Gästebuch

Ihre E-Mailadresse wird nie veröffentlicht und dient nur zu Sicherheitszwecken gegen Spam.

Auf diesen Seiten schreiben wir unsere Gedanken zu verschiedenen Themen oder Situationen und geben Erfahrungen weiter, mögen sie dem Einen oder Anderen helfen, oder einfach nur zum Nachdenken anregen.


2. Verheißung

2. Wir wollen die Vergangenheit weder beklagen noch die Tür hinter ihr zuschlagen


Man könnte es auch so formulieren: wir werden die Vergangenheit nicht beklagen müssen. Eines Tages nämlich haben wir auch die dunkle Seite unseres Lebens im Griff und sind mit dem fertig geworden, was uns heute noch manchmal einen Schauer den Rücken hinunter laufen lässt. Wir werden erfahren haben, wozu unser Leiden gut war und was es uns schließlich gebracht hat; rückschauend erkennen wir den Weg, den wir gehen mussten, um Klarheit über uns zu finden und eine zufriedene Nüchternheit zu erlangen. Damit haben wir dann eine bedrückende Last abgelegt und sind endlich frei geworden... frei, um mit Hilfe unseres Programms, mit Inventur und Wiedergutmachung immer wieder ein unbelastetes "HEUTE" zu erleben. Sicherlich wäre es von übel, die Tür hinter unserer Vergangenheit zuzuschlagen; was geschehen ist, können wir nicht vergessen und verdrängen, ohne Schaden daran zu nehmen. Wir müssen es aufarbeiten, und dazu bietet uns das Programm der Anonymen Alkoholiker alle benötigten Hilfen.

Sonntag, 03. Mai 2020 07:19
Hans

Der freie Gedankenaustausch

Was uns zunächst am meisten bei einem AA-Meeting beeindruckt, ist der freie Gedankenaustausch und die rückhaltlose Offenheit. Und über kurz oder lang geraten wir in das gleiche Fahrwasser. Wir rücken mit unseren eigenen Erfahrungen heraus und helfen dadurch anderen. Und sobald wir uns dieses oder jenes von der Seele geredet haben, wird uns wesentlich leichter zumute. Es tut uns gut, die eigenen, schlimmen Erfahrungen einem Leidensgenossen mitzuteilen, der in der gleichen Zwickmühle sitzt wie noch vor kurzem wir.

Lg. Hans G 24h

Samstag, 02. Mai 2020 06:39
Die 12 Versprechen

 Immer wieder machen wir neue Eindeckungen wenn wir über die 12 Verheißungen nachdenken !!! 

1. Wir werden eine neue Freiheit und ein neues Glück kennen lernen.


Die erste der zwölf Verheißungen für ein nüchternes Leben liest sich noch ziemlich vage, aber gerade deshalb ist sie umfassend auf eine begeisternde Art und Weise. Eine neue Freiheit - das verspricht ja nicht nur die Befreiung von unserer Geißel Alkohol. Unser Denken wird frei, wir werden Klarheit gewinnen, wahr und unwahr unterscheiden können und unserem Urteil vertrauen dürfen, das sich weder von alkoholischen Phantasien noch von irrealen Wunschträumen beeinflussen lässt. Wir werden frei sein, Entschlüsse zu fassen und Vorhaben beginnen zu können und die Kraft gewinnen, sie auch durchzuführen Weitab von vielen bisherigen Zwängen erleben wir unsere Chance zur Selbstverwirklichung, und das bedeutet viel mehr, als dieses Modewort ahnen lässt: unser Leben nach unseren Möglichkeiten einzurichten, wenn nicht sogar nach unseren Wünschen; unsere Persönlichkeit in den Rahmen unserer Gesellschaft stellen und Verbindungen zu anderen zu knüpfen, wo auch immer sie uns wünschenswert erscheinen. Und das neue Glück? Als wir tranken, hatten wir uns eingemauert, lebten ohne Zuspruch und Trost und vor allem ohne die Liebe, die ja aus gegenseitiger Zuwendung und Hingabe erwächst. Jetzt sind wir auch dazu wieder fähig. Eine solche Wiedergeburt kann überwältigend sein...

Freitag, 01. Mai 2020 07:20
Petra

Ich kann meine Trockenheit den Anderen schon zeigen, so das es mir mit meiner Trockheit gut geht und das ist ein wunderschönes Gefühl. Ich gehe mit den 12 Schritten und mit 12 Trationen. Damit geht es mir auch so gut.

