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Hans

Einfach nur dankbar.

Der AA-Weg ist ein Weg der Nüchternheit. AA ist überall dafür bekannt, dass ihre Methode bei Alkoholikern Erfolg hat. Gewiss, auch Ärzte, Psychiater und Seelsorger haben Erfolge aufzuweisen. Und manch einer ist sogar aus eigener Kraft nüchtern geworden. Aber wir glauben, dass AA den besten und erfolgreichsten Weg zur Nüchternheit weist. Trotzdem kann AA nicht allen helfen. Manche Menschen sind außerstande, nüchtern zu werden; und manche rutschen wieder ab, nachdem sie bereits eine Zeitlang nüchtern waren.

Ich bin zutiefst dankbar dafür, AA gefunden zu haben.

Hans Alkoholiker g24h

Mittwoch, 28. November 2018 18:59
Hans

Gibt es überhaupt einen geraden Weg?
Meine Erfahrung ist es gibt keinen geraden Weg. Es gibt immer wieder Kurven, Berge oder Hindernisse die zu überwinden sind. Das Ziel einen geraden Weg zu gehen der einfach nach vorne geht habe ich inzwischen nicht mehr. Denn das Leben ist nicht so, für keinen Menschen, egal ob der Angehöriger oder trockener Alkoholiker oder aus einem ganz normalen Umfeld kommt. Es gibt einen klaren Weg zu gehen und nicht mehr in den Nebel rein in dem ich mich nicht mehr orientieren kann. Das ist mir wichtig. und wenn, dann such ich ganz schnell wieder den Weg aus dem Nebel raus um wieder klar zu sein.

Hans Alkoholiker wünsche g24h

Dienstag, 27. November 2018 18:51
Hans

Einige Themen die uns ansprechen könnten

Suchtgedächtnis
Suchtverlagerungen (Rauchen, Süßigkeiten......)
Suchtdruck
Umgang mit der Vergangenheit
Menschen, die man verletzt — enttäuscht hat: Was nun? Was tun?
Lebensgestaltung in der Abstinenz
Trinkaufforderungen und Geselligkeit — Umgang
Strategien für Stressbewältigung und Ängsten
Rückfall — Vorzeichen, Auslöser, Gründe...
Mobbing und deren Auswirkungen
Co Abhängigkeit
Lebensfreude — der lange Weg
Ziele — Zukunft (kurzfristig)
positives/negatives der Abstinenz
Glaubensfrage — Kraft durch Glaube
Vergangenheit aus dem Jetzt betrachtet
Lüge — Selbstlüge
Wohlgefühl — Zufriedenheit
Denkmodelle — eigene Handlungen /Bewältigung des Alltags
Glück — Definition und wie kann ich das erreichen
auf neue Leute eingehen
Angst — Definition (wie gehe ich damit um)
Lebensweg (wer seinen kennt, braucht keinen Werdegang)
Gruppe (Was erwarte ich — warum gehe ich)


Dienstag, 27. November 2018 15:28
Hans

Ich bin für mich verantwortlich und niemand anders.

Wenn ich mir die Geschichten und die Leute dahinter anschaue, dann fällt mir auf, dass diejenigen welche rückfällig geworden sind, oft die Schuld bei den anderen suchen. sei es das Arbeitsfeld, die Familie, die Freunden welche nicht so mitgespielt haben wie sie es sich gewünscht hätten. Bei denen die es bis geschafft haben, sieht es im Umfeld manches mal nicht viel besser aus, aber sie haben gelernt nicht zu jammern und das was sie ändern konnten, haben sie geändert und welches nicht, gelernt es zu akzeptieren. Was will ich damit sagen:
Unterstützung ist sicher gut, aber laufen muss man selber. Eine Therapie, eine Selbsthilfegruppe, ein Psychologe. Ist nur so gut, wie ich das gelernte auch selber umsetze. Die Lebensgeschichte kann erklären wieso und warum ich in den Alkohol abgerutscht bin. Aber entschuldigen kann ich dies damit nicht, nicht jeder welcher eine schwere Jugend, eine schwierige Ehe. Oder sonst was erlebt wird zum Alkoholiker. Ich bin nicht gegen die Aufarbeitung des vergangenes um daraus für die Zukunft zu lernen. Aber dagegen sich hinter dem vergangenen zu verstecken und zu entschuldigen.

