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Petra

Alles gute nachträglich zu deinem Aa Geburtstag       Erwin 2

Lg Petra 

 

Donnerstag, 19. September 2019 16:42
Werner

danke Petra das was du machst ist echte Wertschätzung.

Freitag, 20. September 2019 06:04
Hans

Jahres Geburtstag unserer AA- Freunde: Tag eins im Meeting ohne Alkohol

Jede Reise beginnt mit dem 1. Schritt und meine Trockenheit beginnt damit, dass ich irgendwann keinen Alkohol mehr getrunken habe und ich irgendwann in meinem 1. Meeting saß.

Nur für Heute – einen Tag leben ohne zu saufen – das war mein Neubeginn und es gab viele Heute, welche nicht gerade einfach waren. Dabei half es mir, nur diesen Tag zu leben. Ich freue mich daher, wenn ein Neuer oder eine Neue ein Heute wagen, dass gänzlich anders ist als das was zuvor war. Das 1. Heute ohne zu saufen – so haben wir alle begonnen und die Neuen helfen mir dabei mich zu erinnern. Das hilft mir, dass ich nie vergesse in welcher Hölle ich einst saß. Dort möchte ich nie wieder hin.

Lg. Hansg24h

Jahresgeburtstage können auch geteilt werden.

Mittwoch, 18. September 2019 06:50
Renate und Hans

Hallo Erwin Peuerbach ( 17.09.2013 )

Wir wünschen dir alles gute zu deinem AA-Geburtstag weiterhin noch viele trockene Jahre.

Lg. g24h Renate und Hans

Dienstag, 17. September 2019 12:42
Gedanken zum Tag

Wir stehen – oder fallen – miteinander


Keine andere Gemeinschaft braucht deshalb so sehr ständige Wirksamkeit und dauernde Einigkeit. Wir Alkoholiker verstehen, dass wir zusammenarbeiten und eng verbunden bleiben müssen; sonst sterben schließlich die meisten von uns einen einsamen Tod.

Genauso wie die Zwölf Schritte der AA mit gutem Grund in einer bestimmten Reihenfolge geschrieben wurden, verhält es sich auch mit den Zwölf Traditionen. Der Erste Schritt und die Erste Tradition versuchen in mir genügend Demut zu wecken, damit ich eine Chance habe zu überleben. Zusammengenommen bilden sie die Grundlage, auf die die folgenden Schritte und Traditionen aufbauen. Wenn ich mein Ego zurücknehme, kann ich als Einzelwesen durch die Schritte, durch meinen Beitrag in der Gruppe und durch die Traditionen wachsen. Nehme ich die Erste Tradition ganz an, so lerne ich persönliche Ziele, Ängste und Ärger zu Gunsten unseres gemeinsamen Wohlergehens beiseite zu lassen; so kann ich mit anderen für unser gegenseitiges Überleben arbeiten. Ohne die Erste Tradition habe ich wenig Chancen, die Einigkeit zu erhalten, die für die wirkungsvolle Arbeit mit anderen nötig ist; ich laufe sonst Gefahr, die übrigen Traditionen, die Gemeinschaft und mein Leben zu verlieren.

Montag, 16. September 2019 10:43
Lisi

Wenn ich ins Meeting komme und meine ängste, sorgen und gedanken ausspreche, dann fühle ich mich verstanden. Wir aa freunde teilen erfahrung, kraft und hoffnung. Ich weiß nicht wo ich ohne aa, das Programm und den meetings heute wäre. Ich danke meiner Gruppe für die Unterstützung die sie mir gibt, den mut und die Kraft die ich aus unseren Treffen schöpfen kann. g24h, lisi alkoholikerin

Sonntag, 15. September 2019 20:55
lisi

war es die richtige entscheidung mit dem trinken aufzuhören?

für mich ja! wenn ich weiter getrunken hätte, hätte ich alles verloren - meine kinder, meinen mann, mein schönes zuhause, ja sogar mein leben. aber allem voran hätte ich das wichtigste verloren - mich selbst.

das glas stehenzulassen war einfach im vergleich dazu das leben trocken und nüchtern zu meistern. ich habe gelernt mit den stolpersteinen und widrigkeiten in meinem leben umzugehen. für mich ist klar geworden, dass ich die probleme die sich mir stellen nur trocken und nüchtern meistern kann, genauso wie ich die schönen dinge in meinem leben nur trocken und nüchtern geniessen kann.