Lg. Petra gute 24 Stunden

Donnerstag, 30. April 2020 06:56
AA wird mündig, S. 162 und Anonyme Alkoholiker, S. 423

Selbständigkeit der Gruppen


Manche glauben, dass wir das Prinzip der Gruppenautonomie zu weit auslegten. Zum Beispiel in der langen Originalfassung der Dritten Tradition: „Wenn sich zwei oder drei Alkoholiker treffen, um über ihre Nüchternheit zu reden, können sie sich AA-Gruppe nennen, vorausgesetzt, dass sie als Gruppe keine andere Bindung eingehen.“... Diese extreme Freiheit ist nicht so gefährlich, wie sie aussieht.

AA wird mündig, S. 162 und Anonyme Alkoholiker, S. 423

Als trinkender Alkoholiker missbrauchte ich jede Freiheit, die das Leben bot. Wie konnte AA erwarten, dass ich die „extreme Freiheit“ der Dritten Tradition achten würde? Achtung zu lernen wurde zur Lebensaufgabe. AA hat mir völlig klargemacht, dass es nicht ohne Disziplin geht und dass es mich teuer zu stehen kommt, wenn ich nicht aus meinem Innersten danach handle. Das gilt auch für die Gruppen. Meinen alkoholischen Neigungen zum Trotz, weist mir die Dritte Tradition die spirituelle Richtung.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Mittwoch, 29. April 2020 08:49
Hans

Weil wir die Erfahrung haben.

In AA stellen wir fest, dass wir uns - weil wir Alkoholiker sind - auf ganz einzigartige Weise nützlich machen können. Indem wir nämlich anderen Alkoholikern da helfen, wo das vielleicht jemandem ohne unsere Erfahrung mit Alkohol nicht gelingen wird. Das macht uns in der Tat auf ganz besondere Art brauchbar. Wir Anonymen Alkoholiker sind insofern einmalig, als wir die eigene größte Niederlage, das eigene Versagen und die eigene Krankheit dazu nutzen, um anderen beizustehen. Wir, die wir selbst durch die Hölle gegangen sind, können also anderen Alkoholikern am ehesten helfen.

Lg. Hans G24h

Dienstag, 28. April 2020 05:47
Hans

Ist mir klar, dass ich auf die Dauer allein nicht nüchtern bleiben kann?

Aus zwei wichtigen Gründen sind wir in AA um selbst nüchtern zu bleiben und gleichzeitig, um anderen zu helfen, nüchtern zu bleiben. Es ist eine wohlbekannte Tatsache, dass unsere Hilfe, die wir anderen leisten, viel zu unserer eigenen Nüchternheit beiträgt. Es hat sich ferner erwiesen, wie schwierig es ist, von sich selbst aus nüchtern zu bleiben. Viele haben das vergeblich versucht. Sie besuchen ein paar AA-Meetings, bleiben danach aus eigener Kraft monatelang nüchtern, aber früher oder später betrinken sie sich schließlich doch wieder, was sehr schade ist. Aufhören zu trinken ist sicher kein Spaziergang.

Lg. Hans G24h

Sonntag, 26. April 2020 17:48
Gedanken zum Tag
Gedanken zum Tag
26. April
Es kommt darauf an, glücklich zu sein
Ich glaube nicht, dass es um Glück oder Unglück geht. Die Frage heißt eher: Wie werden wir mit den Problemen fertig, denen wir gegenüberstehen? Was lernen wir von ihnen und wie geben wir unsere Erfahrungen am besten an andere weiter, die von uns lernen wollen?
Wie Bill es sieht, S. 314
Auf meiner Suche nach dem „Glück“ wechselte ich Arbeitsstellen, heiratete und ließ mich scheiden, zog ständig um und ruinierte mich – finanziell, seelisch und spirituell. In AA lerne ich nun, erwachsen zu werden. Ich bitte Gott um die Fähigkeit, mich selbst anzunehmen, und verlange nicht mehr, dass andere Leute, Orte und Dinge mich glücklich machen. Wenn ein Problem mich überwältigt, helfen mir die Zwölf Schritte der AA, am Schmerz zu wachsen. Das Wissen, das ich daraus ziehe, kann für andere, die am selben Problem leiden, zum Geschenk werden. Wie Bill es ausdrückt: „Wenn der Schmerz kommt, wird von uns erwartet, dass wir bereitwillig daraus lernen und anderen beim Lernen helfen. Wenn das Glück kommt, betrachten wir es als Geschenk und danken Gott dafür.“ (Wie Bill es sieht, S. 314)
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Sonntag, 26. April 2020 12:21
Renate

Spruch des Tages:

Viele verfolgen hartnäckig den Weg, den sie gewählt haben,

aber nur wenige das Ziel.

