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Als ich den Alkohol nicht mehr mein Leben bestimmen lassen wollt
Mi 11 Mär 2026 10:35
Mein Name ist Roman
und ich bin Alkoholiker!

Als ich noch abhängig war konnte ich mir es nicht vorstellen länger als ein paar Stunden nicht zu trinken. Geschweige denn 1 Tag ohne Alkohol zu überstehen.
Und ich hatte viele Ausreden um zu trinken und warum ich nicht ohne Alkohol leben kann.
Der Chef war ein Arsch....die Familie fordert soviel...das Leben ist so ungerecht...ich habe Angst vor der Zukunft....die ganze Welt ist so gemein und schlecht...usw.
Aber im Grunde war es einfach nur Sucht. Egal wie die Umstände waren.
Doch dann ekelte mich schon vor mir selbst und im Suff veränderte sich mein Charakter.
Um ehrlich zu sein, war ich besoffen einfach ein Arschloch und ich tat Dinge, die ich nüchtern nie getan hätte.
Dank der Anonymen Alkoholiker änderte sich meine Einstellung, meine Ansichten und meine Gedanken.
Ich trank nicht mehr und ertrug mein Leben nüchtern.
Leicht war es nicht.
Ich trug viele Kämpfe in mir aus. Ein Kampf gegen mich selbst war das.
Ich übernahm Verantwortung für mich und mein Leben.
Doch ich siegte gegen meine Gedanken und Ausreden um zu trinken.
2004 begann ein Leben ohne Alkohol. Mein NEUES Leben.
Nicht immer einfach und leicht.
Doch besser als mit Alkohol.
Ich wünsche jedem Alkoholiker,dass er auch seinen Weg findet um ein Leben ohne Alkohol zu führen.

Gute 24Stunden und Kraft Tag für Tag....

Roman


Kein leichtes Leben
Di 10 Mär 2026 11:25
Ich bin jetzt seit Jänner 2004 trocken.
Leider habe ich viele gesundheitliche Probleme.
Ich fühle mich zur Zeit absolut nicht gut. Meine Kraft wird immer weniger. Psychisch bin ich zur Zeit auch nicht gut drauf.
Aber ich habe noch keinen Tag bereut nicht mehr zu saufen.
Das Leben ist nüchtern und trocken nicht immer leicht, aber mit Alkohol wird es noch schwerer.
Der kurze Kick im Rausch ist es nicht wert.
Ich bin stolz trocken zu sein und wünsche jedem von euch,dass er auch mit dem Saufen aufhören kann und trocken bleibt.
Es zahlt sich aus!

Gute 24Stunden
Roman


Der 3.) Schritt.
Mo 9 Mär 2026 9:41
Ich fasste den Entschluss, meinen Willen und mein Leben der Sorge Gottes – wie ich es verstehe– anzuvertrauen.

Im ersten Schritt habe ich zugegeben, dass ich mit der eigenen Willenskraft nicht mehr imstande war, mit dem Trinken aufzuhören. Ich gab auch zu, dass ich mein Leben nicht mehr alleine meistern konnte, weil ich körperlich geistig und seelisch krank war. Im zweiten Schritt erfuhr ich, dass es eine Macht gibt, die nicht machtlos dem Alkohol gegenüber ist und die mich die geistige Gesundheit wiedergeben kann. Diese Überlegung erfordern noch kein Handeln von mir, sondern lediglich Zustimmung. Beim dritten Schritt, wie auch bei allen übrigen, ist ein Handeln notwendig. Es ist keine Schande, krank zu sein, aber eine Schande nichts gegen eine Krankheit zu tun, sagen mir jene, die erfolgreich gegen die Alkoholkrankheit, etwas getan haben. Ich stehe vor der Entscheidung: Entweder weitertrinken und zu Grunde zu gehen, oder gegen das Trinken was zu unternehmen. Diese Entscheidung muss ich selber machen, niemand kann sie für mich machen. Das Trinken aufzugeben liegt nicht in meiner Macht alleine, aber es ist mir möglich eine Selbsthilfegruppe der AA- zu besuchen. Bring deinen Körper zur AA und lass deine Weisheiten zu Hause, raten mir erfahrene Freunde der Alkoholiker. Unser Programm verlangt, dass ich an eine Höhere Macht glauben kann. Ob mir dieser Glaube gelingt oder nicht, ist nicht so wichtig, wichtig ist nur meine Bereitschaft, es zu versuchen. Am liebsten wäre auch ich die Frage über Gott übergangen, aber ich sah ein, dass ich an dieser Frage nicht vorbei komme, wenn ich nüchtern werden und bleiben will. Loslassen – Gott wie ich ihn verstehe. Der Mensch ist nicht so geschaffen, dass er allein und auf sich gestellt, mit allen Lebensfragen fertig werden kann. Mit Hilfe der Höheren Macht ( wie immer es einer für sich selber versteht ) werden wir sogar mit einen Alkoholproblem fertig.
Lg. Hans G24h


12 Schritte + 12 Traditionen S. 133
Fr 6 Mär 2026 10:05
3. Tradition

Diese Tradition hat ein besonderes Gewicht. Denn die Anonymen Alkoholiker sagen jedem, der ein schwerwiegendes Alkoholproblem hat: "Du gehörst zu den A.A., wenn du dich dafür entscheidest. Über deine Aufnahme in die Gemeinschaft bestimmst du allein; niemand kann sie dir verwehren. Ganz gleich, wer du bist, wie tief du gesunken bist, wie schwierig deine seelische Verfassung ist, selbst wenn du Straftaten begangen hast, wir Anonymen Alkoholiker können dich auch dann nicht zurückweisen. Wir wollen dich nicht ausschließen. Wir haben überhaupt keine Angst, dass du uns schaden kannst, wie verdreht oder aggressiv du auch sein magst. Wir wollen nur sicher sein, dass du dieselbe große Chance zur Nüchternheit bekommst, die wir hatten. Darum gehörst du von dem Augenblick an zu den A.A., indem du dich zu ihnen bekennst." Dieser Grundsatz für die Zugehörigkeit ist das Ergebnis jahrelanger qualvoller Erfahrungen.
Lg. Hans G24h


