Gästebuch

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Auf diesen Seiten schreiben wir unsere Gedanken zu verschiedenen Themen oder Situationen und geben Erfahrungen weiter, mögen sie dem Einen oder Anderen helfen, oder einfach nur zum Nachdenken anregen.


Hans

Meine Gedanken freien lauf lassen und darüber zu schreiben.

Ich bin auch schon einige Jahre unterwegs und gebe zu, dass der Weg manchmal alles andere als leicht ist.
Da gilt es, Steine aus dem Weg zu räumen und sich Situationen zu stellen, die mich früher eher zum Weglaufen veranlasst hätten. Doch liegt für mich in all dem die Chance zum Weiterwachsen und mich weiter zu entwickeln. Ich bekomme dadurch ein immer besseres Gefühl dafür, was mir guttut und dass mich Menschen mögen, gerade weil ich konsequent meinen Weg gehe, selbst wenn dies nicht allen passt.

Man muss nicht alles so genau verstehen, lesen genügt auch.

Lg Hans g24h

Montag, 30. März 2020 14:28
Unser Gruppengewissen


dass manchmal das Gute der Feind des Besten ist.  

AA wird mündig, S. 158

Ich glaube, dass sich diese Worte auf alle Drei Vermächtnisse der AA beziehen: Genesung, Einigkeit und Dienst! Während ich den „beschwerlichen Weg zum glücklichen Ziel mühsam weiterstapfe“ (Anonyme Alkoholiker, S. 192), möchte ich sie in mein Bewusstsein eingemeißelt haben. Diese Worte, auf die unser Mitgründer Bill immer wieder zurückkam, waren bei ihm das Ergebnis des Gruppengewissens. Es brachte Bill auf den Kern der Zweiten Tradition zurück: „Unsere Vertrauensleute sind nur betraute Diener; sie herrschen nicht.“ Ich meine, dass wir uns in unseren Gruppenangelegenheiten nie auf dem „Guten“ ausruhen, sondern immer nach dem „Besten“ streben sollten, geradeso wie Bill genötigt wurde, sich dessen zu entsinnen. Dieses gemeinsame Bemühen ist nur ein weiteres Beispiel eines liebenden Gottes – wie wir Ihn verstehen –, der sich in unserem Gruppengewissen zu erkennen gibt. Erfahrungen wie diese helfen mir, auf dem richtigen Weg der Genesung zu bleiben. Ich lerne, Tatkraft mit Demut, Verantwortung mit Dankbarkeit zu verbinden, und dann macht es erst Spaß, im 24-Stunden-Programm zu leben.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Montag, 30. März 2020 06:44
Hans

 

Ich bin für mich verantwortlich und niemand anders.

Wenn ich mir die Geschichten und die Leute dahinter anschaue, dann fällt mir auf, dass die jenigen welche rückfällig geworden sind, oft die Schuld bei den anderen suchen. sei es, dass Arbeitsfeld, die Familie, die Freunden welche nicht so mitgespielt haben wie sie es sich gewünscht hätten. Bei denen die es bis jetzt  geschafft haben, sieht es im Umfeld manches mal nicht viel besser aus, aber sie haben gelernt nicht zu jammern und das was sie ändern konnten, haben sie geändert und welches nicht, gelernt es zu akzeptieren. Unterstützung ist sicher gut, aber ändern muss man es schon selber.
Eine Selbsthilfegruppe, ist nur so gut, wie ich das gelernte auch selber umsetzen will. Die Lebensgeschichte kann erklären wieso und warum ich in den Alkohol abgerutscht bin aber entschuldigen kann ich dies damit nicht. Nicht jeder welcher eine schwere Jugend, eine schwierige Ehe oder sonst was erlebt wird zum Alkoholiker. Ich bin nicht gegen die Aufarbeitung des vergangenes um daraus für die Zukunft zu lernen, aber dagegen sich hinter dem vergangenen zu verstecken und zu entschuldigen. Ich denke vielen würde es gut tun aus der Opferrolle rauszuspringen und die Verantwortung für das geschehene anzunehmen, nicht um in Schuldgefühlen zu verkriechen, sondern um auch die Verantwortung für das kommende Leben zu übernehmen.

Lg. Hans g24h bleibt gesund.