Lg. Renate und ein schönes Wochenende

Samstag, 25. April 2020 13:31
Erwin

Der Weg ist das Ziel

Alkoholismus ist die einzige Krankheit die dir erzählt

dass du sie nicht hast!

Heute bin ich dankbar dass ich seit 2002, nach meinem Tiefpunkt denn geraden Weg, ohne Umwege, in eine zufriedene Trockenheit, mit Hilfe der Anonymen Alkoholiker gehen darf.

Es ist nicht immer leicht und viel Arbeit an einem selbst, aber es zahlt sich aus ohne Alkohol zu Leben.

Meeting Besuche stehen auch heute noch regelmäßig auf meinem Wochenprogramm, dann sie führen mir immer vor Auge das ich meine Krankheit nur zum Stillstand gebracht habe und mein „Exfreund“ der Alkohol schnell wieder in mein Leben treten kann, wenn ich nicht achtsam bin.

Wer den Wunsch hat mit dem trinken aufzuhören ist bei uns an der richtigen Stelle. Mit Hilfe der AA ist es möglich sich von der Sucht zu lösen und wieder ein Zufriedenes, glückliches Leben zu erreichen ohne Sucht.

Lg. Und Gt.24 Std. Erwin

Sonntag, 26. April 2020 12:24
Hans

Was hält euch trocken in dieser schwierigen Zeit ?

Also, was hält mich trocken?
Meine Selbstachtung, meine Gesundheit, meine Anerkennung von außen, meine Integration in der Gesellschaft, mein bei-mir-sein. Und zuletzt auch mein Stolz. Denn ich bin auch stolz darauf, sagen zu können: Ich bin trockener Alkoholiker.
Und nachdem ich ja nun schon ein paar Jährchen trocken leben darf, und festgestellt hab, dass mir das echt  Spaß macht so im Großen und Ganzen, warum sollte ich wieder mit Leben aufhören und mit Saufen anfangen?

Sicher gibt es auch noch einige wichtige Dinge die mir helfen immer wieder für HEUTE trocken zu bleiben. Zum Beispiel:   das Blaue Buch 12 Schritte 12 Traditionen und immer wieder hier die eigene Erfahrung zu teilen.

Lg. Hans G24h

Freitag, 24. April 2020 17:45
Erwin Im Web gefunden
Ein Mensch dem Alkohol ergeben,
Begann nochmal ein neues Leben.
Obwohl dereinst total am Ende,
erhielt sein Leben eine Wende.
Am Tiefpunkt, fast nur noch in Trance,
ergriff er seine letzte Chance.
Erweitert jetzt den Spannungsbogen,
ganz ohne Alkohol und Drogen,
pflegt nicht mehr seine Depressionen,
nimmt still in Kauf auch Frustrationen,
Holt nach, wie man ihm dringend riet,
sein großes Reifungsdefizit,
lebt möglichst intensiv im HEUTE,
verbessert kaum noch andere Leute,
hält auch den Satz für gut und richtig:
„Nimm dich bloß nicht selbst so wichtig!“
Der Mensch, so gut er irgend kann,
fängt nunmehr bei sich selber an.
Und ist das Ziel auch noch sehr weit:
GELASSEN-und ZUFRIEDENHEIT
so kann die Richtschnur der 12 Schritte
und an die höh‘re Macht die Bitte
des Menschen Leben neu gestalten,
allmählich ändern sein Verhalten.
AA verbringt oft wunderbar,
was eigentlich nicht möglich war.
In Erinnerung an unseren AA-Freund „Kaffeekannen-Heinz“, der dieses Gedicht schrieb und 1989 zum ersten Mal auf dem DLT in Hannover vorgetragen hat.
Freitag, 24. April 2020 11:14
Gedanken zum Tag
24. April aus dem"Heute"
Lernen, uns selbst zu lieben
Alkoholismus war ein Zustand der Einsamkeit, obwohl wir von Menschen, die uns liebten, umgeben waren. ... Wir versuchten, inneren Frieden zu finden, indem wir andere beherrschten oder uns von ihnen abhängig machten. ... Wir suchten immer noch vergeblich Sicherheit durch unsere ungesunde Auffassung vom Beherrschen und von der Abhängigkeit.
Wie Bill es sieht, S. 260
Als ich meine Inventur machte, entdeckte ich, dass ich zu den meisten Menschen in meinem Leben ungesunde Beziehungen hatte – z. B. zu meinen Freunden und zu meiner Familie. Ich fühlte mich immer isoliert und einsam. Ich trank, um den seelischen Schmerz zu betäuben. Nur durch nüchtern bleiben, einen guten Sponsor und Arbeit in den Zwölf Schritten konnte ich mir ein wenig Selbstachtung aufbauen. Die Zwölf Schritte lehrten mich zuerst, mein eigener bester Freund zu werden, und erst, als ich mich selbst lieben konnte, konnte ich auf andere zugehen und sie lieben.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Freitag, 24. April 2020 08:59
Hans

