Gästebuch

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Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 70

„Eine Dosis Demut

 
In jedem Fall war Leid der Eintrittspreis in das neue Leben. Aber mit diesem Eintrittspreis konnten wir mehr erwerben, als zu erwarten war. Er brachte uns eine Dosis an Demut, die – wie wir herausfanden – unseren Schmerz heilen konnte.

Es war schmerzlich, den Versuch aufzugeben, mein Leben zu kontrollieren, obwohl der Erfolg ohnehin ausblieb; und wenn das Leben dann zu hart wurde, trank ich, um zu flüchten. Das Leben so hinzunehmen, wie es eben ist, erreiche ich durch die Demut, die ich erfahre, wenn ich mein Leben und meinen Willen der Sorge Gottes, wie ich Ihn verstehe, anvertraue. Wenn mein Leben in Gottes Hand ist, sind Angst, Ungewissheit und Ärger nicht mehr die Antworten auf Situationen des Lebens, die ich lieber nicht erleben würde. Das Wissen, dass ich die spirituelle Stärke bekommen habe, um zu überleben, lindert den Schmerz, den ich in solchen Phasen empfinde.

Dienstag, 16. Juli 2019 07:22
Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 70

Eine Kraftquelle


Während wir uns früher unter Demut nur ein Zu-Kreuze-Kriechen vorstellten, bedeutet sie uns jetzt eine Kraftquelle für unsere Gelassenheit.

Wie oft konzentriere ich mich auf meine Probleme und Enttäuschungen? Wenn ich einen guten Tag habe, verlieren dieselben Schwierigkeiten an Bedeutung, und ich schenke ihnen weniger Aufmerksamkeit. Wäre es nicht besser, wenn ich den Schlüssel fände, um den „Zauber“ dieser „guten Tage“ für meine Nöte an „schlechten Tagen“ zu nutzen? Eigentlich habe ich die Lösung! Statt vor meinen Schmerzen davonzulaufen und meine Probleme wegzuwünschen, kann ich um Demut beten! Demut wird den Schmerz heilen. Demut wird mich von mir selbst ablenken. Demut, diese Kraft, die mir eine „Macht, größer als ich selbst“ gewährt, empfinde ich, wenn ich darum bitte! Demut wird mein Leben wieder ins Gleichgewicht bringen. Demut erlaubt mir, mein Menschsein freudig zu akzeptieren.

Donnerstag, 11. Juli 2019 07:45
Hans

Ja-sagen aber aus tiefster Überzeugung.


Das Ja-sagen ist nicht leicht und es wird auch in der AA-Gruppe niemanden leicht gemacht. Aber die AA hat einen Weg gefunden, wo es möglich gemacht wird zu sagen, ja ich bin ALKOHOLIKER ich vertrage keinen Alkohol. Ja sagen zu meinen Schwächen und Fehler und Jasagen zu meiner Unvollkommenheit. So kann es gelingen ohne Alkohol ein normales Leben zu führen.

Hans Alkoholiker g24h

Montag, 08. Juli 2019 09:57
Gedanken zum Tag Anonyme Alkoholiker, S. 89/90

Vor unserer eigenen Tür kehren.


Wir sollten vor unserer eigenen Tür kehren und uns darüber klar werden, dass wir solange nichts zustande bringen, ehe wir es nicht tun. Aber wir sollten nie versuchen, dem Anderen zu sagen, was er zu tun hat; seine Fehler stehen nicht zur Diskussion. Wir bleiben bei unseren.

Kurz nachdem ich aufhörte zu trinken, versuchte ich, bei meinem Vater alles wiedergutzumachen. Meine Worte stießen auf taube Ohren, weil ich ihn für meine Schwierigkeiten verantwortlich gemacht hatte. Einige Monate später versuchte ich es erneut bei meinem Vater. Dieses Mal schrieb ich einen Brief, in dem ich ihn weder verantwortlich machte noch seine Fehler erwähnte. Es funktionierte, und schließlich verstand ich! Ich bin nur dafür verantwortlich, vor meiner eigenen Tür nachzuschauen, und da ist, dank Gott und AA, alles in Ordnung – für heute.