Was ist deine Meinung?

 

Sonntag, 29. März 2020 18:00
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag

Betraute Diener

Sie sind betraute Diener. Sie haben manchmal die undankbare Aufgabe, die nebensächlichsten Arbeiten in der Gruppe zu verrichten.

Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 128

In „Alexis Sorbas“ beschreibt Nikos Kazantzakis eine Begegnung seiner Hauptfigur mit einem alten Mann, der gerade mit Hingabe einen Baum pflanzt. „Was tust du da?“ fragt Sorbas. Der alte Mann antwortet: „Das siehst du doch, mein Sohn, ich pflanze einen Baum.“ „Aber warum pflanzt du einen Baum?“ fragt Sorbas. „Du wirst ihn ohne hin nicht mehr sehen können, wenn er Früchte trägt.“ Und der alte Mann antwortet: „Ich, mein Sohn, lebe, als ob ich niemals sterben würde.“ Diese Antwort entlockt Sorbas ein schwaches Lächeln, und im Weggehen ruft er aus: „Eigenartig! Ich lebe, als ob ich morgen sterben würde.“ Als ein Mitglied der Anonymen Alkoholiker habe ich erfahren, dass das Dritte Vermächtnis der fruchtbare Boden ist, in den ich den Baum meiner Nüchternheit pflanzen soll. Die Früchte, die ich ernte, sind wundervoll: Friede, Sicherheit, Verständnis, je 24 Stunden immerwährender Erfüllung, und ruhigen Sinnes der Stimme meines Gewissens lauschen zu können, die still zu mir spricht: Du brauchst am Dienst nicht krampfhaft festzuhalten. Es gibt noch andere, die pflanzen und ernten müssen.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Sonntag, 29. März 2020 07:00
Hans

Das ist mein Leben in Freiheit.

Wichtig für meine Freiheit ist mein alkoholfreier Kopf.  In dieser nassen Welt begegnet mir überall Alkohol. In jeder Fernsehsendung, jedem Film, jedem Buch, jedem Theaterstück, in jedem Laden, in der Werbung, egal wo ich hinschaue, hinhöre, hingehe, er ist immer gegenwärtig, doch er belastet mich nicht mehr. Ich weiß, es gibt ihn, ich akzeptiere ihn, kann hinschauen, ohne Verzichtsgedanken, toleriere ihn in meinem Umfeld, er schränkt mich nicht ein, denn mein Leben ist für Heute alkoholfrei. Ich muss nicht mehr trinken!!! Ich darf und kann mein Leben trocken genießen.
Sehr viele Jahre ohne Alkohol, bewusst Leben und erleben, Höhen genießen, Tiefen überwinden, mich annehmen, so wie ich bin, mit allen Stärken, Schwächen und meiner nüchternen Einstellung, selbstbewusst, ohne Glas in der Hand dazu gehören, frei sein zu kommen und zu gehen, wann ich will, meine Meinung sagen, zu ihr stehen, mir selbst genügen und mich nie wieder aus den Augen verlieren.

Lg. Hans g24h bleibt Gesund.

Samstag, 28. März 2020 12:23
Hans

Die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Genügsamkeit bedeutet, gerade genug zu haben und dennoch – oder gerade deswegen – glücklich zu sein. Zeiten der Genügsamkeit kommen immer wieder – glücklich, wer ihren Wert erkennt!

Vielleicht gibt uns diese schwere Zeit, die wir mit der Corona-Krise erleben, wieder ein Bewusstsein für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Lg. Hans g24h

passt auf euch auf.

Freitag, 27. März 2020 18:42
Heute Gedanken zum Tag
 
27. MÄRZ
DIE FREIHEIT DER AA
Wir vertrauen darauf, dass wir bereits wissen, woraus unsere verschiedenen Freiheiten bestehen; dass keine kommende AA-Generation je versucht sein wird, sie zu beschränken. Unsere Freiheiten in AA erschaffen den Mutterboden, aus dem wahre Liebe wachsen kann. ...