Ich denke vielen würde es gut tun aus der Opferrolle rauszuspringen und die Verantwortung für das Geschehene anzunehmen, nicht um in Schuldgefühlen zu balgen, sondern um auch die Verantwortung für das kommende zu übernehmen.

Hans Alkoholiker wünsche g24h

Sonntag, 25. November 2018 10:49
Renate

Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt . LG Renate 

Samstag, 24. November 2018 10:16
Hans

Wie wird aus dem Wunsch ein Wille?
Hier wird oft von schweren Wegen in die Trockenheit geschrieben. Meiner war auch nicht ganz einfach, schon klar. Aber ab dem Zeitpunkt, wo ich Hilfe annehmen konnte, war es so schwer auch wieder nicht. Das wichtigste war bei mir wohl, zu wissen, wo ich nie wieder hinwill.
Und ich war bereit, alles in meinem Leben zu ändern.
Alles musste ich zwar nicht ändern, aber einiges. Und so ging es dann ganz gut.
Ich weiß auch heute noch, nach Jahren der Nüchternheit, wo ich nie wieder hinmöchte.

Hans Alkoholiker g24h

Donnerstag, 22. November 2018 18:29
Chris.

Hallo Hans

wenn ich Deine Lebensgeschichte so lese...frage ich mich, wer hat dir denn von meiner erzählt, das Du sie so geschrieben hast..Es sind so viele Parallelen darin. Ich glaube aber, so ist nun mal der Krankheitsverlauf. Ich wünsche Dir weiter GUTE 24 Stunden

Grüße Christian

Donnerstag, 22. November 2018 11:47
Hans

Gibt es AA überhaupt noch, fragen sich viele?
AA braucht sich nicht zu verstecken, kann, darf, sollte natürlich im Rahmen der 12 Schritte und Traditionen seine Möglichkeiten nutzen, in der Öffentlichkeit präsent zu sein. Dann wird die Frage nicht mehr gestellt: Gibt es die AA-Gruppen noch? Vielleicht finden dann auch die Hilfesuchenden wieder zu den AA-Gruppen. Ich hoffe und wünsche mir, dass viele Anonyme Alkoholiker sich von unserer positiven Erfahrung anstecken lassen, sich wieder stärker in der Öffentlichkeitsarbeit zu präsentieren, damit das Genesungsprogramm der AA Andere, die noch leiden erreichen kann.