Montag, 08. Juli 2019 06:49
Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 71

... und loslassen


... Furcht, etwas zu verlieren, was wir bereits besaßen, oder etwas nicht zu bekommen, was wir uns wünschten. Wir lebten mit unerfüllbaren Forderungen. Wir waren in einem Zustand ständiger Verwirrung und Enttäuschung. Darum konnten wir keinen Frieden finden, ehe wir nicht den Weg entdeckt hatten, diese Forderungen abzubauen. Der Unterschied zwischen einer Forderung und einem einfachen Wunsch ist jedem klar.

Frieden finde ich nur dann, wenn ich meine Erwartungen herunterschraube. Wenn ich in Gedanken darüber, was ich mir wünsche und was mir passieren müsste, gefangen bin, befinde ich mich in einem Zustand von Furcht und ängstlicher Vorahnung, und das ist nicht gut für meine innere Ruhe. Ich muss mir immer wieder der Tatsache, dass ich von Gott abhängig bin, bewusst werden; denn dann finde ich Frieden, Dankbarkeit und spirituelle Geborgenheit.

Montag, 08. Juli 2019 06:24
Petra

Mir geht es seid zehn Monate so gut wie noch nie, weil ich seid zehn Monate aufgehört habe zum trinken das dank der AA Gruppe 

Donnerstag, 04. Juli 2019 18:37
Hans

Neu in unserer Linkliste

 

Seite zu der Linkliste hinzugefügt. !!!

 

https://aa-onlineshop.de/ 

 

Lg. Hans Alkoholiker g24h

Donnerstag, 04. Juli 2019 06:47
Hans

Wir reden immer wieder über die Verheißungen.

Was aber ist eine Verheißung?

Verheißung ist eine sichere Zusage dann, wenn bestimmte Vorbedingungen erfüllt werden, dann wird das Verheißene also Zugesagte und damit auch versprochene unweigerlich auch kommen. Die Erfüllung einer Verheißung ist nichts anders als die logische Folgerung von etwas vorher genau Festgelegten. Uns wird also verheißen-mit Sicherheit zugesagt, dass wenn wir dem AA-Programm entsprechend leben. Zum Beispiel: Kapitulieren, Inventieren, Fehler zugeben, Wiedergutmachung leisten uns besinnen usw., dass sich damit unser Leben wesentlich verändern und dass wir dadurch auch eine neue Freiheit und ein neues Glück kennen lernen werden, besser noch gesagt erhalten werden.

Wenn wir daran auch arbeiten.          Ohne Fleiß kein Preis!

Lg.Hans Alkoholiker g24h

Dienstag, 02. Juli 2019 09:15
Hans

Trocken ist das genug.???

Auf die Frage: Ist Trockenheit genug, kommt von mir ein klares NEIN Für mich nicht! Ich unterscheide in AA zwischen Trockenheit und Nüchternheit, trocken ist für mich ein Alkoholiker, der nur keinen Alkohol trinkt. Nüchternheit ist für mich ein Weg in die nüchterne Zufriedenheit oder zufriedene Nüchternheit. Dieser Weg begann für mich etwa mit dem – wie es im Programm heißt geistigen Erwachen. Wer nur trocken bleibt, vertrocknet irgendwann, kein arbeiten mit den 12 Schritten, da gibt es auch keinen Fortschritt in der Genesung.

Lg. Hans Alkoholiker g24h

Montag, 01. Juli 2019 15:50
Das Beste für den heutigen Tag

Die Prinzipien, die wir aufstellten, sind unser Leitfaden, der zum Fortschritt führt

So wie ein Bildhauer bei der Schaffung eines Kunstwerks verschiedene Werkzeuge benutzt, um die gewünschten Effekte zu erzielen, brauche ich in AA die Zwölf Schritte zum Erreichen bestimmter Ziele in meinem Leben. Ich überschütte mich nicht mit den Problemen des Lebens oder damit, wie viel Arbeit noch vor mir liegt. Ich lasse es mir gut gehen in dem Bewusstsein, dass mein Leben nun in den Händen meiner Höheren Macht liegt, eines meisterlichen Handwerkers, der jeden Teil meines Lebens in ein einzigartiges Kunstwerk einfügt. Wenn ich im Programm lebe, kann ich zufrieden sein; denn ich weiß, „wir tun genau das, was Gott von uns erwartet, wenn wir heute unsere Arbeit so gut wie möglich verrichten“.