Die 12 Schritte sind ein WEG

Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere, und alles, was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst. Die 12 Schritte sind ein WEG, der uns Alkoholiker zu einer zufriedenen Nüchternheit führen kann, wenn wir ihn mit Entschlossenheit und Ausdauer gehen. Die Schritte sind nicht von Fachleuten entworfen worden. Sie sind von Alkoholikern selbst entwickelt worden, indem sie für sich Wege der Hilfe entdeckt haben und sich dann gefragt haben, was ihnen eigentlich geholfen hat. Die 12 Schritte sind keine Gebote, sondern eine Einladung an uns, diesen Weg zu gehen und dabei die gleiche befreiende Erfahrung machen, wie die Entdecker dieses Weges.

Lg. Hans G24h

Donnerstag, 23. April 2020 14:04
Gedanken zum Tag
22. April aus dem "Heute"
Neuer Boden – neue Wurzeln
Augenblicke der Erkenntnis sind Bausteine für ein Leben voll geistiger Gesundheit. Ich weiß das aus gutem Grund. Die Wurzeln der Wirklichkeit, die das neurotische Unterholz verdrängen, halten den starken Stürmen stand, die uns zerstören wollen oder deren wir uns zur Selbstzerstörung bedienen.
Wie Bill es sieht, S. 181
Ich kam zu AA wie ein grüner Setzling – zitternd und entwurzelt. Es ging nur ums Überleben, aber es war ein Anfang. Ich streckte mich, entwickelte und bog mich, aber mit Hilfe der anderen spross endlich mein Geist aus der Wurzel. Ich war frei. Ich wuchs, trocknete aus, zog mich in mich selbst zurück, betete, wuchs weiter und verstand bei jedem Funken der Erkenntnis etwas mehr. Aus meinen Wurzeln trieben starke, frische Arme des Geistes: wie himmelwärts strebende Diener. Hier auf Erden bewahrt Gott bedingungslos das Vermächtnis seiner großen Liebe. Mein AA-Leben gibt mir „eine andere Basis ... (Ich wurzle) in neuem Boden“ (Anonyme Alkoholiker, S. 14).
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Mittwoch, 22. April 2020 09:26
Heute. Gedanken zum Tag / Wie Bill es sieht, S. 181

Neuer Boden – neue Wurzeln

 
Augenblicke der Erkenntnis sind Bausteine für ein Leben voll geistiger Gesundheit. Ich weiß das aus gutem Grund. Die Wurzeln der Wirklichkeit, die das neurotische Unterholz verdrängen, halten den starken Stürmen stand, die uns zerstören wollen oder deren wir uns zur Selbstzerstörung bedienen.

Ich kam zu AA wie ein grüner Setzling – zitternd und entwurzelt. Es ging nur ums Überleben, aber es war ein Anfang. Ich streckte mich, entwickelte und bog mich, aber mit Hilfe der anderen spross endlich mein Geist aus der Wurzel. Ich war frei. Ich wuchs, trocknete aus, zog mich in mich selbst zurück, betete, wuchs weiter und verstand bei jedem Funken der Erkenntnis etwas mehr. Aus meinen Wurzeln trieben starke, frische Arme des Geistes: wie himmelwärts strebende Diener. Hier auf Erden bewahrt Gott bedingungslos das Vermächtnis seiner großen Liebe. Mein AA-Leben gibt mir „eine andere Basis ... (Ich wurzle) in neuem Boden“ (Anonyme Alkoholiker, S. 14).