In der Sprache des Herzens, S. 387
Ich lechzte nach Freiheit. Erst nach der Freiheit zu trinken, später nach der Freiheit vom Trinken. Das Genesungsprogramm der AA ruht auf dem Fundament der freien Wahl. Es gibt keine Befehle, Gesetze oder Gebote. Wie die Zwölf Schritte zeigen, ist das spirituelle Programm der AA nur eine Empfehlung, und es gewährt mir die größtmögliche Freiheit. Ich kann es annehmen oder auch nicht. Sponsorschaft wird angeboten, nicht aufgezwungen, und ich kann kommen und gehen wie ich will. Durch diese und andere Freiheiten kann ich meine Würde wieder erlangen, die unter der Last des Trinkens zusammenbrach und die so dringend benötigt wird, um eine beständige Nüchternheit zu erhalten.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Freitag, 27. März 2020 10:20
Hans

Entscheidend ist die Freiheit.

Sie allein macht es möglich, gemeinsam die Wahrheit, das richtige Ziel und die richtigen Mittel und Wege in den 12 Schritten und 12 Tradition von AA zu suchen.

Lg. Hans g24h

 

Freitag, 27. März 2020 12:58
Spruch des Tages


Die Straße sagt dem Reisenden nicht,
was ihn am Ende seines Weges erwartet.


Wie gerne wüssten wir, was nach einer insbesondere strategischen, längerfristigen Entscheidung passiert: Ob die positiven Veränderungen eintreten, die wir uns wünschen? Oder ob wir enttäuscht werden? Vielleicht passiert auch etwas Unerwartetes, was uns positiv überrascht und erfreut!

Freitag, 27. März 2020 08:53
Hans

Zufriedenheit kann jeder anders verstehen.

DU kannst jeden Tag zufrieden sein, den du trocken meisterst, klingt übertrieben, ist es aber nicht. Frage: Wo stehe ich jetzt, hier und heute in welchem Zustand?
Bin ich gesund, stimmt mein soziales Umfeld? sorge ich gut für mich? was kann ich ändern an mir, in dieser Welt, was nicht...? wie sehen meine Bedürfnisse aus? mein Glück, ? leide ich zu viel & neide ich zu viel ?

Bin ich überhaupt mit dem zufrieden was ich habe.!!!

Lg. Hans g24h bleibt gesund.

Freitag, 27. März 2020 07:55
Roman

Hallo Robert

Ich wünsche dir auch Alles Gute zu deinem AA-Geburtstag. Auf ein weiteres Jahr mein Freund.

Gute 24h

Roman

Donnerstag, 26. März 2020 09:46
Hans

 

Auf diesen Seiten schreiben wir unsere Gedanken

zu verschiedenen Themen oder Situationen und geben Erfahrungen weiter, mögen sie dem Einen oder Anderen helfen,

oder einfach nur zum Nachdenken anregen.                                                                                                                                                                                                                                            

Alkoholismus ist eine Krankheit die zum Stillstand gebracht werden kann die Frauen und Männer gleichermaßen betrifft. Deshalb ist mit dem Begriff "Alkoholiker" Frauen und Männer gemeint. Unsere Homepage wendet sich in erster Linie an Alkoholkranke Frauen und Männer, die mit dem Trinken aufhören möchten und an Menschen, die sich die Frage stellen, habe ich vielleicht ein Problem mit dem Alkohol? Natürlich wollen wir Angehörige von Alkoholkranken Menschen sowie die Öffentlichkeit und Fachleute, die sich für die Anonymen Alkoholiker interessieren, über uns zu informieren. 

Lg. Hans g24h

Donnerstag, 26. März 2020 08:01
Anonyme Alkoholiker, S. 192

Die Lehrzeit ist nie vorüber


Geben Sie sich jetzt ganz in die Hand Gottes, wie Sie Ihn verstehen. Gestehen Sie Ihm und Ihren Freunden Ihre Fehler ein. Räumen Sie die Trümmer aus Ihrer Vergangenheit beiseite. Geben Sie freimütig von dem, was Sie finden – und kommen Sie zu uns. Wir werden mit Ihnen in spiritueller Gemeinschaft verbunden sein – und Sie werden bestimmt einigen von uns begegnen auf dem beschwerlichen Weg zum glücklichen Ziel. Bis dahin möge Gott Sie segnen und behüten.

