Gästebuch

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Auf diesen Seiten schreiben wir unsere Gedanken zu verschiedenen Themen oder Situationen und geben Erfahrungen weiter, mögen sie dem Einen oder Anderen helfen, oder einfach nur zum Nachdenken anregen.


Jürgen

Sorry das ich mich so Spät bei dir Melde, hatte Probleme mit meinen PC.

Du hast deine HP sehr gut gestaltet, alle Hochachtung.

Was mich jedoch freut, das du den MUT hast über dein Problem "Alkohol" zu Schreiben.

Ich war selbst abhängig, bin jedoch seit 34 Jahren davon weg.

LG

Jürgen

Dienstag, 24. November 2020 18:27
Günther

Hallo Hans

Wenn ich Deine Lebensgeschichte so lese...frage ich mich, wer hat dir denn von meiner erzählt, das Du sie so geschrieben hast..Es sind so viele Parallelen darin. Ich glaube aber, so ist nun mal der Krankheitsverlauf.

Ich wünsche Dir weiter GUTE 24 Stunden

Sonntag, 15. November 2020 19:12
Erwin

Liebe Freunde/innen!

Ab sofort gibt es ein Skype Meeting am Dienstag und am Samstag

beginn 19,00 Uhr. Einlogge Daten Join.Skype.com IZ32PwKncHcg

Teilnahme ist mit PC ,Handy oder Tablet möglich. Finde es ist eine Alternative bis unsere Realen Treffen wieder möglich sind.

Lg. u. Gt.24 Std. Erwin

Donnerstag, 12. November 2020 13:18

Franz;

Was mir heute hilft!

Ich durfte lernen, dass ich zu meiner höheren Macht vertrauen kann, denn wer sein Leben an die höhere Macht abgeben kann, stellt keine Bedingungen mehr, sondern ist dankbar, dass Entscheidungen von „IHR“ abgenommen werden. Dadurch kann ich derzeit so viel abgeben und der nächste Tag beginnt wieder mit 24h wo ich nicht trinken muss. Es liegt dann nur an mir an diesem Tag, das Gute zu finden.

 Gute 24h, Franz

Mittwoch, 11. November 2020 08:00
Erwin

Liebe Freunde/innen!

Wegen dem Lockdown gibt es weder am Dienstag noch am Freitag in WELS 

bis auf Weiteres KEIN Meeting.

 

Lg.und Gt.24 Std. Erwin

Mittwoch, 04. November 2020 12:27
Hans

CORONA Lockdown 2.0 

Bis auf Weiteres kein Meeting in Stadl Paura möglich. Sobald sich etwas ändert geben wir sofort Bescheid.

Montag, 02. November 2020 13:34
Hans

Dankbarkeit

Es ist kein Zufall, dass wir im Meeting und in unserer Literatur immer wieder daran erinnert werden, wie wichtig Dankbarkeit für unsere Genesung ist. Ich bin nicht nur für meine Nüchternheit dankbar, sondern auch für die Lebensqualität, die damit einhergeht. Ein zufriedenes Leben ohne Dankbarkeit ist für mich als Alkoholiker nur schwer möglich.

Lg. Hans G24h

Sonntag, 01. November 2020 09:13
11. Verheißung die Langform

Ohne lange nachzudenken, werden wir jetzt mit Situationen fertig, die uns früher umgeworfen haben.


