Gästebuch

Ihre E-Mailadresse wird nie veröffentlicht und dient nur zu Sicherheitszwecken gegen Spam.

Auf diesen Seiten schreiben wir unsere Gedanken zu verschiedenen Themen oder Situationen und geben Erfahrungen weiter, mögen sie dem Einen oder Anderen helfen, oder einfach nur zum Nachdenken anregen.


Info der Pfarre



An 
Pfarrerinnen und Pfarrer
Kuratorinnen und Kuratoren
Und an Alle die unsere Räume Benutzen.

Die schwierige Situation betreffend Corona in Oberösterreich hat sich noch keineswegs entspannt.
Mit 572 Infizierten (laut Land OÖ und Stand von heute Morgen) ist die Zahl nach wie vor sehr hoch.
Ob sie nächste Woche sinkt, werden wir sehen.
Mir ist bewusst, dass die Situation von Bezirk zu Bezirk sehr unterschiedlich ist.
Mein Vorschlag ist deshalb folgender:
Für Linz, Linz-Land, Wels Wels/Land und Perg bleiben wir bei der strengen Regelung:
Abstandsregel, Desinfektion beim Betreten, MNS beim Betreten und Verlassen.
Durchlüftung des Raumes, wo dies gut möglich ist - gilt besonders für kleinere Räume!
Infektion – Tipps für den Alltag 
Anderen Personen nicht die Hand schütteln oder sie auf die Wange küssen
Nehmen Sie davon Abstand, anderen Menschen die Hand zu schütteln, auch wenn es zunächst unhöflich erscheinen mag. Vermeiden Sie Körperkontakt im Allgemeinen.
Hände häufig reinigen
Desinfizieren Sie Ihre Hände mit einem Händedesinfektionsmittel  oder waschen Sie sich die Hände gründlich mit Wasser und Seife, insbesondere vor dem Zubereiten von Mahlzeiten, vor dem Essen oder wenn Sie nach Hause kommen. Waschen Sie sich stets die Hände, wenn Sie auf der Toilette waren oder wenn die Hände sichtbar verschmutzt sind.
Nicht mit den Händen ins Gesicht fassen
Krankheitserreger können leicht von den Händen an die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund gelangen. Vermeiden Sie es, sich ins Gesicht zu fassen.
Regelmäßig lüften
In geschlossenen Räumen kann sich die Anzahl der Viren in der Luft dramatisch erhöhen. Durch regelmäßiges Lüften (drei- oder viermal täglich für zehn Minuten) wird dem vorgebeugt und das Infektionsrisiko verringert. Lüften verbessert darüber hinaus das Raumklima und vermeidet ein Austrocknen der Schleimhäute von Mund und Nase.
Abstand von anderen halten und Menschenmengen vermeiden
Halten Sie größtmöglichen Abstand von Menschen, die husten, und zwar mindestens 1,5 m. So vermeiden Sie das Einatmen von Tröpfchen, die – sofern die Person infiziert ist – das neuartige Coronavirus, das COVID-19 verursacht, enthalten können.
Des Weiteren gilt zu beachten, dass nicht jeder, der mit SARS-CoV-2 infiziert ist, dies auch bemerkt. In der Regel sind Betroffene bereits mit sehr leichten Symptomen ansteckend. Manche Infizierte erkranken gar nicht, könnten den Erreger aber trotzdem ausscheiden. In diesen Fällen könnte das vorsorgliche Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in öffentlichen Räumen dazu beitragen, die Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen.
Mit freundlichen Grüßen,
Euer
Dr. Gerold Lehner, Superintendent

Samstag, 18. Juli 2020 06:40
Unbekannt

AA-Training


Jedem Rückfall geht - ob nun bewusst oder unbewusst - eine gedankliche Beschäftigung mit Alkohol voraus. Solange wir leben, müssen wir daher vor solchen Gedanken auf der Hut sein und uns gegen sie wappnen. Weshalb ja auch unser AA-Training hauptsächlich darauf hinzielt, uns dahin zu bringen, dass wir derartige alarmierende Gedanken sofort erkennen und umgehend von uns weisen. Sobald wir irgendeinen Gedanken an Alkohol in unserem Kopf herumspuken lassen, ist der Rückfall theoretisch bereits da, noch ehe wir die Bewegung ausführen und das Glas tatsächlich an die Lippen setzen. Das AA-Programm beruht weitgehend auf geistigem Training.