ja, für mich ist und war es die einzige und richtige entscheidung mit dem trinken aufzuhören. mein leben ist wieder lebenswert und ich geniesse dankbar jeden tag ob gut oder schlecht. ich bin trocken und gott sei dank mehr und mehr nüchtern.

gute 24h, lisi, alkoholikerin

Sonntag, 15. September 2019 19:36
Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 81/82

Innerer Frieden


Sollten wir die Sache nicht am besten mit unserem Sponsor oder einem anderen Vertrauten besprechen – und sollten wir nicht in erster Linie Gott ernsthaft um Hilfe und Führung bitten und inzwischen unseren Entschluss festigen, das Richtige dann zu tun, wenn wir klarer sehen – ungeachtet der Folgen?

Mein Glaube an eine Höhere Macht ist ein wesentlicher Teil meiner Arbeit im Neunten Schritt; Vergebung, Wahl des richtigen Zeitpunkts und aufrichtige Motive sind die anderen Zutaten. Meine Bereitschaft, den Schritt zu vollziehen, ist eine Erfahrung im Wachstum und die offene Tür zu neuen und ehrlichen Beziehungen mit den Menschen, die ich verletzt habe. Mein verantwortungsvolles Handeln bringt mich den spirituellen Prinzipien des Programms näher – Liebe und Dienst. Innerer Frieden, Gelassenheit und ein stärkerer Glaube werden sicherlich folgen.

Samstag, 14. September 2019 07:10
Hans

Die Freiheit ohne Alkohol
Wenn ich überlege, was ich allein heute an einem Tag erledige, auch Dinge, die nicht geplant waren oder Hilfestellung für andere - das war unter dem Einfluss von Alkohol unmöglich. Genauso wie es unter dem Einfluss vom Alkohol irgendwann nicht mehr möglich ist, Gefühle zuzulassen, an andere zu denken, mitzufühlen. Man ist n u r noch mit sich und seinem Alkohol beschäftigt.
Ich kann es tatsächlich immer noch nicht ganz glauben, dass man so viel von seinem Leben zurückbekommen kann. Dieses Gefühl und diesen Gedanken "Freiheit" will ich nicht mehr verlieren.

Leider kann man es nicht verschenken, aber ganz vielen wünschen!

Lg.Hans g24h

Mittwoch, 11. September 2019 15:09
Hans

Geben und Nehmen

Dank unseren zwölf Traditionen, die mir von meinen AA-Freunden vorgelebt wurden, lernte ich in kleinsten Schritten, mich in die Gruppe einzufügen. Aus dem so verdammt wichtigeren ICH wurde langsam ein WIR. Ich schnallte schnell, dass ich auf die Gruppe angewiesen war, dass ich es schaffte, selber trocken zu bleiben. Noch eine Erfahrung durfte ich machen: Je mehr ich von mir in meine Gruppe investierte, desto mehr bekam ich von ihr zurück. Das war und ist für mich aktives Wachstum. Geht es mir gut, teile ich meine Freude mit meiner Gruppe. In meiner Gruppe erhalte ich stets Kraft und Hoffnung und ich bemühe mich auch, Kraft und Hoffnung zu verschenken. Ich darf immer wieder feststellen, dass das gegenseitige GEBEN und NEHMEN etwas Wunderschönes ist.

Lg.Hans g24h

Mittwoch, 11. September 2019 08:21
Hans

Mein persönlicher Weg vom Trockenwerden zur wachsenden Nüchternheit.

Der Weg vom Trockenwerden zur wachsenden Nüchternheit ist für mich fast wie ein Wunder! Nie hätte ich gedacht, dass es mir im Leben so gut gehen kann, wie es mir jetzt geht. Ohne Traumhaus ohne einen Sechser im Lotto, einfach ein Leben nach den Grundsätzen des 12. Schrittes-so gut wie möglich-und es funktioniert. Ich habe meinen inneren Frieden, etwas mehr Gelassenheit und Freude am Leben gewonnen. Meine Fortschritte erkenne ich daran, dass ich die AA-Literatur, und was ich damit in Verbindung bringen kann, immer und immer wieder lese und feststelle, dass ich immer und immer öfters vieles neu, anders und besser verstehe. Mein Verständnis verändert sich zunehmend, es verbessert sich.
Zu Beginn meiner Meetings besuche habe ich die Fragen nie Verstanden:

Welche Erfahrungen hast du im Programm gemacht?