Wir wachsen allmählich wieder in unsere freiheitliche Lebensroutine hinein. Wie war es denn, als wir noch trinken mussten? Die Sorge um den nächsten Tag war die Sorge um den dringend nötigen Vorrat an Alkohol oder um die Möglichkeit, das Geld dafür zu beschaffen. Die Sorge um uns selbst bestand darin, Belastungen jeglicher Art zu vermeiden, denen wir in unserem Zustand nicht gewachsen waren. Das reichte von der Abmahnung oder gar Kündigung im Betrieb bis zum schrägen Blick eines Bekannten, von dem wir uns getroffen fühlten. Wir waren nicht nur überempfindlich; wir hatten Angst vor allem, was in unseren verengten Lebenskreis eindringen konnte. Neue Aufgaben oder Anforderungen erschreckten uns,
Schicksalsschläge schmetterten uns nieder. In alledem suchten wir einen verlässlichen Halt - und fanden doch immer wieder nur die Flasche. Jetzt sind wir frei geworden. "Hauptsache, ich trinke nicht!" ist unsere Lebensregel Nummer eins, und wenn wir ihr folgen, verlieren alle Bedrohungen viel von ihrem Schrecken.
Unsere persönliche "Wende" hat uns sicher nicht ins Paradies versetzt - auch wenn es uns zuweilen so vorkommen mag - aber auf dem Weg in die Nüchternheit gewinnen wir täglich Vernunft und Verstand zurück, unser Urteilsvermögen wird klar, und wo wir uns noch überfordert oder unsicher fühlen, haben wir den guten Rat erfahrener Freundinnen und Freunde in der Gruppe, der uns stärkt und weiterhilft.

Samstag, 31. Oktober 2020 18:50
Hans

Neuer Beitrag

Ich habe versucht wieder etwas Neues in die Homepage zu bringen, unter den Beitrag Lebensgeschichten findet Ihr die Zwölf Schritte aus der Sicht eines Alkoholikers
Die folgenden Seiten stammen aus einem Sonderdruck der AA- Information von 1973. Meines Wissens ist diese Broschüre nicht mehr erhältlich.

lg. Hans  G24h

und viel Spaß beim nachlesen !

Mittwoch, 28. Oktober 2020 09:51
Hans

Das AA-Programm ist eine Gebrauchsanweisung zum Leben.

Für mich ist unser AA-Programm eine Gebrauchsanweisung zum Leben, ja zum Überleben. Gott sei Dank stehen klare Arbeitsanleitungen in diesen AA-Büchern, und ich begann, nachdem ich es versucht hatte, Stück für Stück ein anderer zu werden. Das ist ja eben der Unterschied: Früher stand am Ende aller Denkprozesse als logische Konsequenz ein Alkoholisches Getränk. Jede Faser meines Körpers war besessen von diesen Dingen. Inzwischen kommt am Ende all meiner Gedanken eine Idee, eine Eingebung was als Nächstes zu tun ist, und oft tue ich es dann auch. Weiß Gott, bin ich froh, dass unser Genesungsprogramm klare Anleitungen gibt, was zu tun ist.  Zu leben wie ein Mensch....
Blaues Buch Seite. 96 „...einfühlsam, taktvoll, rücksichtsvoll und demütig vorgehen, ohne unterwürfig und kriecherisch zu sein. Als Volk Gottes stehen wir aufrecht und kriechen vor niemandem. „Im Blauen Buch wird auch gesagt, dass Gott uns glücklich, froh und frei möchte. Und in den Meetings sah und erlebte ich, dass es wirklich möglich ist. Und auch ich habe diesen Zustand inzwischen des Öfteren schon erlebt.

Lg. Hans G24h

Montag, 26. Oktober 2020 09:23
Zum gestrigen Meeting

Vollständiges Annehmen

 
Ein Leben ohne Alkohol kann er sich nicht vorstellen. Eines Tages wird er sich das Leben überhaupt nicht mehr vorstellen können – weder mit noch ohne Alkohol. Dann wird er die Einsamkeit so kennenlernen, wie nur wenige sie kennen. Er wird bereit sein zum Sprung in den Abgrund. Er wird das Ende herbeiwünschen.