Hans Alkoholiker wünsche g24h

Mittwoch, 21. November 2018 12:11
Hans

1. Tradition aus meiner Sicht.

Unser gemeinsames Wohlergehen sollte an erster Stelle stehen; die Genesung des Einzelnen beruht auf Einigkeit der AA. Im ersten Schritt haben wir zugegeben, dass wir den Alkohol gegenüber machtlos sind und unser Leben nicht mehr meistern konnten. Wir waren bereit, nach jedem Strohhalm zu greifen, um uns festhalten zu können.In der Gemeinschaft der AA fanden wir unser Rettungsboot. In einem Rettungsboot ist aber kein Platz für Uneinigkeit und Streit. Da müssen alle zusammenhalten. Wir haben eingesehen, dass unser Leben und das Leben aller, die in Zukunft noch zu uns kommen werden, von der Einigkeit der Gruppe abhängen. Wir werden deshalb wachsam sein, das niemand unserer Gruppe Schaden zufügt oder sie gar zerstört. Wenn ein betrunkenes Mitglied den Ablauf des Meetings stört, werden wir es bitten, zu gehen und wieder zu kommen, wenn es in einer besseren Verfassung ist, um unsere Botschaft zu verstehen. Auch dem Alkoholiker, der gerne das große Wort führt, zu oft und zu lange redet, werden wir behutsam darauf aufmerksam machen, dass andere auch gerne zu Wort kommen möchten. Jeder von uns kann in die alte Gewohnheit zurückfallen, die Inventur anderer zu machen, anstatt die eigene. Wenn dass zur Gewohnheit wird, und Kritik an den anderen noch dazu kommt, dann sind wir wirklich dabei, den eigenen Ast, auf dem wir sitzen, abzusägen. Wir sollten dankbar sein, wenn der Gruppensprecher uns darauf aufmerksam macht. Durch die regelmäßige Teilnahme und reges mittun stärke ich die Gruppe. Der beste Beitrag zum Meeting ist immer das erkennen der eigenen Fehler. Wir können mitwirken die Gruppe zu beleben und zu stärken, wenn wir bereit sind, eine führende Stelle zu übernehmen. Bequemlichkeit, Nachlässigkeit, Schlamperei schadet nicht nur uns selbst sondern auch der Gruppe. Wir sollten nicht nur Meetings besuchen, sondern uns als ein Teil der Gruppe fühlen. Diese Zugehörigkeit sollten wir auch außerhalb des Meetings spüren. Von Zeit zu Zeit sollte die Gruppe eine Gruppen Inventur machen, um die Fehler, die gemacht wurden, herauszufinden. Wir müssen uns fragen, welcher Geist in der Gruppe herrscht, ist sie aktiv im 12. Schritt?. Nur in einer aktiven, lebendigen Gruppe fühlen wir uns wohl.

Hans Alkoholiker g24h

Montag, 19. November 2018 15:35
Unsere Menschlichkeit akzeptieren


Schließlich erkannten wir, dass wir unsere eigene Inventur machen mussten, nicht die des anderen. Wir gaben unsere Fehler ehrlich zu und wurden bereit, diese Dinge in Ordnung zu bringen.

Warum wehrt sich der Alkoholiker, Verantwortung zu übernehmen? Ich trank, weil andere mir was antaten. Sobald ich zu AA kam, wurde mir gesagt, ich solle darauf achten, was ich falsch gemacht habe. Was sollte ich mit all dem Zeug? Als ich einfach akzeptierte, dass ich dabei eine Rolle gespielt hatte, konnte ich es zu Papier bringen und es als das sehen, was es war – menschlich zu sein. Ich muss nicht perfekt sein! Ich habe mich früher geirrt und werde mich weiter irren. Ehrlich dazu zu stehen macht es mir möglich, meine Irrtümer – und mich – zu akzeptieren und die, mit denen ich Streit hatte. Von da an ist es nur ein kurzer Weg bis zur Genesung.

Montag, 19. November 2018 08:19
Ein großer Widerspruch

Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 144/145
Diese Erfahrung von Krankheit und Genesung kann unter Alkoholikern leicht von einem zum anderen weitergegeben werden. Das ist unser Geschenk. Es an Alkoholkranke weiterzugeben, ist heute das einzige Ziel aller Anonymen Alkoholiker in der ganzen Welt.

Der große Widerspruch in AA ist das Wissen darum, dass ich das kostbare Geschenk der Nüchternheit nie behalten kann, wenn ich es nicht weitergebe. Meine erste Aufgabe ist es, nüchtern zu bleiben. In AA habe ich kein anderes Ziel, und es geht dabei für mich um Leben oder Tod. Wenn ich von diesem Ziel abweiche, bin ich verloren. Aber AA ist nicht nur für mich da, sondern auch für die noch leidenden Alkoholiker. Scharen genesender Alkoholiker bleiben nüchtern, indem sie mit anderen teilen. Der Weg zu meiner Genesung heißt: Anderen in AA zu zeigen, dass wir in der Gnade der Höheren Macht wachsen und auf dem Weg zur glücklichen Zukunft sind, wenn ich mit ihnen teile.

Hans Alkoholiker g24h

Samstag, 17. November 2018 09:07
ingrid

Mut zur Veränderung

Mit dem trinken aufzuhören bringt eine ganze Menge an Veränderungen und dazu gehört sehr viel Mut.