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Mittwoch, 22. April 2020 09:25
Renate


Renate eine dankbare, trockene Alkoholikerin.

15.04.2002 der erste trockene Tag.

Ich war, wie schon oft vorher, in der Psychiatrie. Eine ganze Woche hatte ich durchgesoffen. Es ging mir schlecht, weniger körperlich, mehr psychisch. Existenzangst hatte mich fest im Griff. Frisch geschieden, musste ich für Miete und Liesing Raten selber aufkommen. Mein damaliger Chef drohte mir mit Kündigung, wenn er mich noch einmal betrunken erwischt. Aber auch das konnte mich nicht davon abhalten wieder zur Flasche zu greifen. So bin ich wieder in der Psychiatrie gelandet. Am nächsten Tag sagte mir ein Sozialarbeiter das die AA ein Info-Meeting halten. Er sagte ich soll mir das anhören. Von AA hatte ich keine Ahnung aber ich ging hin. Vielleicht ist es ein Strohhalm. Ich war zu nervös um mir alles zu merken was da gesprochen wurde. Sie sagten mir am Freitag gibt es in Wels _ Vogelweide ein Meeting und sie würden sich freuen, wenn ich kommen würde. Zwei Tage später wurde ich entlassen und am Freitag war ich im Meeting.  19.04.2002 Mein erster Schritt in ein Leben ohne Alkohol.

Lg. Renate Gute 24 Stunden 

Sonntag, 19. April 2020 07:14
Heute. Gedanken zum Tag / Wie Bill es sieht, S. 25

Ehrlichkeit

Die Täuschung anderer ist fast immer in Selbsttäuschung verwurzelt ... Wenn wir einem anderen gegenüber ehrlich sind, beweisen wir, dass wir uns selbst und Gott gegenüber ehrlich sind.

Als ich noch trank, betrog ich mich selbst um die Wirklichkeit, weil ich sie so zurechtbog, wie ich sie haben wollte. Andere zu betrügen ist ein Charaktermangel – auch wenn ich die Wahrheit nur ein bisschen verdrehe oder meine Beweggründe ein bisschen aufpoliere, so dass andere gut von mir denken. Meine Höhere Macht kann mir diesen Charaktermangel nehmen, erst aber muss ich Bereitschaft zeigen, diese Hilfe anzunehmen, indem ich aufhöre zu betrügen. Ich muss mir jeden Tag klarmachen, dass Selbstbetrug mich zu Versagen und Enttäuschung im Leben und in AA führt. Eine enge, ehrliche Beziehung zu einer Höheren Macht ist die einzige feste Grundlage für Ehrlichkeit mit mir selbst und gegenüber anderen.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Freitag, 17. April 2020 18:26
Renate

Ich bedanke mich ganz herzlich für die Glückwünsche.  Gute 24  Std. Renate 

Donnerstag, 16. April 2020 05:31
Erwin Hamedinger

Hallo Renate!

Ich wünsche dir zu deinem heutigen DOS alles Liebe und Gute.

Wir sind ja fast gleichzeitig in die Gruppe gekommen (ich ein paar monate später) als du, aber wir haben es ernst gemeint  mit dem trinken aufzuhören.

Nun sind es bei dir schon volle 18 Jahre.

Möchte mich auch auf diesem Wege bei dir bedanken für die unzähligen Dienste die du bis jetzt gemacht hast in AA

Lg. und nur für HEUTE Erwin

Gt.24 Std.

 

Mittwoch, 15. April 2020 14:00
Hans

Hallo Renate 

Ich wünsche dir alles gute zu deinem AA-Geburtstag ( 15.04.2002 )

Am Geburtstag blickst du heute zurück,
 auf ein langes Leben, Stück für Stück.
 Die Zeit ist wie im Flug vergangen,
 und manche Erinnerungen halten dich gefangen.
 Mögen Gesundheit, Glück und Frohsinn dich stets begleiten,
 und dich ein Schutzengel durch stürmische Tage leiten.
 Möge die Kraft der Sonne immer bei dir sein,
 dann folgt auf Regen wieder Sonnenschein.