Anonyme Alkoholiker, S. 178

Nur ein Alkoholiker kann die genaue Bedeutung einer solchen Aussage verstehen. Die widersprüchlichen Anforderungen, die mich als aktiven Alkoholiker gefangen hielten, erfüllten mich mit Panik und Verwirrung. „Wenn ich nichts zu trinken bekomme, sterbe ich“ stand im Widerstreit mit „Wenn ich weitertrinke, wird es mich umbringen“. Beide Zwangsgedanken trieben mich auf den Tiefpunkt zu. Der Tiefpunkt führte zu einem vollkommenen Annehmen meines Alkoholismus – ohne jeden Vorbehalt –, und das war unentbehrlich für meine Genesung. Es war ein schlimmeres Dilemma, als ich es je erlebt hatte, aber, wie sich später herausstellte, absolut notwendig, um im Programm voranzukommen.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Montag, 26. Oktober 2020 08:30
Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 170

Unser Überleben


Da die Genesung vom Alkoholismus für uns Leben bedeutet, haben wir die Verpflichtung, unsere Mittel und Wege zum Überleben zu erhalten.

Die Ehrlichkeit, die von AA-Mitgliedern in Meetings ausgeht, hat die Kraft, mein Herz zu öffnen. Nichts kann die Wirkung dieser Kraft aufhalten, die die Ehrlichkeit mit sich bringt, außer Trunkenheit. Selbst wenn jemand die Gruppe verlassen hat und dann beschließt zurückzukehren, wird er nicht vor verschlossenen Türen stehen. Wer das Geschenk der Trockenheit erhalten hat, ist als AA-Mitglied gefordert, täglich ein Programm der Ehrlichkeit anzunehmen. Meine Höhere Macht schuf mich, damit ich einen bestimmten Zweck im Leben erfülle. Ich bitte sie, meine ehrlichen Bemühungen auf meinem spirituellen Lebensweg anzunehmen. Ich bitte Ihn um die Kraft, Seinen Willen zu erkennen und auszuführen.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Montag, 26. Oktober 2020 08:19
Hans

Viele Jahre

Ich habe über Jahre immer wieder neue Anläufe genommen, mein Leben zu ändern und in vielen Beiträgen hier, lese ich von anderen Menschen, diese meine Jahre von erfolglosen Versuchen. Sie schreiben oft, dass was ich versucht habe und woran ich immer gescheitert bin. Ich sehe sie auf meinem Weg und wenn manche Alkoholiker nach einer langen Abwesenheit wiederkommen und vom Rückfall erzählen, werde ich traurig, denn das war auch mein Leben. Mein Leben und in erster Linie meine Gedanken haben sich heute vor Jahren geändert. Ich wünsche jeden Menschen, dass er oder sie meine Jahre der Versuche und Enttäuschungen nicht auch durchleben muss. Lernt zu vertrauen und glaubt an die Erfahrungen anderer Menschen, denn sie sind der Weg in ein nüchternes Leben.
Jeder kann es schaffen, aber nur wenige Menschen schaffen es.

Vertraue, der Weg lohnt sich!

Lg. Hans G24h

Sonntag, 25. Oktober 2020 08:50
CHECKLISTE FÜR DAS VERSTÄNDNIS DER ZWÖLF TRADITIONEN

Diese Fragen sind zuerst in Grapevine veröffentlicht worden, und zwar in Verbindung mit einer Serie über die Zwölf Traditionen, die November 1969 anfing und bis September 1971 fortgeführt wurde. Sie waren ursprünglich vor allem zum persönlichen Gebrauch bestimmt, später jedoch wurden sie von vielen AA-Gruppen als Diskussionsthesen benutzt.