Welche Erfahrung hast du mit dem Heute gemacht?

Welche Erfahrung hast du mit der Inventur gemacht?

Ich habe das Blaue Buch gelesen, im Heute geblättert die Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen studiert. Rückblickend erkenne ich, dass ich aber auch auf der Suche nach den wahren Wurzeln von AA war. Seit ich die AA kennenlernen durfte, geht es mir besser, weil mir eben eine neue Lebenseinstellung vermittelt worden ist.

Lg. Hans g24h

Montag, 09. September 2019 07:42
Hans

Danke euch für diese Wertschätzung solche Beiträge sind das Leben der Homepage es ist ein weitergeben von Freude und Dankbarkeit wir teilen Erfahrung Kraft und Hoffnung.

Lg.Hans G24h

Sonntag, 08. September 2019 19:27
Petra

Ich bedanke mich für die schönen Zeilen die du mir geschrieben hast.                                                     

lg. Petra 

Sonntag, 08. September 2019 19:00
Erwin

Sonntag , wieder mal  wie jede Woche .

Heute gibt es wieder ein Meeting in Stadl Paura und werde es besuchen wie fast jeden Sonntag. Es war eine aufregende Woche. Ich durfte am Freitag einen 1. AA Geburtstag feiern und am Samstag mit meinen AA Freunden/innen im Vorbereitung Team zu unserem DLT 2021 in sehr harmonischer weise arbeiten. Es verlief ja alles gut und genau solche Tage bringen mich zum Nachdenken. Wie war das vor einigen 24 Stunden noch als der Alkohol mein Herr und Meister war. Die Sucht hatte mich voll in griff und ich war der Slave des  Alkohols. Mein Denken drehte sich nur um Alk; wie besorge ich ihn mir, wo verstecke ich ihn und wie entsorge ich die Lehrgebinde das niemand denkt ich saufe. Das ging auch einige Zeit gut bis ich meinen Tiefpunkt erreicht habe. Ich war immer der Typ der sich sagte: Wer saufen kann, kann auch arbeiten, aber das war mir nach Urlaub und 14 Tägiges trinken, Tag und Nacht nicht mehr möglich.

Ich wusste ich muss etwas verändern in meinem Leben.  Also ab in die Entgiftung in die Psychiatrie . Dort durfte ich Leute von den Anonymen Alkoholikern bei einem Info Meeting Kennenlernen. Nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus ab nach Hause und um 19.30 mein erstes AA Meeting, Das war der 16. August 2002. Zum ersten Mal war ich unter Leuten die mich verstanden( wer kann einen Alkoholiker verstehen der das Problem nicht hat) und sagten: „Schön dass du da bist“ und ich bin da geblieben bis heute. Ich besuchte von nun an jede Woche das Meeting der AAs und durfte gerade am Anfang sehr viel lernen nur durch zuhören. Mittlerweile ist einige Zeit vergangen und mein Leben in Trockenheit hat mir sehr viel gebracht. Ich brauche heute den Alkohol nicht mehr. Das verdanke ich meiner AA Gruppe und auch meinen Freunden/innen von AA mit denen ich in den Meetings Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen darf und kann. Auch Schicksalsschläge wie der Tod meiner geliebten Frau liesen mich nicht wieder zum Glas mit Alkohol greifen ,da ich genau wusste sie wird nicht mehr lebendig wenn ich wieder trinke nur ich löse meine Sucht wieder in mir aus . Heute weis ich das Alkoholismus eine Krankheit ist die ich nur zum Stillstand gebracht habe weil ich das erste Glas stehengelassen habe, aber die Sucht weiter in meinem Hirn gespeichert ist. Es war eine harte Arbeit und es war bestimmt nicht leicht aber der Weg hat sich gelohnt für mich.