Montag, 01. Juli 2019 06:28
Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 149/150

Wie Ringe im Wasser


Da wir gelernt hatten, glücklich zu leben, wollten wir auch anderen zeigen, wie man das macht.... Ja, wir AA hatten wirklich solche Träume. Das war doch ganz natürlich. Sind nicht die meisten Alkoholiker bankrotte Idealisten? ... Warum sollten wir also nicht unsere Art zu leben jedem anderen zugänglich machen?

Die großartige Entdeckung der Nüchternheit erweckte in mir das Bedürfnis, die „gute Nachricht“ in meiner Umgebung zu verbreiten. Der Größenwahn aus meiner Trinkerzeit setzte wieder ein. Später merkte ich, dass die Konzentration auf meine eigene Genesung ein Fulltimejob war. Als ich dann ein nüchterner Mitbürger wurde, beobachtete ich eine um sich greifende Wirkung, wie wenn Wellen sich im Wasser ausbreiten. Ohne meine bewusste Anstrengung erreichte sie jeden Bereich, innerhalb oder außerhalb von AA, ohne dass ich von meiner ursprünglichen Absicht, nüchtern zu bleiben und anderen Alkoholikern zur Nüchternheit zu verhelfen, abgelenkt worden wäre.

Samstag, 29. Juni 2019 06:28
Anonyme Alkoholiker, S. 177

Ein Geschenk, das mit der Zeit wächst

 
Für die meisten Leute bedeutet Trinken Geselligkeit, Kameradschaft und lebhaft angeregte Fantasie. Es bedeutet Befreiung von Sorgen, Langeweile und Kummer. Es ist das fröhliche Zusammensein mit Freunden und gibt das Gefühl, das Leben sei gut.

Je länger ich den Alkohol einsetzte, um diesen flüchtigen Gefühlen nachzujagen, desto unerreichbarer wurden sie. Wenn ich jedoch diese Schilderung auf meine Nüchternheit übertrage, beschreibt sie ein herrliches neues Leben, das mir durch das AA­Programm ermöglicht wurde. „Es wird“ wirklich von Tag zu Tag „besser“. Immer, wenn ich diese Worte lese, empfinde ich die Wärme, Liebe und Freude in ihnen stärker und tiefer. Nüchternheit ist ein Geschenk, das mit der Zeit wächst.

Dienstag, 25. Juni 2019 13:35
Hans

Erfahrung, Kraft und Hoffnung zu teilen.

Ja es ist die Hoffnung die mir in meinen Anfängen immer wieder die Kraft und den Mut gegeben hat, immer wieder jeden Tag neu das erste Glas stehen zu lassen. Die Hoffnung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Botschaft, die ich immer wieder an die AA- Freunde weiter geben kann und darf. Ich kann niemandem voraus sagen, dass er oder sie vielleicht kurz vor einem Rückfall stehen. Wenn ich meine Hand ausstrecke für diejenigen die noch unsicher sind, die noch Leiden, so bedeutet das für mich, einfach nur da zu sein und wenn es möglich ist und wird, die Freunde auf ihrem Weg zu begleiten, mit ihnen gemeinsam, Erfahrung, Kraft und Hoffnung zu teilen.

Lg.Hans g24h

Samstag, 22. Juni 2019 10:30
Wie Bill es sieht, S. 271

Furcht und Glaube
Frei zu werden von Furcht ist eine Lebensaufgabe, die niemals erfüllt werden kann. Unter schwerem Druck, bei akuter Krankheit oder in allen anderen Situationen großer Unsicherheit überkommt uns die Furcht – so gut oder böse die Sache aussehen mag. Nur wer sich selbst betrügt, wird frei von dieser Furcht sein.