ERSTE TRADITION:
Unser gemeinsames Wohlergehen sollte an erster Stelle stehen, die Genesung des einzelnen beruht auf der Einigkeit in AA.
1. Übe ich in meiner Gruppe einen heilenden, verbindenden und toleranten Einfluss aus oder stifte ich Unfrieden?
2. Stifte ich Frieden? Oder stürze ich mich in Streitgesprächen unter dem scheinheiligen Vorwand, das nur „wegen der Diskussion“ zu tun?
3. Bin ich freundlich zu denen, die mir querkommen, oder werde ich ungehalten?
4. Vermittle ich Konkurrenzdenken, vergleiche ich z.B. eine Gruppe mit einer anderen oder stelle ich die Gemeinschaft in einer Stadt der Gemeinschaft einer anderen Stadt gegenüber?
5. Trete ich von einem dienenden Amt zurück, weil ich mir zu gut vorkomme, um in dem entsprechenden Bereich der AA tätig zu sein?
6. Kenne ich die Gemeinschaft als Ganzes? Unterstütze ich die Gemeinschaft mit all meinen Kräften als Ganzes, oder nur die Bereiche, die ich kenne und befürworte?
7. Nehme ich auf andere AA-Mitglieder dieselbe Rücksicht, die ich von ihnen erwarte?
8. Verstreue ich Plattheiten über Liebe, während ich ein Verhalten zeige, das voller Feindseligkeit ist, oder während ich ein solches Verhalten heimlich für richtig halte?
9. Gehe ich zu genügend Meetings oder lese ich genügend AA-Literatur, um ein Teil der Gemeinschaft zu sein?
10. Erzähle ich in AA alles über mich, das Gute wie das Schlechte, und nehme ich die Hilfe der Gemeinschaft ebenso an wie ich sie anbiete.

Samstag, 24. Oktober 2020 08:32
K......

Wie wird aus dem Wunsch ein Wille?

Trocken werden und sein hat weniger etwas mit faul sein oder verlorenem Willen zu tun. Es ist bestimmt vorteilhaft, wenn Du stark, eisern und mit festem Willen ausgestattet bist.

Wirst Du deshalb nicht krank, wenn die Grippe umgeht, führt das zu einem geregelten Stuhlgang, wenn Du verstopft bist oder kannst Du eine Schwangerschaft mit festem Willen verhindern? Sucht und Krankheit bedeuten, dass Du keinen direkten Einfluss hast, das Steuer ist abgegeben. Aber Du kannst die Basis schaffen, damit sich etwas ändert.

Samstag, 24. Oktober 2020 08:17
Gedanken zum Tag

Was wir am besten können


„Schuster, bleib bei deinem Leisten“ ... besser, eine Sache wohlgetan, als viele Dinge schlecht. Das ist das Hauptthema dieser Tradition (Fünf). Auch in unserer Gesellschaft herrschte Einigkeit, wenn sich jeder dieser These bediente. Die Lebensfähigkeit unserer Gemeinschaft steht und fällt mit diesem Prinzip.

Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 144

Das Überleben von AA hängt von der Einigkeit ab. Was würde geschehen, wenn eine Gruppe sich entschlösse, eine Stellenvermittlung, ein Behandlungszentrum oder eine soziale Einrichtung zu werden? Eine zu große Spezialisierung führt zu keiner Spezialisierung, sondern zu einer Verzettelung der Bemühungen und schließlich zum Verfall. Ich habe die notwendigen Voraussetzungen, meine Leiden und meinen Weg der Genesung mit dem Neuen zu teilen. Übereinstimmung mit dem Hauptzweck von AA sichert das wunderbare Geschenk der Trockenheit: Also trage ich eine große Verantwortung. Das Leben von Millionen Alkoholikern ist eng mit meiner Fähigkeit verbunden, „die Botschaft an den noch leidenden Alkoholiker weiterzugeben“.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Dienstag, 20. Oktober 2020 17:32
lisi

liebe AA-freunde in Stadl-Paura!

Immer wieder höre ich das sich manche von euch sorgen um mich machen. keine angst, es geht mir gut! ich bin nach wie vor trocken und (meistens) nüchtern. dafür bin ich tag für tag, stunde für stunde dankbar! die derzeitige Situation lässt es für mich leider nicht zu ins Meeting zu kommen. aber gedanklich habe ich jeden Sonntag Abend Meeting mit euch! ich wünsche euch alles gute und freue mich auf ein wiedersehen.