So oft ich diese Worte lese, habe ich einen Kloß im Hals. Zu Beginn weil ich dachte: „O nein! Die Lehrzeit ist vorbei. Nun bin ich allein. Es wird nie wieder wie am Anfang sein.“ Wenn ich heute diese Worte lese, fühle ich eine tiefe Zuneigung zu unseren AA-Pionieren, denn mir wird klar, dass sie alles zusammenfassen, woran ich glaube und worum ich mich bemühe, und dass – mit Gottes Segen – die Lehrzeit nie beendet sein wird, ich nie allein sein werde und jeder Tag brandneu sein wird.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Donnerstag, 26. März 2020 07:53
Gerhard

Hollo Robert!

Alles Gute zu Deinem Geburtstag.

Lg Gerhard

Dienstag, 24. März 2020 20:36
Erster Jahres- Geburtstag

Hallo Robert

Alles Gute zu deinem ersten Jahres- Geburtstag.

Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen.

Das wünschen dir

Renate und Hans

Dienstag, 24. März 2020 10:52
Jahresgeburtstag 21.03.2003

Hallo Didi

wir wünschen dir alles Gute zu deinem AA-Geburtstag.

Wenn man sich von den Bergen entfernt, so erblickt man sie erst recht in ihrer wahren Gestalt; so ist es auch mit Freunden.

Lg. Renate und Hans

Dienstag, 24. März 2020 10:47
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“

und keine Vorbehalte mehr 

Immer und immer wieder sehen wir: einmal Alkoholiker – immer Alkoholiker! ... Wenn wir uns vornehmen, mit dem Trinken aufzuhören, darf es keinen Vorbehalt geben, und in keinem Winkel unseres Hinterkopfes darf die Hoffnung lauern, eines Tages normal trinken zu können.... Um Alkoholiker zu sein, muss man nicht unbedingt lange und solche Mengen getrunken haben wie viele von uns. Das trifft vor allem auf Frauen zu. Oft steigen Frauen mit einer Veranlagung zum Alkoholismus gleich voll ein und sind in wenigen Jahren in einem Zustand, aus dem es kein Zurück mehr gibt.

Anonyme Alkoholiker, S. 38/39

Diese Worte sind in meinem Buch unterstrichen. Sie gelten für Alkoholiker und Alkoholikerinnen. Bei vielen Gelegenheiten bin ich auf diese Seite zurückgekommen und habe über diesen Satz nachgedacht. Ich brauche mich niemals selbst hinters Licht zu führen, indem ich mir meine manchmal unterschiedlichen Trinkgewohnheiten ins Gedächtnis rufe oder indem ich glaube, dass ich „geheilt“ sei. Ich denke gern, dass meine Nüchternheit Gottes Geschenk an mich ist, so wie mein nüchternes Leben mein Geschenk an Gott ist. Ich hoffe, dass Gott über Sein Geschenk ebenso glücklich ist wie ich über meins.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Montag, 23. März 2020 07:38
Gedanken zum Tag

Kein Kampf mehr


Wir haben aufgehört, gegen alles und jeden zu kämpfen – selbst gegen den Alkohol.

Anonyme Alkoholiker, S. 98

Als ich zu AA kam, dachte ich, ich wäre da, um zu kämpfen, und AA könne mir die Stärke geben, die ich brauchte, um den Alkohol zu besiegen. Wenn ich einmal in diesem Kampf gesiegt hätte, wer weiß, wie viel andere Schlachten ich noch gewinnen könnte. Dennoch müsste ich stark sein. Alle meine bisherigen Erfahrungen im Leben hatten das bewiesen. Heute brauche ich nicht mehr zu kämpfen oder meinen Willen durchzusetzen. Wenn ich die Zwölf Schritte lebe und meine Höhere Macht die eigentliche Arbeit tun lasse, verschwindet mein Alkoholproblem von selbst. Meine anderen Probleme im Leben sind auch keine Kämpfe mehr. Ich muss nur noch fragen, ob das Hinnehmen oder Ändern notwendig ist. Es ist nicht mein, sondern Sein Wille, der getan werden muss.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflektion).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Sonntag, 22. März 2020 07:48
Erwin Hamedinger

Akzeptanz des Alkoholikers!

Ich habe Akzeptiert, dass ich ein Alkoholiker bin und immer bleiben werde

bis an mein Lebensende.