Alkoholiker JA oder NEIN das ist hier die Frage.
Mi 4 Mär 2026 12:34
Kein Außenstehender kann feststellen, ob Du Alkoholiker bist. Diese Feststellung bleibt Dir ganz allein über. lassen. Alkoholismus ist eine Krankheit, die jeden Menschen ohne Rücksicht auf Stand und Geschlecht überfallen kann. Man weiß nicht, weshalb diese Krankheit den einen befällt und den anderen verschont. Es ist auch nicht wichtig, dass Du weißt, warum Du z. B. Krebs hast. Es ist wichtig, dass Du es überhaupt weißt, wenn der Krebs schleichend Deinen Körper zerfrisst.
Es ist keine Schande krank zu sein, aber es ist eine Schande nichts dagegen zu tun!
Lg. Hans G24h


Mit Dank und Vorfreude
Mi 4 Mär 2026 7:16
Liebe Gruppe,
nochmals herzlichen Dank für die absolut herzliche und angenehme Aufnahme in eurer Gruppe vorigen Sonntag.
Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen in 4 Tagen.
Herzliche und trockene Grüße
Nicole


3. Schritt
Mo 2 Mär 2026 8:11

Blaues Buch S.72 – 73

„Als wir uns ernsthaft zu dieser Lebenseinstellung bekannt hatten, folgten alle möglichen bemerkenswerten Dinge. Wir hatten einen neuen „Chef“; Er war allmächtig. Er gab uns das, was wir brauchten, wenn wir zu Ihm standen und Seine Arbeit gut ausführten. Auf dieser Grundlage ließ das Interesse an uns selbst, unseren kleinen Plänen und Vorhaben immer mehr nach. Zunehmend interessierten wir uns dafür, was wir dem Leben beisteuern konnten. Sobald wir neue Kraft in uns spürten, sobald wir uns an unserem Seelenfrieden erfreuten, sobald wir entdeckten, dass wir dem Leben erfolgreich entgegentreten konnten, sobald wir uns Seiner Gegenwart bewusstwurden, verloren wir unsere Furcht vor dem Heute, dem Morgen und der Zukunft. Wir waren wiedergeboren.“
Lg. Hans wünsche G24h


Blaues Buch, Seite 83 Inventur
Do 26 Feb 2026 23:00
„Wenn wir diesen lebenswichtigen Schritt überspringen, könnten wir vom Trinken nicht loskommen. Immer wieder haben Neue versucht, gewisse Dinge aus ihrem Leben für sich zu behalten. Um sich diese demütigende Erfahrung zu ersparen, wandten sie sich einfacheren Methoden zu. Mit ziemlicher Sicherheit betranken sie sich wieder. Da sie im übrigen Programm weitergearbeitet hatten, wunderten sie sich, warum sie rückfällig geworden waren. Nach unserer Meinung liegt es daran, dass sie ihr Großreinemachen niemals zu Ende geführt haben.“
Lg. Hans


Geistiges Wachstum durch lernen
Do 26 Feb 2026 12:29
Die folgenden Zeilen stammen aus einem Sonderdruck der AA- Information von 1973.

So wurde ich bereit zu LERNEN. Lernen - das ist der Weg, der zur geistigen Genesung führt. Lernen - das heißt auch annehmen", Lernen heißt, das Wissen der Menschheit "akzeptieren". Ich lernte die Menschen, denen ich in meinen nassen Jahren die Schuld an meinem Unglück in die Schuhe geschoben hatte, wieder zu achten.
Und langsam stieg meine Selbstachtung. Dabei war ich immer bedacht, in der Mitte zu bleiben. Als Alkoholiker, der ich immer bleiben würde, war mir ein gut ausgefüllter Posten im Mittelstand bekömmlicher, als der Seiltanz unter den oberen Zehntausend. Über mir musste noch Platz bleiben. Raum für eine Kraft, die größer war als ich selbst. Diese Kraft wurde langsam ein Begriff für mich Zwar konnte ich mir davon kein Bild machen, keine konkrete Vorstellung - aber ich konnte an sie glauben.
Lg. Hans G24h


„Heute. Gedanken zum Tag“
Do 26 Feb 2026 8:06
Keine gewöhnliche Erfolgsgeschichte
AA ist keine Erfolgsgeschichte im üblichen Sinne des Wortes. Es ist eine Geschichte des Leidens, das sich durch Gnade in spirituellen Fortschritt verwandelte.

Wie Bill es sieht, S. 43
Als ich zu AA kam, hörte ich andere über die Realität ihres Trinkens sprechen: Einsamkeit, Schrecken und Schmerzen. Als ich weiter zuhörte, hörte ich bald eine ganz andere Beschreibung – die Realität der Nüchternheit. Es ist eine Realität der Freiheit und des Glücks, der Aufgabe und Ausrichtung und der Gelassenheit und des Friedens mit Gott, uns selbst und anderen. Indem ich Meetings besuche, werde ich immer wieder neu in diese Realität eingeführt. Ich sehe sie in den Augen und höre sie aus den Stimmen derer, die um mich sind. Wenn ich im Programm arbeite, finde ich die Ausrichtung und Kraft, sie zu meiner eigenen zu machen. Die Freude in AA ist, dass diese neue Realität auch mir zugänglich ist.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
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Lg. Hans



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