Ich durfte lernen jeden Tag neu zu strukturieren. Was mache ich in der Zeit wo ich zum Glas gegriffen habe? Wie lerne ich mit Situationen umzugehen wo ich zum Glas gegriffen habe? Wie gehe ich mit Schicksalsschläge um wo ich früher keinen Ausweg sah und getrunken habe? Es gibt noch viel mehr was ich lernen durfte um nicht mehr Alkohol als Problemlöser oder Streßlöser einzusetzen.

Mit dem Trinken aufzuhören heißt nicht, daß sich alle Probleme von selbst lösen. Es ist eine Menge Arbeit den trockenen Weg zu gehen und es ist fast so wie das Leben neu leben zu lernen. 

Es ist für mich ein viel besserer Weg geworden ohne Alkohol und ein neues Leben das ich sehr liebe. Es lohnt sich diesen Weg zu gehen, ich habe so viel an Freude zurückgewonnen und schönes was ich mir nie vorstellen konnte.

Schritt für Schritt,  nur für Heute so funktioniert es.

Ingrid Alkoholikerin 

Mittwoch, 14. November 2018 15:31
Hans AA

Veränderungen

Meine Aufgabe kann also nur darin bestehen, mit unerwünschten Veränderungen gut umzugehen, die Fähigkeit zur Gelassenheit in uns selbst zu entwickeln sowie Vertrauen in uns selbst, in unser Leben zu gewinnen. Dann sind wir fähig und bereit, Veränderungen nicht als Last, sondern mehr als eine große Chance zu erkennen, anzunehmen und auch zu nutzen. 

Lg.Hans Alkoholiker g24h
 
 

Dienstag, 13. November 2018 15:53
Hans

Das Fundament


Ist Nüchternheit alles, was wir vom Geistigen  Erwachen erwarten? Nein, Nüchternheit ist nur ein dürftiger Anfang. Im AA-Programm zu leben ist wie ein Haus bauen. Erst musste ich eine große, massive Betonplatte gießen, um das Haus darauf zu errichten; das bedeutete für mich, mit dem Trinken aufzuhören. Aber es ist sehr ungemütlich, auf einer Betonplatte zu leben, ungeschützt Hitze, Kälte, Wind und Regen ausgesetzt zu sein. So baute ich auf der Platte einen Raum, indem ich anfing, im Programm zu leben. Das erste Zimmer war wacklig, da ich an diese Arbeit nicht gewöhnt war. Aber im Laufe der Zeit, mit mehr Übung im Programm, lernte ich langsam stabilere Räume zu bauen. Je länger ich übte und je mehr ich baute, umso gemütlicher wurde das Zuhause, in dem ich heute lebe.

Hans Alkoholiker g24h

Sonntag, 11. November 2018 14:34
Ingrid

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will !

Ich habe erkannt das ich nicht mehr trinken muss und nicht das ich nicht mehr trinken darf. Für mich ein wesentlicher Unterschied und eben eine Freiheit die ich habe. Eine Entscheidung die nur ich treffen kann.

Ich möchte nicht mehr trinken und nicht ich darf nicht mehr trinken, oft ist es nur eine andere Denkweise die weiter hilft.

g24h 

Ingrid Alkoholikerin

Samstag, 10. November 2018 09:18
Hans

Empfehlung aus dem Blauen Buch.