Alles liebe und g24h, Lisi :-)

Sonntag, 18. Oktober 2020 08:36
Hans

Der Weg ist das Ziel

Alles was ich hier schreibe oder auch was ich in den zahllosen Meetings so von mir gebe handelt von mir. Ich könnte es als „meinen Weg“ bezeichnen – so wurde ich trocken. Ich kenne zahllose Freunde, welche denselben oder einen ähnlichen Weg gegangen sind uns auch so trocken wurden. Deshalb erzähle ich immer wieder gerne darüber und es freut mich jedes Mal, wenn wieder ein noch leidender Alkoholiker diesen Weg gehen kann und dadurch trocken wird.

LG. Hans G24h

Samstag, 17. Oktober 2020 06:28
Karl AA

Danke für die tolle Arbeit

Wollte mich hier für die tolle Seite und die unermüdliche Arbeit bedanken. Ich kann mich jetzt besser in das Thema Trockener Alkoholiker einfühlen. Die Arbeit mit sich ist nie endend, egal ob Sucht oder ohne Sucht, aber mit Sucht ist sie herausfordernder... allerdings ist auch das Feindbild "klarer"

alles Gute weiterhin!

Karl

Donnerstag, 15. Oktober 2020 17:52
Hans

Ein jeder noch so kleine Dienst in AA ist wichtig

Einer meiner Beweggründe, mich dieser Situation zu stellen, ist einfach die Dankbarkeit der AA gegenüber. Das Blaue Buch hat mir in allen meinen Lebenslagen immer wieder  Antworten gegeben. So auch bei Zweifeln für diesen Anlass. Blaues Buch, S 118: „Denken Sie nicht daran, was der Anlass Ihnen bringt, sondern denken Sie daran, was Sie dort einbringen können.“ Wenn ich an diese Stelle denke, weiß ich wieder, was ich zu tun habe.

Lg. Hans G24h

Dienstag, 13. Oktober 2020 07:22
Stefan

Leben in Freiheit.
Wichtig für meine Freiheit ist mein Alkoholfreier Kopf. Da findet meine alkoholfreie Zone statt. In dieser nassen Welt begegnet mir überall Alkohol. In jeder Fernsehsendung, jedem Film, jedem Buch, jedem Theaterstück, in jedem Laden, in der Werbung, egal wo ich hinschaue, hinhöre, hingehe, er ist immer gegenwärtig, doch er belastet mich nicht mehr. Ich weiß, es gibt ihn, ich akzeptiere ihn, kann hinschauen, ohne Verzichtsgedanken, toleriere ihn in meinem Umfeld, er schränkt mich nicht ein, denn mein Kopf ist alkoholfrei. Ich muss nicht mehr trinken!!!
 Ich darf und kann mein Leben trocken genießen.