Aus Angst musste ich leiden, wenn mir der Glaube fehlte. Manchmal überwältigt mich Angst gerade dann, wenn ich froh, glücklich und leichten Herzens bin. Glaube und das Gefühl, meiner Höheren Macht würdig zu sein, lassen mich Höhen und Tiefen überstehen. Wenn ich mich entscheide, alle meine Ängste an meine Höhere Macht abzugeben, bin ich frei.

Freitag, 21. Juni 2019 14:05
Anonyme Alkoholiker, S. 18

In schwierigen Zeiten


Das ist ein Lebensrezept, das in schwierigen Zeiten hilft.

Anonyme Alkoholiker, S. 18

Kaum dabei, merkte ich, dass AA hervorragend funktionierte, wenn es darum ging, trocken zu bleiben. Aber würde mir auch bei wirklichen Lebensproblemen geholfen, die mit Trinken nichts zu tun hatten? Da hatte ich so meine Zweifel. Die Antwort bekam ich, als ich mehr als zwei Jahre trocken war. Ich verlor meine Arbeit, erkrankte, mein zuckerkranker Vater verlor ein Bein, und jemand, den ich liebte, verließ mich wegen jemand anderem – das alles innerhalb von zwei Wochen. Die Realität brach über mich herein, aber AA stützte, tröstete und stärkte mich. Die Prinzipien, die ich zu Beginn meiner Trockenheit kennengelernt hatte, wurden zu meinem festen Halt. Ich überstand nicht nur alles, sondern konnte die ganze Zeit auch noch Neuen helfen. AA lehrte mich, mich nicht überwältigen zu lassen, sondern mein Leben, so wie es sich gestaltete, anzunehmen und zu verstehen.
In schwierigen Zeiten


Das ist ein Lebensrezept, das in schwierigen Zeiten hilft.

Kaum dabei, merkte ich, dass AA hervorragend funktionierte, wenn es darum ging, trocken zu bleiben. Aber würde mir auch bei wirklichen Lebensproblemen geholfen, die mit Trinken nichts zu tun hatten? Da hatte ich so meine Zweifel. Die Antwort bekam ich, als ich mehr als zwei Jahre trocken war. Ich verlor meine Arbeit, erkrankte, mein zuckerkranker Vater verlor ein Bein, und jemand, den ich liebte, verließ mich wegen jemand anderem – das alles innerhalb von zwei Wochen. Die Realität brach über mich herein, aber AA stützte, tröstete und stärkte mich. Die Prinzipien, die ich zu Beginn meiner Trockenheit kennengelernt hatte, wurden zu meinem festen Halt. Ich überstand nicht nur alles, sondern konnte die ganze Zeit auch noch Neuen helfen. AA lehrte mich, mich nicht überwältigen zu lassen, sondern mein Leben, so wie es sich gestaltete, anzunehmen und zu verstehen.

Sonntag, 16. Juni 2019 13:38
Trocken bleiben – Nüchtern leben, S. 18

Im „Jetzt“ leben


Zunächst versuchen wir einmal, im „Jetzt“ zu leben, um nüchtern zu bleiben – und es klappt! Wenn sich dieser Gedanke erst einmal in unserem Verstand festgesetzt hat, stellen wir fest, dass ein Leben in Abschnitten von 24 Stunden eine sehr wirksame und zufriedenstellende Methode ist, um auch mit vielen anderen Dingen fertig zu werden.

„Immer nur für einen Tag.“ Einem Neuen mögen diese und andere Slogans der AA lächerlich vorkommen. Diese Leitsätze der AA können in kritischen Momenten lebensrettend sein. Jeder Tag kann wie eine Rose sein, die sich nach den Plänen einer Höheren Macht entfaltet. Mein Programm sollte an der richtigen Stelle wachsen, so wie es gepflegt, ernährt und gegen Krankheiten geschützt werden muss. Meine Pflanzung verlangt Geduld, und ich werde die Erfahrung machen, dass einige Blumen besser als andere gedeihen. Jedes Stadium des Blütenwachstums kann Bewunderung und Entzücken hervorrufen, wenn ich nicht aus Ungeduld eingreife. Das führt zur Gelassenheit.