Ich habe auch gelernt nur FÜR HEUTE keinen Alkohol zu trinken und es geht mir gut dabei. Genau solche Anlässe wie AA Geburtstage und wenn es gut läuft bringen mich auch wieder dazu Nachzudenken wie es mir ergangen ist und wie zufrieden ich heute bin. Ich wünsche allen die ein Problem in ihrem Trinkverhalten sehen, die Kraft einzugestehen und sich in eine Behandlung zu begeben. In den Kliniken und Langzeittherapie wird die Körperliche Gesundheit wieder hergestellt, aber Gesund wurde ich in der Gruppe. Ich bei AA aber es ist egal wie sich die Gruppe nennt, wichtig du gehst in eine.

Ich wünsche euch allen noch eine schöne Zeit.

Erwin und von Herzen dankbarer Alkoholiker

Gt.24 Std.

Sonntag, 08. September 2019 13:50
Erwin

Hallo Petra!!

Wie die Zeit vergeht. Ich kann mich sehr gut an deinen 1. Besuch in unserer Gruppe erinnern und du zur Tür herein kahmst.

Dir ging es schlecht warst noch vom Alkohol gezeichnet aber du warst bereit mit dem trinken aufzuhören.

Ich darf dir zu deinem 1. AA Geburtstag alles Gute wünschen und mich auch betanken für die Dienste die du fast seit Anfang deiner Zugehörigkeit zur Gruppe für uns leistest.

Es ist schön dass es dich gibt.

Lg. Und Gt. 24 Std. Erwin Wels

Sonntag, 08. September 2019 09:29
Petra

Es ist soweit heute bin ich ein Jahr trocken  ich möchte mich bei der Aa bedanken das ihr mir so gut unterstützt habt danke                                         

LG Petra 

Samstag, 07. September 2019 07:11
Renate und Hans

Hallo Petra

wir wünschen DIR alles Gute zu deinem ersten AA-Geburtstag bleib so wie du bist, den du bist auf der Siegerstraße.

GEDANKEN

Achte gut auf diesen Tag, denn es ist ein Besonderer 


Ich würde sogar sagen: achte gut auf diesen Moment, auf diesen Augenblick,denn er ist das wirkliche und wahre Leben. Denn in diesem Moment spielt sich alles ab.

Es ist der Moment der LEBENSFREUDE:   AA-wirkt doppelt wenn man es weitergibt.

Darum achte gut auf diesen Moment.

Lg. Renate und Hans 

Freitag, 06. September 2019 15:54
Anonyme Alkoholiker, S. 69

Gefahren für die Nüchternheit beseitigen
... es sei denn, wir hätten dadurch sie oder andere verletzt.


Der Neunte Schritt gibt mir wieder ein Gefühl der Zugehörigkeit, nicht nur zur menschlichen Gattung, sondern auch zum alltäglichen Leben. Mit diesem Schritt verlasse ich die Sicherheitszone von AA, so dass ich mit Menschen „außerhalb“, zu deren Bedingungen, umgehen lernen kann. Das ist eine beängstigende, aber notwendige Handlung, wenn ich ins Leben zurückfinden will. Zweitens erlaubt mir der Neunte Schritt, Gefahren für meine Nüchternheit dadurch zu beseitigen, dass ich alte Beziehungen wieder in Ordnung bringe. Der Neunte Schritt zeigt mir den Weg zu einer gelassenen Nüchternheit: Ich muss die alten Trümmer wegräumen, damit sie mich nicht erdrücken.

Mittwoch, 04. September 2019 05:58
Hans

Der gerade Weg - mein gerader Weg.

Am Anfang dieses Weges stand erst einmal die Trennung. Ohne Loslösung von meinem Alkohol, alten Mustern und Menschen, die mir nicht guttaten, konnte nichts Neues entstehen. Natürlich taten sich für mich zuerst unendliche Löcher auf. Aber nicht das Loslassen tat weh - das krampfhafte Festhalten schmerzte. Das Wissen, wenn ich an meinem Alkohol und alten Leben festhalte, es mich früher oder später zerstören wird. Als ich dies Begriff, konnte ich loslassen und das Ergebnis war: ich fiel nicht. Denn mit der unbändigen Kraft, mit der ich mich an meinem Alkohol festhalten konnte, mit genau dieser Kraft konnte ich die ersten Schritte für meinen geraden Weg finden. Anfangs noch sehr holprig, aber mit der Zeit fand ich immer mehr Selbstvertrauen.

Das spannende daran - ich wachse, ich lerne, mache Fehler und Rückschritte. Aber alles mit klarem Geist.