Lg. Hans weiterhin g24h

Mittwoch, 15. April 2020 10:30
Petra

Petra

Liebe Renate ich wünsche dir zu deinem 18 AA Geburtstag alles Gute 

Mittwoch, 15. April 2020 05:13
Hans

Ziele setzen ?

Ich hatte mir immer ein Ziel gesetzt aufzuhören. Mal im nächsten Jahr, mal im nächsten Monat, mal am nächsten Tag. Das funktionierte auch eine Zeit lang und es fing wieder von vorne an. Es fehlte mir der Weg. Ohne Weg kein Ziel.

Als mir der Weg in AA aufgezeigt wurde hatte ich den Weg zum Ziel aber das war ja noch sehr weit weg. Da hat mir für das Erreichen des Gesamtzieles die 24 Stunden Reglung auch geholfen. Bis zu einer Stabilisierung meiner Trockenheit. Oder sagen wir mal so, bis das trocken Denken das Nasse Denken ablöste. Heute steht das Ziel keinen Alkohol weiterhin im Vordergrund . Da dieses Ziel erst mit dem Lebensende, als geschafft angesehen werden kann, bin ich noch nicht fertig mit meiner Ziel Erreichung.

Lg.Hans g24h

Montag, 13. April 2020 09:37
Gedanken zum Tag
Aus dem Buch"Heute"
12. April
Den Wahnsinn aufgeben
... wenn es um Alkohol ging, waren wir auf eine seltsame Weise verrückt.
Anonyme Alkoholiker, S. 44/45
Der Alkoholismus zwang mich zu trinken, ob ich wollte oder nicht. Wahnsinn regierte mein Leben und war der Kern meiner Krankheit. Er beraubte mich der freien Wahl, zu trinken oder nicht, und nahm mir schließlich alle weiteren Möglichkeiten. Wenn ich trank, konnte ich keine wirksame Wahl in irgendeinem Lebensbereich treffen und konnte mein Leben nicht mehr meistern. Ich bitte Gott, dass er mich die volle Bedeutung der Krankheit Alkoholismus verstehen und annehmen lasse.
Sonntag, 12. April 2020 10:29
Erwin Hamedinger

Lieber Hans!

Ich wünsche dir alles gute zu deinem gestrigen 35. DOS.

Wie die Zeit vergeht. Als ich dich kennenlernen durfte warst du 17 Jahre trockener Alkoholiker und für mich ein Vorbild,daß es möglich ist ohne Alkohol zu Leben.

Ich möchte mich auch bedanken für die Hilfestellungen in meiner Anfangszeit und auch für die DIENSTE die du für AA leistest. 

Wünsche dir und Renate noch viele gemeinsame Jahre der Trockenheit.

Auch allen Freunden und Freundinnen der Gruppe wünsche ich ein schönes und besinnliches Osterfest wenn auch heuer mit anderen Voraussetzungen.

Lg.und Gt. 24 Std. Erwin

Samstag, 11. April 2020 11:37
Ein großes DANKE für die Glüchwünsche

Ich möchte mich bei jedem einzelnen für die Glückwünsche recht Herzlich bedanken.

Mein erstes Meeting am Karfreitag 1985 Ich denke auch daran, welche Chance und Gnade mir durch meine Trockenheit zuteil wurde. Ich möchte diese Form von Ostern gerne an viele Freunde weitergeben. Ostern ist in meinen Augen also auch ein Fest der AA und meiner Trockenheit und diese Erkenntnis lässt mich vieles in einem milderen und gnädigeren Licht sehen. Eben typisch mein Ostern und das bedeuten für mich auch Freude und ein seit Jahren ein Trockenes Leben.

Das wichtigste sind die zwei großen D:
Demut und Dankbarkeit. Demut im ersten Schritt und Dankbarkeit als das große Lebenselixier. Den kleinen gehört das Himmelreich……
Vom: Bruder Reimund von der Thannen (Buch Seele sucht Ruhe)

HEUTE
brauche ich nicht zu trinken.

HEUTE,
das ist für mich jeder Tag,
jede Stunde, jede Minute,jeder Augenblick.

HEUTE ist immer

Lg. Hans G24h

Samstag, 11. April 2020 07:50
Powered by JoomVita VitaBook

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.