Freitag, 07. Juni 2019 18:06
Anonyme Alkoholiker, S. 87 Gdanken zum Tag

Wir versuchen es einfach


Kann Er sie jetzt alle von uns nehmen, jedes einzelne?

Als ich im Sechsten Schritt arbeitete, half es mir sehr zu bedenken, dass ich nach „spirituellem Fortschritt“ strebe. Einige meiner Charaktermängel mögen mich bis an mein Lebensende begleiten, aber die meisten haben sich gemildert oder sind verschwunden. Alles, was der Sechste Schritt von mir verlangt, besteht darin, meine Fehler beim Namen zu nennen, sie als die meinen anzuerkennen und die für heute abzulegen, bei denen es mir möglich ist. Je weiter ich im Programm vorankomme, umso mehr Fehler werden für mich lästiger, als sie vorher waren. Deshalb muss ich den Sechsten Schritt wiederholen. Dann kann ich glücklicher mit mir selbst sein und meine Gelassenheit erhalten.

Dienstag, 04. Juni 2019 05:58
AA wird mündig, S. 168

Unser Hauptzweck

 
Je mehr AA sich an ihren Hauptzweck halten, desto größer wird der hilfreiche Einfluss sein.

Voll Dankbarkeit gedenke ich der ersten Tage unserer Gemeinschaft und der weisen und liebevollen „Wegbereiter“, die forderten, dass wir uns nie von unserem Hauptzweck ablenken lassen dürften: Die Botschaft an Alkoholiker, die noch leiden, weiterzugeben. Ich möchte denen, die beruflich mit Alkoholismus zu tun haben, Respekt zollen, mich jedoch immer erinnern, dass AA nur die eigenen Anliegen vertritt. Ich muss mir im Klaren sein, dass AA kein Monopol auf Wunder hat, und ich werde dem liebenden Gott, der AA möglich machte, demütig dankbar bleiben.

Donnerstag, 30. Mai 2019 12:35
In der Sprache des Herzens , S. 57–61 Gedanken zum Tag

Gleiche Rechte

 
Die meisten AA-Gruppen versuchen sich irgendwann einmal darin, neue Regeln aufzustellen ... Nach einiger Zeit verschwinden Angst und Intoleranz (und wir begreifen): Wir wollen keinem seine Chance auf Genesung vom Alkoholismus nehmen. Wir wollen so offen sein, wie wir nur können, niemals ausschließend.

AA bot mir völlige Freiheit und nahm mich um meiner selbst willen in die Gemeinschaft auf. Ich bin so dankbar dafür, dass Zugehörigkeit nicht von Angepasstheit, finanziellem Erfolg oder Bildung abhing. Ich frage mich oft, ob ich den anderen das gleiche Recht zugestehe oder ihnen die Freiheit des Andersseins verweigere. Heute versuche ich, Angst und Intoleranz bei mir durch Glaube, Geduld, Liebe und Annahme zu ersetzen. Ich kann diese Stärken in AA, meinem Zuhause und an meinem Arbeitsplatz einbringen. Ich bemühe mich, meine positive Einstellung überall hin mitzunehmen. Ich habe weder das Recht noch die Pflicht, andere zu beurteilen. Je nach Einstellung kann ich Neue in AA, Familienangehörige und Freunde als Bedrohung oder als Lehrer betrachten. Wenn ich an einige meiner früheren Urteile denke, wird mir klar, wie meine Selbstgerechtigkeit meinen seelischen Schaden verursachte.

Montag, 27. Mai 2019 08:20
Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 19

Der erste Schritt


Wir ... (Das erste Wort des Ersten Schrittes)

Als ich noch trank, kreisten meine Gedanken nur um „ich, ich, ich“ und „mich, mich, mich“. Diese schmerzhafte Ichbesessenheit, diese seelische Krankheit und spirituelle Selbstsucht fesselten mich mehr als die Hälfte meines Lebens an die Flasche. Der Weg, Gott zu suchen und seinen Willen einen Tag nach dem anderen zu tun, begann mit dem ersten Wort des Ersten Schrittes – „Wir“. Gemeinsam haben wir jede Menge Kraft, Stärke, Sicherheit und für einen Alkoholiker wie mich – jede Menge Leben. Wenn ich versucht hätte, allein zu genesen, wäre ich vermutlich gestorben. Mit Gott und einem anderen Alkoholiker habe ich eine höhere Aufgabe in meinem Leben – ich wurde zum Sprachrohr für Gottes heilende Liebe.