In der Gesellschaft wird der Alkoholiker gleichgesetzt mit den sogenannten

„Sandlern“ die in den Städten am Bahnhof oder in den Parks herumlungern.

Nur wenige wissen das Alkoholismus eine Krankheit ist und sich quer durch die Gesellschaft zieht. Ob arm oder reich, alle können betroffen sein.

Ich gehe mit meiner Krankheit sehr offen um und ich werde auch nicht mehr gedrängt Alkohol zu trinken wie es ja überall normal ist.

Bei meinen ersten Meetings in der Gruppe wurde mir vermittelt das ich ja ausreden gebrauchen könnte um nicht mehr zu trinken.

Heute brauche ich diese nicht mehr denn ich stehe zu meiner Alkoholkrankheit und kann gut damit umgehen, durfte und musste ich auch erst lernen, aber dazu ist ja die Gruppe da.

Ich kann mit der Bezeichnung Alkoholiker gut Leben denn es spiegelt meine Verfassung wieder in der ich war bevor ich aufhören durfte und das möchte ich nicht vergessen.

Ich bin Erwin Alkoholiker und nur für HEUTE trocken.

Gt.24 Std.

Samstag, 21. März 2020 11:56
Anonyme Alkoholiker, S. 97

Materielles und spirituelles Wohlergehen


Angst ... vor wirtschaftlicher Ungewissheit wird schwinden.

Dass Angst abnimmt oder verschwindet und dass wirtschaftliche Verhältnisse sich bessern, sind zwei verschiedene Dinge. Als ich neu in AA war, brachte ich diese beiden Vorstellungen durcheinander. Ich dachte, meine Angst würde auf der Stelle verschwinden, wenn ich endlich Geld verdiente. Eines Tages stach mir ein Satz aus dem Buch „Anonyme Alkoholiker“ ins Auge, gerade als ich wieder über meinen finanziellen Schwierigkeiten brütete: „Für uns war materieller Wohlstand immer die Folge von Fortschritten im spirituellen Bereich, nie umgekehrt. „Plötzlich erkannte ich, dass dieses Versprechen eine Garantie war. Ich sah, dass Prioritäten in die richtige Reihenfolge kamen, dass spiritueller Fortschritt ebenso die furchtbare Angst vor Armut vermindern würde, wie er schon andere Ängste verringert hatte. Heute versuche ich, die Gaben, die Gott mir schenkte, zum Nutzen anderer einzusetzen. Ich habe herausgefunden, dass dies von anderen immer geschätzt wird. Ich möchte nicht vergessen, dass ich nicht mehr nur für mich arbeite. Ich bin nur Nutznießer des Reichtums, den Gott mir gab, er hat mir nie „gehört“. Mein Lebenssinn ist viel klarer, wenn ich arbeite, um zu helfen, statt zu besitzen.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflektion).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Samstag, 21. März 2020 06:54
Georg

Akzeptanz gegenüber Alkoholiker

Hallo Hans !

Das ist eins von meinen Lieblingsthemen die Akzeptanz und die Wahrheit über den Alkoholismus als Krankheit. Ich habe eine Zeit gebraucht bis das ich mich outen hab können.
Man sagt einmal Alkoholiker immer Alkoholiker. Es gibt zwei Aspekte was die Akzeptanz betrifft: in meinem Umkreis ist das voll akzeptiert sogar bewundert und Du hast Recht in der Gesellschaft wird man wie abgestempelt behandelt.
Bei dieser Sicht glaube ich das ein gewisser Egoismus angebracht ist. Egal wo und wie ich beurteilt werde ,weil ich ein trockener Alkoholiker bin, bin  ich sehr dankbar das ich nicht mehr trinken brauch und lebe mein Leben sehr stolz nach unseren Prinzipien.

Gute 24 h und liebe Grüße Georg

Freitag, 20. März 2020 06:46
Anonyme Alkoholiker, S. 107/108

Ehrlichkeit gegenüber neuen 

Erzählen Sie ihm genau, was mit Ihnen geschehen ist. Betonen Sie freimütig den spirituellen Aspekt.