Beschaffe dir ein Blaues Buch und befolge die darin enthaltenen Anweisungen. Es wäre ausgesprochen dumm, wenn du annimmst, du könntest vom Alkoholismus genesen, ohne eine Anleitung zu benutzen, die Richtlinien für die Genesung enthält.Nimm davon Abstand, die Anwendung der Zwölf Schritte in deinem Leben durch das Nachplappern von Aussagen, die du von anderen hörst, zu ersetzen, denn sonst wirst du das Programm bis zu dem Punkt verwässern, an dem du wieder trinkst. Nimm AA nicht auf die leichte Schulter Es könnte deine letzte Chance für geistige Gesundheit und Nüchternheit sein. Deine Entscheidung, nach dem AA-Programm zu leben – oder nicht, ist äußerst wichtig. Geh ins Meeting lass nicht zu, dass Dir etwas anderes wichtiger wird als Deine Genesung. Denn wenn Du weiter trinkst, wirst du dieses andere sowieso verlieren - eher früher als später. Gehe mit Ehrlichkeit, Demut, Aufgeschlossenheit, Bereitwilligkeit und Dankbarkeit an die Arbeit im Programm heran. 

Lg.Hans Alkoholiker g24h
 
 

Freitag, 09. November 2018 09:33
Die 12. Schritte mach ich nur für mich selber

Wichtig aber ist:
Dass ich selbst diesen Weg gehen will. Niemand kann ihn für mich gehen. Dass ich die Reihenfolge der Schritte einhalte, denn jeder weitere Schritt ist auf den vorausgehenden aufgebaut. Dass ich mir Zeit lasse, damit ich jeden Schritt ein bisschen bewusst erleben kann. Eile mit Weile. Dass ich mich immer wieder frage, ob ich diesen Schritt nur gelesen habe oder nach diesen Schritt zu leben versucht habe. Dass ich stets bereit bin, zu einem früheren Schritt zurückzukehren und die Arbeit nochmals aufzunehmen. Man durchläuft sie nicht nur einmal, um dann OBEN zu sein. Dass die Arbeit an den zwölf Schritten ein Lebensprogramm ist versteht sich wohl von selber.
Dass ich die zwölf Schritte nur an mir nicht am anderen anwende. Sobald ich versuche, sie bei anderen anzuwenden, weiche ich vom Programm ab.

Lg.Hans Alkoholiker 
 
 

Mittwoch, 07. November 2018 15:57
Hans

Erfahrung

Meine Konsequenz aus all diesen Erfahrungen als Alkoholiker ist, dass ich meine Hilfe immer nur auf meine Art anbiete, ich möchte mich nicht mehr verbiegen, für nichts und niemanden. Das ist sicher für die meisten Menschen, die Hilfe suchen, nicht die angenehmste und einfachste Art, aber es ist meine und sie ist ehrlich. Wenn es die Fügung will, dann wird meine Hilfe so angenommen, wie sie ist. Wenn nicht, dann bin ich auch nicht der richtige Helfer. Das ist auch so eine Art von Loslassen können, das ich im Verlaufe meiner Nüchternheit erlernen durfte. 

Lg. Hans Alkoholiker g24h 
 
 

Dienstag, 06. November 2018 14:22
Aktiv werden und auch bleiben.

Sind das alles übertriebene Versprechen? Wir meinen nicht. Sie werden überall bei uns Wirklichkeit – manchmal schneller, manchmal langsamer. Sie werden sich immer erfüllen, wenn wir daran arbeiten! Eines der wichtigsten Dinge, die mir AA außer der Befreiung vom Saufen gegeben hat, ist die Möglichkeit zum „richtigen Handeln“. Es heißt, die Versprechungen werden sich immer dann erfüllen, wenn ich auch etwas dafür tue. Nur von ihnen zu fantasieren, über sie zu debattieren, sie zu predigen oder vorzutäuschen bringt nichts. Dann bleibe ich ein elender rationalisierender, trocken Besoffener. Wenn ich aber etwas tue und die Zwölf Schritte in allen Lebenslagen anwende, werde ich ein Leben haben, das meine kühnsten Träume übersteigt.

Lg.Hans Alkoholiker g24h
 
 

Sonntag, 04. November 2018 09:30
Hans

 Die trübe und kalte Jahreszeit

Viele Freunde erzählen im Meeting, wie ihnen die trübe und dunkle Jahreszeit auf das Gemüt schlägt. Immer öfters kommen jetzt bis Weihnachten Freunde ins Meeting und berichten von einem Rückfall. Deshalb halte ich es ab jetzt für sehr wichtig, dass wir viel schreiben und auch äußerst sorgfältig zwischen den Zeilen bei unseren Freunden lesen! Denn eines ist sicher: auch diese Zeit geht vorüber und am besten ohne Rückfälle bis zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel. Das wünsche ich Euch ALLEN!