Mittwoch, 22. Mai 2019 07:25
Petra

Ich bin Seid 7 September trocken mir gehts Gut dabei ich mache das Aa Programm genau so und ich lasse mir auch helfen was die alten Aa Gruppe mir sagen da kann ich nur danke sagen 

Samstag, 18. Mai 2019 09:29
Auszug aus der Broschüre

Sponsorschaft

„Sponsor“ (engl. = Vertrauter, Förderer, Unterstützer)

Sponsorschaft bedeutet ganz einfach: Ein Alkoholiker, der bereits einige Fortschritte im 12 Schritte-Genesungsprogramm gemacht hat, teilt seine Erfahrungen ständig und ganz individuell mit einem anderen Alkoholiker, der versucht, durch die Anonymen Alkoholiker nüchtern zu werden, oder seine Nüchternheit zu behalten. Sponsorschaft ist Dienst im Zwölften Schritt, aber auch die beständige Verantwortung, einem Neuling bei der Suche nach einem für ihn passenden Lebensweg ohne Alkohol zu helfen. Ein Sponsor ist ganz einfach ein nüchterner Alkoholiker, der dem Neuen hilft, ein Problem zu lösen: wie er trocken bleibt und nüchtern wird Auch wenn wir schon viele trockene Jahre hinter uns haben, können wir noch gewinnen, wenn wir einen AA-Freund bitten, unser Sponsor zu sein. Vielleicht fühlen wir uns unbehaglich, sind unzufrieden, oder unser Gefühlsleben ist nicht in Ordnung, weil wir vergessen haben, dass das AA-Programm nicht nur die Freiheit vom Alkohol, sondern eine völlig neue Art zu leben anbietet. Mit Hilfe eines Sponsors werden wir das 12 Schritte-Programm voll ausnutzen, unsere Haltung ändern und Freude an unserer Nüchternheit erlangen. Auszug aus der Broschüre „Verantwortung“-Fragen und Antworten zur Sponsorschaft mit Genehmigung der AA World Service, Inc.

Mittwoch, 15. Mai 2019 06:31
Hans

Inventur Checkliste

FÜNFTE TRADITION

Die Hauptaufgabe jeder Gruppe ist, unsere AA-Botschaft zu Alkoholikern zu bringen, die noch leiden.
1. Schleiche ich mich aus der Verantwortung und sage: Ich bin keine Gruppe, deshalb trifft die eine oder andere Tradition nicht auf mich zu?
2. Bin ich bereit, einem Neuen unmissverständlich die Grenzen der Hilfe in AA zu erklären, auch wenn er wütend auf mich wird, weil ich ihm kein Geld leihe?
3. Habe ich mich heute einem Mitglied von AA aufgedrängt und Vergünstigungen oder Rücksichtnahme verlangt, nur weil ich auch ein AA-Mitglied bin?
4. Bin ich bereit, den nächsten Neuankömmling zu unterstützen, ohne Rücksicht darauf, wer er ist oder was dabei für mich herausspringt?
5. Helfe ich meiner Gruppe auf jede erdenkliche Art, um unsere Hauptaufgabe zu erfüllen?
6. Denke ich daran, dass auch gestandene AA-Mitglieder noch leiden können? Versuche ich, ihnen zu helfen und gleichzeitig von ihnen zu lernen?

Dienstag, 14. Mai 2019 15:38
Anonyme Alkoholiker, S. 83/84

Ich darf ich sein

 
Immer wieder haben Neue versucht, gewisse Dinge aus ihrem Leben für sich zu behalten ... (Sie) wandten sich einfacheren Methoden zu ... Jedoch ... haben sie (noch nicht) genug über Demut ... gelernt, ...