Eine wichtige Erfahrung für mich war die Kapitulation. Ich stand vor einer Riesen Mauer und es gab mal kein Hintertürchen oder Umweg - ich war in meiner Sackgasse angekommen. Je mehr ich konsumierte, desto mehr rannte ich mit dem Kopf vor diese Mauer. Immer wieder und wieder, bis ich nicht mehr konnte und merkte, dass die Mauer keinen Kratzer hatte, ich aber bereits viele Verletzungen davongetragen hatte. Das war der Tag, an dem ich trocken werden konnte.

Lg. Hans g24h

Dienstag, 03. September 2019 06:15
Hans

Die Scham ein Alkoholiker zu sein.

War ich Meister der selbstgerechten Ausreden, oder hat mir die Scham über meine Verfehlung in der Trinkerzeit zur Isolation gezwungen? Ist Scham über meinen einstigen Lebenswandel ein notwendiges Gefühl, oder ist sie sogar unnötig, da ich ja unter einer Krankheit Alkoholismus litt? Kann und soll Scham verschwinden durch Wiedergutmachung meiner Fehler, und wenn ich persönliche Verantwortung für meine Krankheit Alkoholismus übernehme. Nein die Scham, ein Alkoholiker zu sein, habe ich nie gelebt. Geschämt habe ich mich für viele meiner nassen Verhaltensweisen. Geschämt habe ich mich für die vielen Geschädigten, die ich hinterlassen habe. Ja heute bin ich froh ein trockener auch nüchterner Alkoholiker zu sein. Wie heißt es doch: Wen Gott liebt, den lässt er Alkoholiker werden.

Lg. Hans g24h

Dienstag, 03. September 2019 05:58
Wie Bill es sieht, S. 179

Ein Grund zu glauben

 
Die Bereitschaft zum Wachsen liegt im Wesen jeder spirituellen Entwicklung.

Eine Liedzeile geht so: „ ... und ich suche einen Grund zu glauben ...“. Das erinnert mich daran, dass es eine Zeit in meinem Leben gab, in der ich nicht glauben konnte, mein Leben sei in Ordnung. Obwohl mein Leben gerettet wurde, als ich zu AA kam, ging ich drei Monate später wieder weg und betrank mich. Jemand sagte mir: „Du brauchst nicht zu glauben. Bist du nicht bereit, an einen Grund für dein Leben zu glauben, auch wenn du selbst diesen Grund nicht kennen magst oder manchmal nicht weißt, wie du dich richtig verhalten sollst?“ Als ich merkte, dass ich bereit war, an einen Grund für mein Leben zu glauben, konnte ich anfangen, in den Schritten zu arbeiten. Wenn ich heute mit „ich bin bereit“ anfange, benutze ich den Schlüssel, der zu Handeln, Ehrlichkeit und Offenheit für eine Höhere Macht führt, die mein Leben begleitet.

Montag, 02. September 2019 05:50
Hans

Anonym auszureden oder schreiben, ist auch ein Angebot.

Ich denke dabei gerade an Leute, die vielleicht „da draußen“ versuchen, ihr Leben umzustellen, weil sie vom Alkohol wegwollen, und dadurch dann die Kontakte wegbrechen. Weil die Kumpels weitertrinken wollen. Statt sich am Sonntagvormittag dann am Gasthaus zu verabreden, „musst“ du dann plötzlich allein zu Hause bleiben, weil du vielleicht kaum einen mehr kennst, der (auch) nicht trinkt. Das baut sich dann ja auch langsam wieder auf, aber dazu ist es nötig, erstmal eine Weile trocken zu bleiben. Da kann das Gästebuch hier vielleicht für dich ein Anlaufs Ort sein, wenn du hier schreibst, und dir jemand antwortet, dann bist du eben nicht mehr allein.

wünsche ein schönes Wochenende

Lg.Hans g24h

Freitag, 30. August 2019 08:10
Gedanken zum Tag

Die einzige Voraussetzung ...


