheit. Ich weiß das aus gutem Grund. Die Wurzeln der Wirklichkeit, die das neurotische Unterholz verdrängen, halten den starken Stürmen stand, die uns zerstören wollen oder derer wir uns zur Selbstzerstörung bedienen.

Wie Bill es sieht, S. 181
Ich kam zu AA wie ein grüner Setzling – zitternd und entwurzelt. Es ging nur ums Überleben, aber es war ein Anfang. Ich streckte mich, entwickelte und bog mich, aber mit Hilfe der anderen spross schließlich mein Geist aus der Wurzel. Ich war frei. Ich wuchs, trocknete aus, zog mich in mich selbst zurück, betete, wuchs weiter und verstand bei jedem Funken der Erkenntnis etwas mehr. Aus meinen Wurzeln trieben starke, frische Arme des Geistes: wie himmelwärts strebende Diener. Hier auf Erden bewahrt Gott bedingungslos das Vermächtnis seiner höheren Liebe. Mein AA-Leben gibt mir „eine andere Basis ... (ich) wurzelte in neuem Boden“ (Anonyme Alkoholiker, S. 13).

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans


Jahrestag
So 19 Apr 2026 10:00
Liebe Renate!

Ein Tag wie jeder? Nein ,den heute vor 24 Jahren hast du dich für ein neues Leben ohne Alkohol entschieden.
Ich wünsche dir alles gute zu deinem 24. DOS und weiterhin Gt. 24 Std.
Schön das es dich gibt!!!!!



Alles Gute Renate
So 19 Apr 2026 7:50
Hallo Renate

Ich wünsche dir ALLES GUTE ZUM AA-GEBURTSTAG.
24 Jahre ohne Alkohol für ein besseres Leben ist eine super Leistung.
Du hast damals entschieden dein Leben zu ändern und hast es bis heute durchgezogen.
Ich wünsche dir noch viele Jahre ohne Alkohol und viele glückliche Momente.
Zufriedenheit....Gesundheit....und Glück auf deinem weiteren Lebensweg.

Dein Freund
Roman


AA-Geburtstag Renate
So 19 Apr 2026 6:42

Hallo Renate
Ich wünsche dir alles Gute zu deinem 24. AA-Geburtstag und noch viele Trockene 24 Stunden. Du bist für viele ein Vorbild den jeder Trockene Tag ist ein Geschenk.
Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.
Lg. Hans G24h


4.Tradition ein wichtiger Teil für die Gruppe
Fr 17 Apr 2026 13:08
4.Tradition

Jede Gruppe sollte selbständig sein, außer in Dingen, die andere Gruppen oder die AA als Ganzes angeht. Der Alkoholiker kann nur freiwillig und in Freiheit den Alkoholismus zum Stillstand bringen. Auch eine Gruppe von Alkoholikern muss frei und in Freiheit ihre Angelegenheiten regeln, und ihre Schwierigkeiten lösen können, nur dann wird die Gruppe leben und gedeihen. Der Alkoholiker mag es nicht, wenn man sich in seine Angelegenheiten einmischt, ihm Ratschläge erteilt oder Vorschriften macht. Nicht anders ergeht es der Gruppe. Einmischungen von außen, gleich vom wenn auch immer mag die Gruppe nicht. Eine Gruppe ist nur arbeitsfähig und gesund, wenn sie selbst Verantwortung tragen kann. Die AA haben mehr aus ihren eigenen Fehlern gelernt, als durch all die gut gemeinten Ratschläge von außen. Wie das einzelne Mitglied, so kann auch die Gruppe viele Fehler und Schicksalsschläge ertragen. Eine Gruppe aber darf nichts tun, was AA als Ganzes schadet. Die Gemeinschaft als Ganzes ist immer dann betroffen, wenn eine Gruppe an die Öffentlichkeit tritt. Aussagen in einer öffentlichen Veranstaltung oder wenn jemand im Radio oder TV spricht, wird von den Zuhörern nicht einen einzelnen Mitglied oder einer Gruppe, sondern den Anonymen Alkoholikern zugeschrieben. Solche öffentlichen Arbeiten sollten immer vorher in der Gruppe besprochen werden. Die Gruppe soll sich an die 12 Traditionen halten. Natürlich ist die Auslegung oft recht unterschiedlich und soll von Fall zu Fall abgesprochen werden, wie man am besten vorgeht. Dies betrifft unsere gemeinsame Arbeit im Krankenhäuser und anderen öffentlichen Gebäuden. Wer größere Reisen gemacht hat und verschiedene AA-Gruppen an den Meetings teilgenommen hat, wird feststellen müssen, das er überall, nicht als Fremder, sondern einer von ihnen aufgenommen wurde. Denn jede Gruppe hat nur einen Zweck, den Mitgliedern einen Ort zu geben, wo sie sich wohlfühlen können. Wo sie sich zu Hause fühlen können, wo sie zuhören oder aussprechen können.
Lg. Hans G24h