 

Freitag, 17. Juli 2020 17:58
Günter

Ich bedanke mich für das Vertrauen, das mir von Euch bei meinem ersten Besuch entgegen gebracht wurde. Eine Geste, die nicht  alltäglich ist.

Auch ich bin ein Wanderer auf der Suche nach Wegen zu mir selbst, zu meinen Wurzeln, zu meinem wahrem Ich.

L.G. Günter

 

Montag, 13. Juli 2020 10:10
MEHR ÜBER ALKOHOLISMUS

Die meisten von uns wollten nicht zugeben, wirklich Alkoholiker zu sein. Keiner mag den Gedanken, sich körperlich und geistig von anderen zu unterscheiden. Deshalb überrascht es nicht, dass Trinkerkarrieren von zahllosen vergeblichen Versuchen gekennzeichnet sind, so zu trinken wie andere Leute. Jeder abnorme Trinker ist von dem Wahn besessen, er könne irgendwie, irgendwann sein Trinken kontrollieren und genießen. Es ist erstaunlich, mit welcher Hartnäckigkeit an dieser Illusion festgehalten wird. Viele bleiben dabei, bis sie die Schwelle des Irrsinns überschritten oder den Tod vor Augen haben.

Sonntag, 12. Juli 2020 06:32
Demut ist ein Geschenk

 
Solange wir die eigene Kraft an die erste Stelle setzten, war an ein echtes Vertrauen in eine Höhere Macht überhaupt nicht zu denken. Es fehlte der wichtigste Bestandteil der Demut: Gottes Willen zu erkennen und ihn auszuführen.

Als ich zum ersten Mal zu AA kam, wollte ich diese sogenannte „Demut“ entdecken. Ich merkte nicht, dass ich deshalb nach Demut suchte, weil ich glaubte, sie würde mir helfen, meine Ziele zu erreichen, und dass ich dann bereit war, etwas für andere zu tun, wenn ich glaubte, Gott würde mich dafür irgendwie belohnen. Ich versuche mich heute daran zu erinnern, dass die Menschen, denen ich im Laufe des Tages begegne, Gott so nahe sind, wie ich es irgendwann gern wäre. Ich muss heute darum beten, Gottes Willen zu erkennen, und überlegen, wie ich durch meine Erfahrung mit Leid und Hoffnung anderen Menschen helfen kann; wenn ich das tue, muss ich nicht nach Demut suchen – sie hat mich gefunden.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Sonntag, 12. Juli 2020 06:29
Georg

Beiträge

Es tut gut deine Beiträge  zu lesen und über alles immer wieder nachzudenken, kraft zu schöpfen und auf diesem Weg weiterzugehen den es ist der einzig richtige weg. Es ist faszinierend nicht alleine zu sein.

  g.24 St Georg

Freitag, 10. Juli 2020 06:16
Hans

Spruch des Tages

Je klüger man wird,
 desto weniger Dinge erscheinen
 selbstverständlich.
 Großes entsteht aus kleinen
 Bausteinen. Der ganz große
 Erfolg ist meistens eine Summe
 von Kleinigkeiten.

Lg. Hans g24h

Donnerstag, 09. Juli 2020 07:31
Hans

Warum brauche ICH überhaupt noch ein Meeting?( komische Frage )


Weshalb bin ich HEUTE hier, obwohl ich schon eine lange Zeit trocken bin? Allein, um immer wieder Erfahrung, Kraft und Hoffnung auszutauschen, damit ich nicht vergesse, dass ich Alkoholiker bin. Jeder Rückfall zeigt mir, dass ich immer achtsam mit mir umgehen muss. Denn ICH möchte nicht in die Hölle des Alkohols zurück. Ich habe mir die Krankheit nicht ausgesucht, genau wie ein Diabetiker oder Krebskranker. Ich bin dankbar, dass ich NUR Alkoholiker bin, denn ich kann heute was gegen meine Krankheit tun. Ich lasse HEUTE das 1. Glas stehen.