Demut hört sich sehr stark nach Demütigung an, aber in Wirklichkeit ist sie die Möglichkeit, mich selbst anzuschauen und ehrlich anzunehmen, was ich bin. Ich muss nicht mehr der „Tüchtigste“, „Dämlichste“ oder ein anderer Superlativ sein. Schließlich ist es in Ordnung, dass ich „ich“ bin. Ich kann mich leichter annehmen, wenn ich mein ganzes Leben mit anderen teile. Wenn ich mich selbst im Meeting nicht mitteilen kann, sollte ich einen Sponsor haben – einen, mit dem ich die „gewissen Fakten“ teilen kann, die mich zurück zum Trinken, sogar zum Tod führen könnten. Ich muss alle Schritte vollziehen. Den Fünften Schritt brauche ich, um wahre Demut zu lernen. Einfachere Methoden funktionieren nicht.

Dienstag, 14. Mai 2019 07:01
Hans

Monat Mai

Der 5.) Schritt  wie ich ihn sehe.!

Ich gab Gott, mir selbst und einen anderen Menschen offen und vor allen ehrlich meine Fehler zu.

 Ich habe genug Fehler gemacht und alles schien davon zu schwimmen, aber was hat das mit einen anderem zu tun? Jeder vernünftige Mensch, der seine Fehler und Schwächen eingesehen hat, wird versuchen, sie abzulegen, ich natürlich musste Umwege gehen ich wollte alles bis zuletzt auskosten. Ich hatte zu der Zeit das innere Bedürfnis mit jemanden über meine Sorgen meines Lebens zu sprechen. Als ich in die AA- Gruppe das erste Mal meine Lebensgeschichte erzählt habe waren alle über so viel Ehrlichkeit erstaunt, mir selber ist es gar nicht aufgefallen, was war ehrlich und unehrlich in meinen Leben. Das offene Eingeständnis meiner Fehler, gab dem anderen Mut es auch einmal zu versuchen. Ich habe herausgefunden, dass das FREI VON DER LEBER zu reden mir ein wunderbares Gefühl der Erleichterung gegeben hatte. Viele Dinge von denen ich geglaubt hatte, ich würde nie darüber reden können, begannen herauszusprudeln und ich spürte wie es in mir immer leichter wurde. Durch das Eingestehen habe ich auch neue Freunde bei den AA gefunden. Ich gehörte nun zu einer Gruppe ehemaliger Säufer und wurde auch ohne große Bedingungen einfach so wie ich bin aufgenommen. Früher meinte ich wenn ich zugebe, das ich ALKOHOLIKER bin, das wäre mein absoluter Untergang. Alkoholiker ein nacktes Bloßstellen in der Gesellschaft aber ich wurde eines besseren belehrt. Ich machte die Erfahrung, dass es der Anfang eines neuen und schöneren Lebens war. Ich hörte oft man sollte sich einen aus der Gruppe auswählen zu dem ich ein besonders Vertrauen habe, den konnte ich noch mehr anvertrauen, es gab super Gespräche nach dem Meeting unter vier Augen. Es tat mir gut und diese Gespräche vermittelten mir sehr viel Kraft und Hoffnung. Es gibt auch noch einen Dritten im Bunde, von dem ich gerade am Anfang nichts wissen wollte. Gott so wie ich ihn heute verstehe, durch ein langes hin und her habe ich eingesehen es ist für mich eine Notfall Nummer, wenn ich alleine und gerade ohne Gruppe bin dann kann ich ihn anrufen. Aber eines darf ich nicht vergessen Ich bin derjenige der diesen Kontakt herstellen muss, und ihn auch pflegen soll. Ich sehe es Heute als FREIHEIT meine Fehler und Schwächen zugeben zu dürfen. Das heißt aber auch gerade für mich ich kann es jederzeit und ohne mich schämen zu müssen erledigen. Mein Freund ist der innere SPIEGEL der weis ganz genau ob ich die Wahrheit sage oder ich mich wieder in das alte Fahrwasser begebe und mich selber belüge.

Hans Alkoholiker g24h

Sonntag, 12. Mai 2019 07:31
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