Gute 24 Stunden Hans
 
 

Freitag, 02. November 2018 13:16
Hans

Der AA-Dienst
Aufsperren - Einkaufen - Kaffee kochen - Tisch decken – Abwaschen- Öffentlichkeitsarbeit - Literatur - Gruppensprecher  Regionalsprecher - Rechnungsprüfer - Schriftführer
Danke an alle, die schon einen Dienst übernommen haben. Ihr erfährt in den nächsten Arbeits - Meetings Genaueres.
Und an alle die noch überlegen und sich noch nicht entscheiden konnten:
Der Termin rückt und näher und näher und näher ......
und wir brauchen noch AA - Freunde- Freundinnen die diese  Dienste übernehmen. Ich habe bei den Diensten für mich sehr viel gelernt und bin dankbar etwas zurückgeben zu können was ich einmal bekommen habe.
Wir brauchen genau DICH 

 

Mittwoch, 31. Oktober 2018 09:00
Der Dienst des Gruppensprechers

 

Der Freund, die Freundin, die wir als Kandidaten für unseren Gruppensprecherdienst vorschlagen, sollte bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So wird empfohlen, dass der Sprecher schon eine Zeit bei AA nüchtern ist und eine gewisse Veränderung seiner geistig-seelischen Grundhaltung durch unser spirituelles Programm der Genesung erreicht hat und mit diesem Programm, wie es auch das ‚Blaue Buch‘ beschreibt, vertraut ist. Dann kann er auch bei gelegentlichem ‚Wind von vorn‘ gelassen bleiben und doch eine gewisse Durchsetzungskraft in Bezug auf die Prinzipien unseres Programms an den Tag legen. Schließlich wollen wir ihn in diesen Dienst wählen und ihm damit unser Vertrauen zeigen. Es heißt zwar: „Unsere betrauten Diener herrschen nicht, sondern sind denen verantwortlich, denen sie dienen“ – aber gewisse Regeln einzuhalten und die Beschäftigung mit unserem Programm zu gewährleisten, ist nicht nur in unserer, sondern vor allem auch in seiner Verantwortung.

Mittwoch, 31. Oktober 2018 08:23
Es war kein leichter Weg.

Und das wichtigste für mich heute ist, dass ich trocken bin. Solange ich gesoffen habe, habe ich nur das Problem gesehen. Heute suche ich nach der Lösung und arbeite daran. Es war kein leichter Weg, denn ich musste sehr viel lernen und lerne auch heute immer noch. Für mich persönlich war es sehr wichtig, ehrlich mir gegenüber zu werden. Ohne Ehrlichkeit kann ich meiner Meinung nach nicht trocken bleiben.
Genau wie es mir heute noch wichtig ist, regelmäßig ins Meeting zu gehen. Hier bekomme ich den Spiegel vorgehalten. Hier kann ich sehen, wo ich herkomme, aber ich kann auch erkennen, wo ich stehe. Und wenn ich schief liege in meiner Denkweise, dann kann ich durch die Beiträge meiner Freunde/innen am Tisch in einer ehrlichen Inventur erkennen, wo es fehlt.
Durch das Programm der AA habe ich eine neue, positive Lebenseinstellung bekommen. Ich bin heute nicht mehr das arme Schwein, das saufen muss, sondern ich bin Hans, ein trockener Alkoholiker, die dankbar ist, das erste Glas stehen lassen zu können.
Lg. Hans g24h 
 
 