„Damals hatte jede AA-­Gruppe viele Regeln für die Aufnahme von Alkoholikern. Alle hatten große Sorge, dass irgendjemand oder irgendetwas unser Rettungsboot zum Kentern bringen würde. ... Die gesamte Liste war länger als eine Meile. Wären all diese Bestimmungen überall durchgesetzt worden, hätte wahrscheinlich niemand der Gemeinschaft der AA beitreten können, ...“

Ich bin dankbar, dass die Dritte Tradition von mir nur den Wunsch verlangt, mit dem Trinken aufzuhören. Versprechungen habe ich jahrelang gebrochen. In der Gemeinschaft brauchte ich nichts zu versprechen oder mich auf etwas festzulegen. Ich brauchte nur ein Meeting, zu dem ich auch noch ziemlich benebelt kam, um zu wissen: Hier bin ich zuhause. Ich musste keine ewige Liebe geloben. Hier umarmten mich Fremde. Sie sagten: „Es wird besser“ und „Nur für heute kannst du es schaffen“. Sie waren nicht länger Fremde, sondern fürsorgliche Freunde. Ich bitte um Gottes Hilfe, wenn ich die Hand nach den Menschen ausstrecke, die nüchtern leben wollen, und darum, dankbar bleiben zu dürfen.

Freitag, 30. August 2019 07:57
Hans

(Buch Tipp)

Nur für Heute   

Ich erinnere mich, daß mir das AA-Buch HEUTE damals 24 Stunden Buch genannt, in den ersten Jahren meiner Trockenheit schwere Stunden zwischen dem Meeting erträglicher machte. Dieses Buch war für mich damals so wichtig, dass ich es für den Notfall immer wieder Griffbereit hatte. Es half mir gerade in der Anfangszeit immer wieder Hoffnung zu schöpfen und den Mut einfach durchhalten und nicht aufzugeben.

Lg. Hans g24h

Donnerstag, 29. August 2019 14:54
Hans


Veränderungen.

In der Regel versuchen es ja Alkoholiker auch oft selbst, vom Alkohol wegzukommen oder versuchen auch weniger zu trinken. Wenn man dann erkannt hat, dass es nicht funktioniert, kann es ja nur noch anders funktionieren, als man selbst immer geglaubt hat.
Veränderungen sind natürlich keine Garantie für ein alkoholfreies Leben, aber ohne Veränderungen ist die Chance, die eh schon recht gering ist, noch kleiner.
Ich kann mir vorstellen, dass das soziale Umfeld da eine prägnante Rolle spielt. Denn oft sind der Beruf, Kollegen, Freunde, Familie und Traditionen mit dem eigenen (Trink)Verhalten verknüpft und es wird versucht das Umfeld unter ausschließlich eigener Veränderung so beizubehalten und dazugehören.(da können auch Verlustängste mitspielen.)
Und genau das macht es schwer bis nicht machbar. Oder es geht denjenigen noch nicht schlecht genug, was zu wünschen bliebe. Im Verständnis der Spaßgesellschaft, "was kostet die Welt" und "lebe heute" wird der Ernst der Lage schnell vergessen.
Vielleicht erinnert Ihr Euch ja auch nochmal, wie schwer es schon war mit den Entzug klarzukommen und den erschütterten Selbstwert zu restaurieren.
Trockene Einsamkeit ohne AA-Gruppe ist auch nicht für jeden was.

Kann mir auch vorstellen das Überheblichkeit nach vielen Jahren dann ebenfalls zum Rückfall führen kann - auch wenn schon vieles bewältigt wurde.

Lg. Hans G24h

Montag, 26. August 2019 07:40
Hans

MEHR ÜBER ALKOHOLISMUS

Die meisten von uns wollten nicht zugeben, wirklich Alkoholiker zu sein. Keiner mag den Gedanken, sich körperlich und geistig von anderen zu unterscheiden. Deshalb überrascht es nicht, dass Trinkerkarrieren von zahllosen vergeblichen Versuchen gekennzeichnet sind, so zu trinken wie andere Leute. Jeder abnorme Trinker ist von dem Wahn besessen, er könne irgendwie, irgendwann sein Trinken kontrollieren und genießen. Es ist erstaunlich, mit welcher Hartnäckigkeit an dieser Illusion festgehalten wird. Viele bleiben dabei, bis sie die Schwelle des Irrsinns überschritten oder den Tod vor Augen haben.

 Wir haben gelernt, dass wir in unserem tiefsten Inneren rückhaltlos zugeben mussten, Alkoholiker zu sein. Das ist der erste Schritt zur Genesung.

Lg.Hans g24h

Montag, 26. August 2019 07:00
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