Das lesen in der Literatur bringt uns weiter.
Mi 15 Apr 2026 9:10

Ich begann wieder mehr in unserer Literatur zu lesen in der Hoffnung, Lösungen zu finden.
Im Blauen Buch gefunden, Seite 88: „Im Augenblick geht es nur darum, unser Leben in Ordnung zu bringen. Aber das allein ist noch kein Ziel. Unsere eigentliche Aufgabe ist, uns dazu fähig zu machen, Gott und unseren Mitmenschen im höchsten Maße dienlich zu sein.“ Irgendwie spürte ich, das macht Sinn. Schön langsam begann ich also bei allem was ich tat oder plante auch zu überlegen: Also, wem dient das, was ich tue? Ego oder ist's wirklich nützlich? Wenn ich wirklich ehrlich zu mir sein wollte, spürte ich recht bald meine wahren Beweggründe.
Inzwischen bin ich auch überzeugt, dass mein Leben nach diesen Jahren des Lebens nicht so einfach vorbei ist. Ich denke mir dann, was für mich wohl den Rest der Ewigkeit so wirklich wesentlich sein könnte. Das hilft mir dann, mich zu dem, was ich als Wesentlich erkannt habe, auch wirklich zu entscheiden.
Und wenn ich hin und wieder hinten nach draufkomme, dass ich mich geirrt habe, muss ich es auch nicht mehr so tragisch nehmen. Dann habe ich auf jeden Fall für das nächste Mal etwas dazu gelernt.
Lg. Hans G24h


.“4. Schritt Blaues Buch Seite 74 „
Di 14 Apr 2026 12:43

Ein Geschäft, das nicht regelmäßig Inventur macht, geht gewöhnlich Pleite. Die Inventur im Geschäftsleben ist ein Prozess, bei dem Tatbestände festgestellt werden, mit denen man sich auseinandersetzen muss. Es geht um eine ehrliche Bestandsaufnahme. Ein Ziel dabei ist, beschädigte und unverkäufliche Ware festzustellen und sich ohne Bedauern schnell davon zu trennen. Wenn ein Geschäftsinhaber erfolgreich sein will, darf er sich über den wirklichen Wert seiner Ware nichts vormachen. Genau das Gleiche taten wir mit unserem Leben. Wir machten ehrlich Inventur. Zuerst suchten wir die Fehler in unserem Verhalten, die unserem Versagen zugrunde lagen. Überzeugt davon, dass unser Ich in seinen verschiedenen Erscheinungsformen uns immer wieder Niederlagen beigebracht hatte, untersuchten wir nun, wo und wie sich das Ich gewöhnlich äußert.“
Lg. Hans G24h


4. Schritt Blaues Buch Seite 79
Mo 13 Apr 2026 22:00
„Wir vertrauen dem unendlichen Gott eher als unserem endlichen Ich.
Wir sind auf der Welt, um die Rolle zu spielen, die Er uns zuweist. In genau dem Maße, wie wir uns so verhalten, wie wir glauben, dass Er uns haben mochte und uns demütig auf Ihn verlassen, in dem Maße befähigt Er uns, Unglück mit Gelassenheit zu begegnen. Wir rechtfertigen uns nicht für unser Gottvertrauen. Wir belächeln jene, die meinen, dass Spiritualität der Weg der Schwäche ist. Im Gegenteil: Es ist der Weg der Stärke. Glaube bedeutet nach jahrhundertealten Erkenntnissen Mut. Alle Menschen, die glauben, haben Mut. Sie vertrauen auf ihren Gott. Wir brauchen Gott nie zu rechtfertigen. Stattdessen lassen wir Ihn durch uns zeigen, was Er tun kann. Wir bitten Ihn, unsere Angst von uns zu nehmen und richten unsere Aufmerksamkeit darauf, so zu sein, wie Er uns haben will. Plötzlich beginnen wir, aus der Angst herauszuwachsen.“
Lg. Hans G24h


Aus einen Alkoholiker von 1973
Mo 13 Apr 2026 13:31
Eine Flasche und tausend Ausreden

Meine Unsicherheit war schließlich auch Ursache, dass ich schwierigere Ziele auf krummen Touren zu erreichen suchte. Da ich von meinem eigenen Können oft nicht sehr überzeugt war, täuschte ich meine Umwelt und war manchmal überrascht, wenn mir etwas gelang, was ich nie für möglich gehalten hätte. So betrog ich mich selbst durch Alkohol. Zwar gaukelte mir der Alkohol vor, das er mein bester Freund sei, doch jedes Mal, wenn ich ihn durchschaute, war es schon zu spät und ich war wieder um ein Problem reicher. Nun begann ich erst recht Theater zu spielen, zu lügen und tausend Ausreden zu finden, Dadurch vorbaute ich mir natürlich den Weg zur Nüchternheit, denn nach dein Motto

"Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht."
Lg. Hans



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