Gruß Stefan

Montag, 12. Oktober 2020 16:10
Hans

5. Tradition

( Auszug aus meiner Sicht)
Die Hauptaufgabe jeder Gruppe ist, unsere AA-Botschaft zu Alkoholiker zu bringen, die noch leiden. Hier wird hervorgehoben, dass überwiegend die Gruppe und nicht das einzelne Mitglied sich um den leidenden Alkoholiker kümmern soll. Die AA ist nicht Sache eines Einzelnen, sondern der Gruppe. Wir sind keine Solosänger, sondern wirken besser im Chor, hat jemand einmal gesagt. Die Erfahrung lehrt auch, dass so mancher Alleingang im 12. Schritt im Rückfall geendet hat. Wenn es der Hauptzweck einer Gruppe ist, die Botschaft weiterzugeben an Alkoholiker, die noch leiden, dann bedeutet das, dass wir in erster Linie die Gruppe durch unsere Mitarbeit gesund erhalten. In der Gruppe findet dann, der noch leidende Alkoholiker einen Ort wo er sich wohlfühlen kann, wo er Alkoholiker trifft, die er als Alkoholiker versteht. Je angenehmer, je toleranter, je ehrlicher, je verständlicher er die Gruppe findet, umso eher wird er bleiben, und so leichter wird er die Botschaft verstehen. Die 5. Tradition lässt völlig frei und offen, was der noch leidende Alkoholiker aus der Botschaft macht. Es heißt, die Botschaft weitergeben aber es heißt nicht, den Alkoholiker zu überreden, die Botschaft anzunehmen. Auch als Gruppe sind wir Machtlos den Alkohol gegenüber, und wir können lediglich die Botschaft weitergeben. Die Gruppe ist kein Krankenhaus, wo die körperlichen Schäden geheilt werden. Wir sind auch keine Psychologen, wo Ehen gekittet werden, dazu sind andere Stellen zuständig. Wenn wir in ein Krankenhaus gehen, die Alkoholiker, die dort behandelt werden über AA zu informieren, dann ist es wiederum die Gruppe, die eine kontinuierliche Weitergabe der Botschaft eher garantieren kann, als der Einzelne. Die Gruppe hat mehrere Mitglieder sodass ein anderes einspringen kann, wenn ein Mitglied ausfällt. Wenn wir die Botschaft weitergeben, sollten wir keine Erwartungshaltung in den noch leidenden Alkoholiker wecken, dem wir die Botschaft bringen. Wir sollten das tun, was wir können, und überlassen alles Übrige der Höheren Macht, wie wir sie verstehen.

Lg. Hans G24h

Sonntag, 11. Oktober 2020 16:40
Hans

Von Nass auf Trocken

Alkoholiker zu sein bedeutet für mich die absolute Ehrlichkeit. Beruflich wie Privat Das Leben nach der Erkenntnis und der Akzeptanz dieser Tatsache ist ein anderes. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wer dies nicht akzeptiert und danach handelt, kann oder will nicht und hat für mich auch keine wirklich überzeugte Entscheidung getroffen und hat auf Dauer keine Chance zufrieden ohne Alkohol zu leben.

Lg. Hans G24h

Sonntag, 11. Oktober 2020 16:16
Franz Glaser

Wenn ich auf ein Problem stoße und ich Gegenwind spüre, dann kann ich entweder sagen, dass es alles ein großer Schmarren ist und den ganzen Tag mir den Kopf zerbrechen wie ich die andern ärgern kann. Meistens brauche ich dann so lange bis ich mit dem überlegen fertig bin das der Tag 48 Stunden bräuchte bis ich mit dem Ärgern fertig bin. Oder ich richte die Auge auf mich selbst und versuche es so lange zu lösen bis ich ein Resultat habe mit dem ich zufrieden bin. Das dauert dann oft nur ein paar Minuten und ich versuche mein Bestes zu geben.

Franz

Sonntag, 11. Oktober 2020 14:02
Hans

Unser Zwölfter Schritt – die Botschaft weiterzugeben – ist der wichtigste Dienst.

Den die AA-Gemeinschaft bietet; dies sind unser oberstes Ziel und der Hauptgrund für unsere Existenz. Ich danke Gott für die Menschen, die vor mir da waren und mir die drei Vermächtnisse nahebrachten: Genesung, Einigkeit und Dienst. In meiner Anfängergruppe waren die drei Vermächtnisse auf einem Schild folgendermaßen veranschaulicht: „Nimm einen dreibeinigen Stuhl und versuche, ihn auf einem oder zwei Beinen im Gleichgewicht zu halten. Unsere drei Vermächtnisse müssen unantastbar bleiben. In der Genesung werden wir gemeinsam trocken, in der Einheit arbeiten wir zusammen im Sinne unserer Schritte und Traditionen, und durch den Dienst geben wir freiwillig weiter, was uns gegeben wurde.“ Eines der wertvollsten Geschenke meines Lebens war die Erkenntnis, dass ich keine Botschaft weitergeben kann, bis ich in Einklang mit den AA ­Prinzipien lebe.

Lg. Hans G24h

Samstag, 10. Oktober 2020 17:33
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