Lg. Hans g24h

Mittwoch, 08. Juli 2020 16:13
Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 66

Ich bin nur ein Werkzeug


Demütig baten wir Ihn, unsere Mängel von uns zu nehmen

Der wahre Kern der Demut ist kompliziert. Demut bedeutet nicht, schlechter von mir zu denken als ich sollte; es heißt vielmehr anzuerkennen, dass ich bestimmte Dinge gut kann, und auch Komplimente zu akzeptieren. Gott kann nur das für mich tun, was Er auch durch mich tun kann. Demut ist das Ergebnis der Einsicht, dass es Gott ist, der alles tut, nicht ich. Im Licht dieser Erkenntnis, wie kann ich da stolz auf meine Talente sein? Ich bin nur ein Werkzeug, und jede Arbeit, die ich zu verrichten scheine, wird durch mich von Gott getan. Ich bitte Gott täglich, meine Charaktermängel zu beseitigen, damit ich noch freier meiner AA-Aktivität von „Liebe und Dienst“ nachgehen kann.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Montag, 06. Juli 2020 08:32
Hans

Lebenseinstellungen

Für mich ist der Weg das Ziel. Ich habe in langen Jahren meines Lebens festgestellt, das Lebensziele und Erwartungen oft nicht alle eingetroffen sind.
Das man viele Jahre vertan hat mit Warten und Hoffen auf etwas. Für mich ist eigentlich nur noch wichtig, dass ich einigermaßen gesund bleibe und zufrieden mit mir selbst - ich plane auch nicht mehr so gerne voraus - nehme jeden Tag so wie er kommt und versuche das Beste daraus zu machen. Mit der Einstellung immer den heutigen Tag zu leben, habe ich es auch am Anfang geschafft, keinen Alkohol mehr zu trinken.

Lg. Hans g24h

Montag, 29. Juni 2020 16:20
Petra

Ich habe das heut Nachmittag erlebt mit zwei Arbeitskollegen denen ich klar machen wollte was ein Suchtkranker Mensch ist.

Sie haben es nicht verstanden.Warum mann als Alkoholikerin trinken muss und nicht aufhören kann.

Lg. Petra

Donnerstag, 25. Juni 2020 18:10
Hans

Einmal zum Nachdenken:

Es gibt auch keinen Grund sich zu schämen, wenn man was gegen seine Alkoholsucht tut.

Die Ausdrucksweise und Umgangsformen, wie wer jemanden bezeichnet, kann man nur insofern beeinflussen, wie man sich seine Gesprächspartner aussucht. Leider ist die Akzeptanz für den Alkoholiker noch lange nicht so groß, wie wir es vielleicht wünschen. Viele sehen darin eine Willenlosigkeit, die sie nicht anders einordnen können. Vielleicht kann das Gästebuch hier einen kleinen Teil dazu beitragen, dass einige Menschen umdenken. Wenn man sich die Zahlen und Statistiken anschaut, hat jeder Mensch in unserem Land einen Menschen, der mit der Alkoholsucht zu tun hat, in seiner Familie oder nähere Umgebung, wenn er nicht sogar selbst betroffen ist.
Durch die Scham vieler Menschen, wird dies aber verheimlicht und totgeschwiegen.

Wir können die Menschen aber nicht ändern. Wir müssen uns ändern.

Lg. Hans g24h

Donnerstag, 25. Juni 2020 17:52
Wie Bill es sieht, S. 228

Opfer = Einigkeit = Überleben


Die Einigkeit, die Wirksamkeit, ja selbst das Überleben der Gemeinschaft der AA basieren auf unserer ständigen Bereitschaft, etwas von unseren persönlichen Wünschen zugunsten unserer gemeinsamen Sicherheit und unseres Wohlergehens aufzugeben. Ebenso wie Opfer das Leben des Einzelnen retten, bedeuten Opfer auch Einigkeit und das Überleben der Gruppe und der Gemeinschaft der AA.

Ich habe erfahren, dass ich zum Wohle von AA einige meiner Charakterzüge aufgeben muss und dafür mit vielen Geschenken belohnt werde. Falscher Stolz kann durch Prestigedenken aufgebläht werden, aber wenn ich in der Sechsten Tradition lebe, erhalte ich dafür das Geschenk der Demut. Mitmachen ohne innere Beteiligung ist oft Betrug. Wenn ich von fremden Interessen unbeeinflusst bleibe, kann ich die Eigenständigkeit von AA wahren. So wird die Gemeinschaft auch für kommende Generationen gesund und stark bleiben.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Mittwoch, 24. Juni 2020 17:33
AA wird mündig, S. 163/164

Dem AA-Weg folgen

 
Wir befolgen die Schritte und Traditionen der AA, weil wir sie wirklich für uns selbst wollen. Es ist nicht länger eine Frage von Gut oder Böse; wir fügen uns, weil wir es wirklich wollen. So wachsen wir in Einigkeit und im Dienst. Das ist der Beweis für Gottes Gnade und seine Liebe unter uns.