Das Wunder von AA ist, dass ich nur erzähle, was mir geschehen ist. Ich verschwende keine Zeit damit, möglichen Neuen Ratschläge zu erteilen, denn wenn Ratschläge nützten, käme niemand zu AA. Alles, was ich zu tun habe, ist zu sagen, was mich trocken werden ließ und was mein Leben verändert hat. Wenn ich es versäume, die spirituelle Seite des AA-Programms zu betonen, bin ich unehrlich. Der Neue sollte keinen falschen Eindruck von Trockenheit erhalten. Ich bin nur nüchtern durch die Gnade meiner Höheren Macht, und das macht es mir möglich, mit anderen zu teilen.

Donnerstag, 19. März 2020 07:11
Petra

 Akzeptanz gegenüber Alkoholiker

Ich habe mir selber eingestehen müssen, das ich eine Alkoholikerin bin, das ich heute vor 17 Monaten die AA kennen lernen habe dürfen da habe ich mein erstes Glas stehen lassen können und ich bin heute dankbar das ich das gemacht habe mein Leben ohne Alkohol geht's mir so gut das hätte ich nicht gedacht, das mein Leben sich so verändert hat

Danke LG Petra

Mittwoch, 18. März 2020 10:54
Ingrid

Gerade in der jetzigen Situation bin ich mehr als dankbar keinen Alkohol zu brauchen. 
meine Arbeit im Altenheim ist momentan emotional und seelisch sehr belastend und brauch meinen vollen Einsatz. Ich kann nur jeden bitten, die Angehörige in einem Heim haben die Anweisungen zu befolgen und das Besuchsverbot nicht irgendwie zu umgehen. Ihr schützt nicht nur eure Lieben damit sondern auch das Personal, das jetzt mehr als gebraucht wird. 
Schwierige Zeiten die besondere Anforderungen stellen, nutzt die Seite hier um zu schreiben. 
Ich wünsche euch das ihr gesund bleibt.

Ingrid

Mittwoch, 18. März 2020 10:36
Hans

Offenheit und gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Alkoholiker

Es wird ja sehr oft behauptet, dass ein offener Umgang mit Alkoholismus sehr wichtig ist. Dadurch braucht man zum Beispiel keine Ausreden erfinden, warum man keinen Alkohol trinkt und es hilft auch, sich selbst die eigene Krankheit einzugestehen. Es gibt natürlich weitere Vorteile, wenn man sich outet, aber vielleicht auch ein paar Nachteile. Ich selbst bin von Anfang an sehr offen mit meiner Alkoholkrankheit umgegangen und mache das auch heute noch. Spätestens wenn ich jemand das zweite Mal getroffen habe, erzähle ich, dass ich Alkoholiker bin, wenn sich zeigt, dass der Kontakt auch weiterhin bestehen könnte. Auf der anderen Seite bekomme ich natürlich auch mit, dass die gesellschaftliche Akzeptanz eher sehr gering ist, was Alkoholismus betrifft.

Ich höre zwar sehr oft, dass man es gut findet, dass ich trocken lebe und nun wieder ein normales Leben führe, aber wenn es um das Wort Alkoholiker geht, sehen das viele Menschen ganz anders.

Was ist deine Meinung zu diesen Thema ?

LG. Hans g24h

Mittwoch, 18. März 2020 08:36
Hans

Das Fundament ist wichtig.!

Ist Nüchternheit alles, was wir vom Geistigen  Erwachen erwarten? Nein, Nüchternheit ist nur ein dürftiger Anfang. Im AA-Programm zu leben ist wie ein Haus bauen. Erst musste ich eine große, massive Betonplatte gießen, um das Haus darauf zu errichten; das bedeutete für mich, mit dem Trinken aufzuhören. Aber es ist sehr ungemütlich, auf einer Betonplatte zu leben, ungeschützt Hitze, Kälte, Wind und Regen ausgesetzt zu sein. So baute ich auf der Platte einen Raum, indem ich anfing, im Programm zu leben. Das erste Zimmer war wacklig, da ich an diese Arbeit nicht gewöhnt war. Aber im Laufe der Zeit, mit mehr Übung im Programm, lernte ich langsam stabilere Räume zu bauen. Je länger ich übte und je mehr ich baute, umso gemütlicher wurde das Zuhause, in dem ich heute lebe.

Lg.  Hans  g24h

Dienstag, 17. März 2020 16:47
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