Dienstag, 30. Oktober 2018 18:33
Hans

7. Tradition aus meiner Sichtweise.

Jede AA-Gruppe sollte sich selbst erhalten und von außen kommende Unterstützung ablehnen. Alkoholiker sollten sich selbst erhalten??? Wer hat je so etwas gehört!!! Doch wir sind überzeugt, dass wir so sein müssen. Dieser Grundsatz ist ein Beweis für den tiefen Wandel, den AA in uns bewirkt hat. Viele von uns haben sich gerne zu einen Glas Wein einladen lassen. Viele von uns sind gerade des Geldes wegen in Alkoholabhängigkeit geraten. Es ist ein Teil unserer Genesung, selbständige, verantwortungsbewusste Menschen zu werden. Unsere Gemeinschaft weist Unterstützung von außen zurück, weil wir damit unsere Selbständigkeit und Unabhängigkeit Gefährten würden. AA braucht nicht viel Geld. Für unsere Auslagen können wir selber aufkommen. Wir brauchen keinen gratis Gruppenraum. Wo eine Gruppe kostenfrei zu Gaste ist, muss sie sich Vorschriften machen lassen. Besser in einen billigen Raum frei sein, als in einen schönen geschenkten Lokal abhängig zu sein. Es ist auch unnötig wenn AA-Freunde Einladungsschreiben oder sonstige AA-Literatur an ihren Arbeitsplatz gratis fotokopieren. Lasst uns lieber nicht so geizig mit unserem Geld bei der Hutsammlung sein. Wir geben es ja für unsere Nüchternheit aus. Wenn AA funktionieren will, dann braucht es Geld, es fallen ja laufende Ausgaben an. Die Gruppen wissen, dass unsere anderen Dienststellen auch Geld brauchen. Auch für Gruppen neu Gründungen wird immer wieder Geld gebraucht. Wer aber Geld an die Regional Gruppen abliefert tut das freiwillig. Wenn wir 20% von der Hutsammlung an die Region abliefern dann tun wir auch das freiwillig, niemand kann dazu gezwungen werden. Es waren die Reichen, die die Vorteile, Ja Notwendigkeit dieser 7. Tradition erkannten. Rockefeller ein Freund der AA sagte wörtlich: Ich fürchte, GELD würde diesen wunderbaren Verein der AA nur verderben. Wir dürfen auch der Gesellschaft zeigen, dass wir sehr wohl imstande sind, unserer eigenes PROGRAMM selbst zu finanzieren.

Lg.Hans g24h

Montag, 29. Oktober 2018 07:53
Wann ist mein richtiger Tiefpunkt ???

Warum wird beharrlich die Ansicht vertreten, jeder AA müsse erst seinen Tiefpunkt erreicht haben? Die Antwort darauf ist, dass nur wenige ernsthaft versuchen, das AA-Programm zu leben, ehe sie nicht ihren Tiefpunkt hatten. Um die übrigen elf Schritte der AA zu praktizieren, muss man sich nämlich Ansichten und Tätigkeiten aneignen, an die ein noch trinkender Alkoholiker im Traum nicht denkt.
Der Tiefpunkt öffnete mein Herz, und ich wurde bereit, etwas Neues zu versuchen. Ich versuchte es mit AA. Mein neues Leben in der Gemeinschaft hatte ein wenig Ähnlichkeit damit, Rad fahren zu lernen: AA waren meine Stützräder und die helfende Hand. Nicht, dass ich die Hilfe damals so sehr gewollt hätte; ich wollte mir nur nicht noch einmal so wehtun. Mein Wunsch, den Tiefpunkt zu umgehen, war mächtiger als mein Wunsch zu trinken. Im Anfang hielt mich das trocken. Aber nach einer Weile arbeitete ich in den Schritten, so gut ich eben konnte. Ich bemerkte bald, dass sich meine Standpunkte und Handlungen änderten – wenn auch noch geringfügig. Nur für heute begann ich, mich mit mir und anderen wohlzufühlen, und meine Wunden begannen zu heilen. Gott sei gedankt für die Stützräder und die helfende Hand, die ich Anonyme Alkoholiker nenne. 

Lg.Hans g24h 
 
 

Sonntag, 28. Oktober 2018 09:16
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