Es macht mir Spaß zu beobachten, wie ich in AA wachse. Ich lehnte mich gegen die Befolgung der AA ­Prinzipien auf, seit ich dazugestoßen war. Aber durch die Schmerzen, die mir meine Kriegsführung bereitete, lernte ich, mich Gottes Gnade und Liebe zu öffnen und den AA-Weg für mein Leben zu wählen. So wurde mir klar, was es bedeutet, ein Mitglied der Anonymen Alkoholiker zu sein.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Dienstag, 23. Juni 2020 06:18
Hans

Das Schwierigste?!?

der Weg in die Trockenheit, ich spreche hier einmal von der verinnerlichenden Trockenheit, hat viele Wege. Die Menschen sind auch zu unterschiedlich. Es gehören eben einige Grundbausteine dazu, die das Fundament sind. Viele Menschen meinen, mit dem ersten Schritt, nun entschieden zu haben, nichts mehr zu trinken, schon Gewaltiges bewegt zu haben.
Aber viele hatten auch scheinbar bisher zu wenige Selbstversuche mit dem gleichen Willen, die aber gescheitert sind und bewiesen haben, dass es mit eigenen Mitteln und (nassen) Erfahrungen nicht geht.

Lg. Hans g24h

Montag, 22. Juni 2020 18:11
Die 12 Versprechen.

10. Angst vor Menschen und vor wirtschaftlicher Ungewissheit werden schwinden


Obwohl ich auch schon "einige vierundzwanzig Stunden" dieser unserer Gemeinschaft angehöre, scheine ich die Segnungen, die mir aus unserem Gedanken des "HEUTE" entspringen, zur Zeit erst richtig zu begreifen. Wenn ich es schaffe, mich auf das "Heute" zu beschränken, müssen meine Ängste, meine Angst zurücktreten; wenn ich anfange, mir z.B. ängstliche Gedanken um meine wirtschaftliche Zukunft zu machen, genügt oft eine Kurzinventur: "Was fehlt Dir denn heute, jetzt?! Du hast zu essen, ein Dach über dem Kopf hast heute Kleidung, Arbeit, Freunde, musst nicht trinken und kannst immer in ein Meeting gehen! Und alles andere liegt sowieso nicht in deiner Macht"
Und die "Angst vor den Menschen"? Mit zunehmendem Alter, biologisch und in unserer Gemeinschaft, bin ich immer mehr in der Lage bei jedem (oder jeder) die oder der früher eventuell fähig gewesen wäre, mir Angst oder Unsicherheitsgefühle zu vermitteln, etwas hinter die Kulissen oder die Maske zu schauen. Arrogantes oder einschüchterndes Verhalten anderer ist oft nur ein Zeichen von deren Dummheit oder ihren eigenen Unsicherheiten und Ängsten.
Und das Zugeben meiner Unsicherheiten wirkt oft Wunder; der Versuch dem anderen Freundlichkeit, Verständnis, ja Liebe entgegenzubringen entwaffnet und kann selbst eine angsteinflößende Persönlichkeit in einen Mitmenschen verwandeln!

Montag, 22. Juni 2020 05:58
Hans

Einen Neuen Mut machen.

Obwohl ich schon so lange zu den AA-Meetings gehe, konnte ich gerade heute einem „Neuen“ Mut machen, mit Hilfe von AA seine Sucht zu bekämpfen. Jeder geht dabei ja seinen eigenen persönlichen Weg und doch gibt es Leitsätze bei AA, an denen sich eine Orientierung lohnt. Ich selbst habe offensichtlich einen eisernen Willen zum Durchhalten entwickelt, aber für viele ist anfänglich die Reduzierung des eigenen Vorsatzes darauf, auf den Alkohol nur für den heutigen Tag, also für 24 Stunden, zu verzichten, hilfreich. Anstatt dem Alkohol für alle Zeiten abzuschwören oder sich Sorgen zu machen, ob man morgen auch noch trocken bleiben kann, konzentrieren sich Alkoholiker bei AA darauf, jetzt und heute nicht zu trinken. Es heißt: „Lass in den nächsten 24 Stunden das erste Glas stehen“, was dann ja automatisch bedeutet, dass es auch kein zweites oder drittes gibt! Man hatte mir auch empfohlen, regelmäßig und möglichst einmal in der Woche in ein AA-Meeting zu gehen, um mit anderen trockenen Alkoholikern in Verbindung zu bleiben und so immer im Zeit Fenster von 24 Stunden zu denken. Mir persönlich reicht ein wöchentlicher Besuch, aber ich denke, bei extremen Alkohol- und Entzugsproblemen ist der zweimalige Besuch äußerst sinnvoll. Für mich war es anfänglich nicht vorstellbar, für den Rest meines Lebens auf Alkohol zu verzichten, jetzt ist dieser Gedanke gar nicht mehr so abwegig.

Lg. Hans g24h

Sonntag, 21. Juni 2020 06:22
Hans

 ZU - einander MIT- einander FÜR - einander

Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere, und alles, was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst. Die 12 Schritte sind ein WEG, der uns Alkoholiker zu einer zufriedenen Nüchternheit führen kann, wenn wir ihn mit Entschlossenheit und Ausdauer gehen. Die Schritte sind nicht von Fachleuten entworfen worden. Sie sind von Alkoholikern selbst entwickelt worden, indem sie für sich Wege der Hilfe entdeckt haben und sich dann gefragt haben, was ihnen eigentlich geholfen hat. Die 12 Schritte sind keine Gebote, sondern eine Einladung an uns, diesen Weg zu gehen und dabei die gleiche befreiende Erfahrung machen, wie die Entdecker dieses Weges.

Hans g24h

Donnerstag, 18. Juni 2020 15:42
Hans

Ist es für jüngere Menschen schwieriger trocken zu werden?

Ich möchte mir einen Gedanken vor Augen führen, der mit dem Alter nicht unbedingt etwas zu tun. Meiner Meinung nach spielt auch die Dauer einer Alkoholabhängigkeit eine entscheidende Rolle. In jüngeren Jahren halten sich die körperlichen Schäden meist noch in Grenzen und bei stabiler Trockenheit ist eine völlige Wiederherstellung eines gesunden Körpers eher möglich als bei einem älteren und langjährigen Trinker wo irreparable Organschäden keine Seltenheit sind. Eins ist vor allem wichtig:

Es ist nie früh genug mit dem Trinken aufzuhören!

Lg. Hans wünsche g24h

Dienstag, 16. Juni 2020 17:53
Renate

Zum Text aus dem Blauen Buch

Bei diesen Zeilen denke ich an die nasse Zeit zurück, trotz vieler Therapien konnte ich nicht mit dem trinken aufhören, bis ich zu AA kam. Plötzlich funktionierte es, für mich ein Wunder. Schnell begriff ich das es die Meetings und das arbeiten im Programm war, das mich trocken werden ließ. Für mich ist es, auch nach vielen Jahren, ganz wichtig regelmäßig ins Meeting zu gehen. Auch im Urlaub schau ich wo das nächste AA-Meeting ist. Eines weiß ich ganz genau, wenn ich nicht mehr regelmäßig ins Meeting gehe ist Feuer am Dach.

G24 Stunden Renate

Montag, 15. Juni 2020 12:10
Hans

Empfehlung aus dem Blauen Buch.

Beschaffe dir ein Blaues Buch und befolge die darin enthaltenen Anweisungen. Es wäre ausgesprochen dumm, wenn du annimmst, du könntest vom Alkoholismus genesen, ohne eine Anleitung zu benutzen, die Richtlinien für die Genesung enthält.Nimm davon Abstand, die Anwendung der Zwölf Schritte in deinem Leben durch das Nachplappern von Aussagen, die du von anderen hörst, zu ersetzen, denn sonst wirst du das Programm bis zu dem Punkt verwässern, an dem du wieder trinkst. Nimm AA nicht auf die leichte Schulter Es könnte deine letzte Chance für geistige Gesundheit und Nüchternheit sein. Deine Entscheidung, nach dem AA-Programm zu leben – oder nicht, ist äußerst wichtig. Geh ins Meeting lass nicht zu, dass Dir etwas anderes wichtiger wird als Deine Genesung. Denn wenn Du weiter trinkst, wirst du dieses andere sowieso verlieren - eher früher als später. Gehe mit Ehrlichkeit, Demut, Aufgeschlossenheit, Bereitwilligkeit und Dankbarkeit an die Arbeit im Programm heran.

Montag, 15. Juni 2020 11:35
Petra

Ich habe nach dem ich fast zwei Jahre lang trocken bin erkannt das mein, Ex Partner nicht den gleichen Weg geht als ich ,ich habe erkannt , das ich mit ihm nicht mehr konnte. Da habe ich den Entschluss gefasst das ich gehen muss, sonst hätte ich wieder zum Trinken angefangen.

LG

Petra

 

 

Sonntag, 14. Juni 2020 10:37
Hans

Einstellung Gästebuch?

Hallo da im Gästebuch kaum Interesse besteht ist die Frage ob es sinnvoll ist es weiterhin zu betreiben, wo der Grund ist konnte ich nicht feststellen schade nur für die vielen Leser. Vielleicht habt Ihr einen Grund oder eine Idee an was das liegt.
Danke für eure Antwort???

Lg. Hans g24h

Samstag, 13. Juni 2020 06:54
Hans

Es ist immer einen Versuch wert. 

Mit den folgenden Seiten möchten wir denen helfen, die einen Weg zur Abstinenz suchen und finden wollen. Auch für Angehörige und Freunde  sollen die Seiten eine Hilfe sein.

Ich denke dabei gerade an Leute, die vielleicht „da draußen“ versuchen, ihr Leben umzustellen, weil sie vom Alkohol wegwollen, und dadurch dann die Sozialkontakte wegbrechen. Weil die Kumpels weitertrinken wollen. Statt sich am Sonntagvormittag dann im Gasthaus zu verabreden, „musst“ du dann plötzlich allein zu Hause bleiben, weil du vielleicht kaum einen mehr kennst, der (auch) nicht trinkt. Das baut sich dann ja auch langsam wieder auf, aber dazu ist es nötig, erstmal eine Weile trocken zu bleiben. Da kann das Gästebuch hier vielleicht für dich ein Anlaufs Ort sein, wenn du hier schreibst, und dir jemand antwortet, dann bist du eben nicht mehr allein.

 So empfinde ich in AA ein Gruppengefühl. Auch deine Meinung ist uns wichtig !

Lg. Hans Alkoholiker g24h

Dienstag, 09. Juni 2020 08:08
Hans


Es geht nur um die Vielfalt an Erfahrung die jeder mit seinem Beitrag leistet den er weitergibt.

Ich will mir mit meinen Erfahrungen und Texten auf der ganzen Homepage keine Erfolgserlebnisse verschaffen, denn da wäre ich auf der falschen Adresse. Klar hätte man gern, dass sich der eigene Einsatz auch lohnt, das gibt mir mit den 40.000 Zugriffen in ca. zwei Jahren recht.
Ja, es ist so, es bleiben viele auch wieder weg. Oder schreiben erst viel, und sind dann auch mal ganz plötzlich wieder weg. Einige werden sich anderweitige Hilfe gesucht haben. Das ist ebenso. ABER ich habe hier im Laufe der Jahre auch schon so einige wiederkommen gesehen die einfach schreiben, wenn man nicht mit allem Texten einverstanden ist und eine andere Meinung hat ist das völlig okay.  
Und oftmals ist doch was hängen geblieben von dem, was wir geschrieben haben. Es konnte nur zu dem Zeitpunkt noch nicht umgesetzt werden. Das heißt aber nicht, dass unsere Zeit vergeblich investiert war. Manch einer brauchte manchmal auch einfach noch etwas länger.
Uns allen hier ist es wohl kaum anders gegangen wie oft haben wir denn vergeblich versucht, alles richtig zu machen?

Von daher es lohnt sich immer, anderen hier zu helfen und über den eigenen Schatten zu springen.

Lg. Hans Alkoholiker g24h

Donnerstag, 04. Juni 2020 16:59
Powered by JoomVita VitaBook

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.